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Diploma Thesis, 2003, 114 Pages
Author: Anonym
Subject: Economics / Business: Business Management, Corporate Governance
Details
Tags: Strategische, Planung, Erfolgsfaktor, Mittelstand, Eine, Untersuchung, Unternehmen
Year: 2003
Pages: 114
Grade: 2
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-21619-7
File size: 740 KB
Die vorliegende Arbeit ist in zwei Bereiche gegliedert. Zum Einen werden die generellen und künftigen Problembereiche mittelständischer Unternehmen und die daraus resultierende Notwendigkeit zur strategischen Planug diskutiert. Der zweite Tei beschäftigt sich mit einer Umfrage bei knapp 1000 mittelständischen Unternehmen zum Thema.
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Excerpt (computer-generated)
Diplomarbeit
Thema:
Strategische Planung – ein Erfolgsfaktor im Mittelstand?
(Eine empirische Untersuchung bei 993 mittelständischen Unternehmen in Ostwürttemberg)
Diplomarbeit zur Erlangung des Grades eines Diplom-Betriebswirts an der Fachhochschule
Aalen, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, Studiengang B.
Eingereicht beim
Studiengang Betriebswirtschaft für kleine und mittlere Unternehmen an der
Fachhochschule Aalen, Hochschule für Technik und Wirtschaft
Oxford, den 11.02.2003
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis ... i
Tabellenverzeichnis ... ii
Abkürzungsverzeichnis ... iii
Teil 1: Einleitung, Definitionen, Grundlagen und Notwenigkeiten der strategischen Unternehmensplanung in mittelständischen Unternehmen
1. Einleitung ... 1
1.1 Problembeschreibung und Zielsetzung der Diplomarbeit ... 1
1.2 Die Methodik dieser Diplomarbeit ... 3
1.3 Die Abgrenzungskriterien des Begriffs Mittelstand ... 4
1.3.1 Quantitative Abgrenzungskriterien ... 4
1.3.2 Qualitative Abgrenzungskriterien ... 5
1.4 Die Struktur und die Bedeutung des Mittelstands in Deutschland ... 6
1.5 Die Definition des Begriffs „Erfolgsfaktorv 8
1.6 Die Einordnung der strategischen Planung in der Unternehmensplanung ... 8
1.6.1 Die Definition des Begriffs Planung ... 9
1.6.2 Die Unternehmensplanung ... 9
1.6.3 Die Definition des Begriffs „Strategie“ ... 10
1.6.4 Die strategische Unternehmensplanung ... 11
1.6.5 Der Prozess der strategischen Unternehmensplanung ... 12
2. Problembereiche mittelständischer Unternehmen und die Notwendigkeit zur strategischen Unternehmensplanung ... 14
2.1 Die prinzipiellen Problembereiche mittelständischer Unternehmen ... 14
2.1.1 Mittelständische Betriebe vs. große Unternehmen ... 14
2.1.2 Die Arbeitsüberlastung der mittelständischen Unternehmer ... 16
2.1.3 Die mangelnde Qualifikation mittelständischer Unternehmer ... 19
2.1.4 Die fehlenden Kontrollorgane in mittelständischen Unternehmen ... 20
2.2 Die gegenwärtigen Problembereiche mittelständischer Unternehmen ... 21
2.2.1 Die unzureichende Nachfolgeplanung in mittelständischen Unternehmen ... 21
2.2.2 Globalisierung – Herausforderung und Chance für den Mittelstand ... 22
2.2.3 Neue Richtlinien für die Vergabe von Krediten ... 24
3. Die Planungstechniken der strategischen Planung ... 27
3.1 Die Definition und Funktionen der Planungsmethoden ... 27
3.1.1 Die instrumentale Funktion der Planungsmethoden ... 27
3.2 Die Gliederung der verschiedenen Planungsmethoden ... 28
3.3 Die Methodik der Umweltanalyse ... 28
3.3.1 Die Analysetechniken der Umweltanalyse ... 29
3.3.2 Die Analyse der globalen Umwelt ... 30
3.3.4 Die Inhalte und Techniken der Branchenanalyse ... 31
3.4 Die Methodik der Unternehmensanalyse v 36
3.4.1 Die Planungsinstrumente der Unternehmensanalysev 36
Teil 2: Eine empirische Analyse mittelständischer Unternehmen in Ostwürttemberg
4. Die Datenerhebung ... 42
4.1 Der untersuchte Wirtschaftsraum ... 42
4.1.2 Die geographische Lage und die Demographie Ostwürttembergs ... 42
4.1.3 Die wirtschaftliche Struktur Ostwürttembergs ... 43
4.2 Die Auswahl der Probandenv 44
4.3 Die Auswahl des Messinstrumentes ... 45
4.4 Die Datengüte ... 45
4.4.1 Die Datenobjektivität ... 45
4.4.2 Die Datenvalidität ... 46
4.4.3 Die Reliabilität der Daten ... 46
4.4.4 Die Repräsentativität ... 46
4.5 Das Anschreiben an die Unternehmen ... 48
4.6 Der Aufbau des Fragebogens ... 49
5. Die statistische Auswertung der empirischen Untersuchung ... 51
5.1 Rücklaufquote und verwendbare Fragebögen ... 51
5.2 Fragebogenkritik ... 51
5.3 Die Datenaufbereitung ... 52
5.3.1 Die Messung und Bestimmung des Erfolgs im befragten Unternehmen ... 52
5.3.2 Die Messung des Grades der strategischen Planung im befragten Unternehmen ... 54
5.4 Die statistische Auswertung der Fragen zur persönlichen Einstellung mittelständischer Unternehmer zur strategischen Planung ... 56
5.4.1 Die Auswertung der Frage Nr. 1 ... 56
5.4.2 Die Auswertung der Frage Nr. 2 ... 57
5.4.3 Die Auswertung der Frage Nr. 3 ... 58
5.5 Fragen zur strategischen Planung im Unternehmen ... 59
5.5.1 Die Auswertung der Frage Nr. 4 ... 59
5.5.2 Die Auswertung der Frage Nr. 5 ... 60
5.5.3 Die Auswertung der Frage Nr. 6 ... 61
5.5.4 Die Auswertung der Frage Nr. 7 ... 62
5.5.5 Die Auswertung der Frage Nr. 8 ... 63
5.5.6 Die Auswertung der Frage Nr. 9 ... 64
5.5.7 Die Auswertung der Frage Nr. 10 ... 65
5.5.8 Die Auswertung der Frage Nr. 11 ... 66
5.5.9 Die Auswertung der Frage Nr. 12 ... 66
5.5.10 Die Auswertung der Fragen Nr. 13 - 15 ... 67
5.5.11 Die Auswertung der Frage Nr. 16 ... 69
5.5.12 Die Auswertung der Frage Nr. 17 ... 70
5.5.13 Die Auswertung der Frage Nr. 18 ... 71
5.5.14 Die Auswertung der Frage Nr. 19 ... 72
5.5.15 Die Auswertung der Frage Nr. 20.1 ... 73
5.5.16 Die Auswertung der Frage Nr. 20.2 ... 74
5.5.17 Die Auswertung der Frage Nr. 21 ... 75
5.5.18 Die Auswertung der Frage Nr. 22v 76
5.5.19 Die Auswertung der Frage Nr. 23 ... 77
6. Die Interpretation der Ergebnisse ... 78
6.1 Die Interpretation der Ergebnisse auf die einzelnen Fragestellungen ... 78
6.2 Der Einfluss der strategischen Planung auf den Erfolg ... 81
6.2.1 Der Erfolg mittelständischer Unternehmen in Ostwürttemberg ... 81
6.2.2 Die Planungsfreudigkeit mittelständischer Unternehmen in Ostwürttemberg ... 82
6.3 Der Zusammenhang zwischen strategischer Planung und Erfolgv 83
6.3.1 Einwirkung der strategischen Planung auf den Erfolg eines Unternehmens -Fallstudie Branche A ... 85
6.3.2 Einwirkung der strategischen Planung auf den Erfolg eines Unternehmens -Fallstudie Branche B ... 86
6.3.3 Einwirkung der strategischen Planung auf den Erfolg eines Unternehmens -Fallstudie Branche C ... 87
7. Fazit und Ausblick ... 88
Anhang ... 90
Literaturverzeichnis ... 102
Quellenverzeichnis ... 104
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Der Prozess der strategischen Unternehmensplanung ... 12
Abbildung 2: Der Teufelskreis mangelnder Delegation von Routinearbeiten ... 18
Abbildung 3: Wettbewerbskräfte einer Branche nach Porter v 33
Abbildung 4: Graphische Darstellung der Ressourcenanalyse ... 38
Abbildung 5: Die geographische Lage Ostwürttembergs in Deutschland ... 42
Abbildung 6: Diagramm zur Betrachtung der Repräsentativität ... 47
Abbildung 7: Die schriftliche Niederlegung von Unternehmensgrundsätzen ... 67
Abbildung 8: Die schriftliche Niederlegung von Unternehmenszielen ... 68
Abbildung 9: Die schriftliche Niederlegung von Unternehmensstrategien ... 68
Abbildung 10: Wem Grundsätze, Ziele und Strategien bekannt sind ... 79
Abbildung 11:Die strategische Planung als Voraussetzung langfristiger Erfolgssicherung ... 70
Abbildung 12: Die Beurteilung der strategischen Planung als Voraussetzung für Wettbewerbsvorteile ... 71
Abbildung 13: Die verfolgten Ziele mit dem Einsatz strategischer Planung ... 72
Abbildung 14: Bekanntheitsgrad strategischer Planungsinstrumente ... 73
Abbildung 16: Budget für die strategische Planung ... 76
Abbildung 17: Der Aufwand für die strategische Planung ... 77
Abbildung 18: Der Erfolg mittelständischer Unternehmen in Ostwürttemberg v 82
Abbildung 19: Die Planungsfreudigkeit mittelständischer Unternehmen in Ostwürttemberg ... 83
Abbildung 20: Die Korrelation zwischen Planung und Erfolg bei allen befragten Unternehmen ... 83
Abbildung 21: Die Korrelation zwischen Planung und Erfolg in der Branche A ... 85
Abbildung 22: Die Korrelation zwischen Planung und Erfolg in der Branche B ... 86
Abbildung 23: Die Korrelation zwischen Planung und Erfolg in der Branche C ... 87
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Mittelstandsdefinition in Deutschland ... 4
Tabelle 2: Mittelstandsdefinition der Europäischen Kommission ... 5
Tabelle 3: Betriebsgrößen- und Beschäftigtenstruktur nach Beschäftigtengrößenklassen ... 7
Tabelle 4: Zahlenmäßige Aufbereitung der Repräsentativität ... 47
Tabellen 5-8: Schema der Punktegewichtung zur Messung des Erfolgs ... 53
Tabelle 11: Von wem Inhalte der strategische Planung durchgeführt werden sollten ... 57
Tabelle 12: Wesentliche Erfolgsfaktoren für mittelständische Unternehmen ... 58
Tabelle 13: Die Entwicklung der Mitarbeiterzahlen ... 59
Tabelle 14: Die Zufriedenheit der der Gesamtentwicklung ... 60
Tabelle 15: So sehen die mittelständischen Unternehmer die Unternehmenszukunft v 61
Tabelle 16: Die Entwicklung der Umsätze bei mittelständischen Unternehmen in Ostwürttemberg ... 62
Tabelle 17: Die Entwicklung der Umsatzrendite bei mittelständischen Unternehmen in Ostwürttemberg ... 63
Tabelle 18: Von wem die Planung in mittelständischen Unternehmen durchgeführt wird ... 64
Tabelle 19: Weshalb keine Planung durchgeführt wird ... 65
Tabelle 20: Zeitpunkte zu denen die Planung durchgeführt wird ... 66
Tabelle 21: Die Wichtigkeit des Faktors Erfahrung bei der Planung ... 66
Tabelle 22: Die schriftliche Niederlegung von Unternehmensgrundsätzen ... 67
Tabelle 23: Die schriftliche Niederlegung von Unternehmenszielen ... 68
Tabelle 24: Die schriftliche Niederlegung von Unternehmensstrategien ... 68
Tabelle 25: Wem Grundsätze, Ziele und Strategien bekannt sind ... 69
Tabelle 26: Die strategische Planung als Voraussetzung langfristiger Erfolgssicherung ... 70
Tabelle 27: Die Beurteilung der strategischen Planung als Voraussetzung für Wettbewerbsvorteile ... 71
Tabelle 28: Probleme oder Hindernisse zur Durchführung der strategischen Planung ... 75
Tabelle 29: Budget für die strategische Planung ... 76
Tabelle 30: Der Aufwand für die strategische Planung ... 77
Tabelle 31: Der Erfolg mittelständischer Unternehmen in Ostwürttemberg v 81
Tabelle 32: Die Planungsfreudigkeit mittelständischer Unternehmen in Ostwürttemberg ... 82
Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung
BMWI Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
bspw. Beispielsweise
bzw. Beziehungsweise
EK Einkauf
EU Europäische Union
evtl. Eventuell
FAZ Frankfurter Allgemeine Zeitung
F&E Forschung und Entwicklung
i. d. R. in der Regel
IfM Institut für Mittelstandsforschung
IHK Industrie und Handelskammer
Kap. Kapitel
KMU Kleine und mittlere Unternehmen
max. Maximal
MIND Mittelstand in Deutschland
Mio. Million
o. g. Oben genannt
qkm Quadratkilometer
sog. so genannt
Tab. Tabelle
u. a. unter anderem
u. U. unter Umständen
Vgl. Vergleiche
z. B. Zum Beispiel
-i-
Teil 1
Einleitung, Definitionen, Grundlagen und
Notwendigkeiten der strategischen
Unternehmensplanung in mittelständischen
Unternehmen
1. Einleitung
1.1 Problembeschreibung und Zielsetzung der Diplomarbeit
Befasst man sich mit Themen, welche die Entwicklung des Mittelstands in Deutschland beschreiben, so lassen sich verstärkt Berichte, Statistiken und Meinungen finden, die dem Mittelstand eine eher schwierige Zukunft prognostizieren. Behauptungen wie z. B. „Der Mittelstand, das flexible Herz der deutschen Wirtschaft, droht erdrückt zu werden“1 erscheinen aber etwas übertrieben. Statistiken wie die Strukturanalyse des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) an der Universität Mannheim bestätigen jedoch, dass es derzeit um den Mittelstand in Deutschland nicht zum Besten bestellt ist. Während im Zeitraum 1987 bis 1992 die Zahl der Betriebe mit bis zu 500 Mitarbeitern um ca. 21.000 stieg, gab es im Zeitraum von 1992 bis 1998 lediglich eine zahlenmäßige Zunahme dieser Betriebe in Höhe von 6.200.2 So belegen die neuesten Daten des IfM an der Universität in Bonn ebenfalls, dass die Position des Mittelstands im Konjunkturgeschehen stark in den Sog des Abschwungs geraten ist.3
Ein Grund für die allmählich stagnierende Entwicklung mittelständischer Unternehmen kann den Großunternehmen zugeschrieben werden. Durch Fusionen bauen diese fortwährend Vorteile durch Synergieeffekte u. a. in den Bereichen Beschaffung, Forschung und Entwicklung, Vertrieb sowie bei der Kapitalausstattung aus und entziehen damit dem Mittelstand in immer größerem Maße seinen Nährboden.4 Dagegen verfügen KMUs (kleine und mittlere Unternehmen) aber auch über große Vorteile gegenüber großen Unternehmen.5 Sie liegen u. a. in deren hohen Flexibilität sowie bei den qualitativen Vorzügen der Mitarbeiter. Die einfachen Organisationsstrukturen mittlerer Unternehmen bergen ebenfalls einen großen Nutzen in sich. Diese scheinen aufgrund ihrer leichten Überschaubarkeit einer schnellen Durchsetzung von Entscheidungen. Der Erfolg von kleinen und mittleren Unternehmen kann somit in deren raschen Reaktionsfähigkeit auf die sich immer schneller entwickelnden Veränderungen der Umwelt eines Unternehmens liegen.
Nachdem nun Probleme, Vor- und Nachteile sowie ein Kriterium für den Erfolg mittlerer Unternehmen kurz angesprochen wurden, bleibt die Frage wie diese Vorteile optimal umgesetzt werden können und somit der Erfolg für diese mittelständische Unternehmungen gesichert werden kann.
Das Mittel für eine erfolgreiche Umsetzung der Vorteile des Mittelstands kann die strategische Unternehmensplanung sein.
Seit Anfang der 90er Jahre werden zahlreiche und verschiedene Vorstellungen zum Thema „Strategische Unternehmensplanung“ beschrieben und deren Erfordernis von vielen Seiten betont.6 Ungeachtet dessen hat sich jedoch gezeigt, dass die Besitzer mittelständischer Unternehmen noch nicht von der Notwendigkeit der strategischen Unternehmensplanung überzeugt werden konnten. Dies liegt unter anderem daran, dass es in der Literatur nur rudimentäre Ansätze zur strategischen Planung in mittelständischen Unternehmen gibt und deshalb das notwendige Know-how dem Mittelstand nur in geringem Umfang vermittelt werden konnte.7
Daher ist es ein Ziel dieser Diplomarbeit, die wichtigsten der bisher in der Literatur beschriebenen Gründe für den Einsatz der strategischen Unternehmensplanung in zusammengefasster Form darzustellen. Darüber hinaus soll eine Reihe weiterer und eng mit der gegenwärtigen Umwelt der mittelständischen Unternehmen verbundenen Argumente für den Gebrauch der strategischen Planung in mittelständischen Unternehmen gefunden und beschrieben werden.
Ob ein (verstärkter) Einsatz der strategischen Planung auch tatsächlich einen höheren Erfolg verspricht, soll die im Rahmen dieser Arbeit durchgeführte empirische Untersuchung bei 627 mittelständischen Unternehmen in Ostwürttemberg zeigen.
1.2 Die Methodik dieser Diplomarbeit
Weiterführend in Kapitel 1 werden der Begriff der mittelständischen Unternehmen und die Bedeutung des Mittelstands in der Gesamtwirtschaft beschrieben. Es folgen Definitionen grundlegender und für diese Arbeit notwendiger Begriffe. Daran anschließend wird das Wesen der strategischen Unternehmensplanung dargestellt.
Das zweite Kapitel beinhaltet die Schilderung der spezifischen Probleme mittelständischer Unternehmen und der daraus resultierenden Notwendigkeit der strategischen Planung in mittelständischen Unternehmen. Einen Schwerpunkt bilden hierbei die gegenwärtigen Probleme und Herausforderungen denen sich der Mittelstand in absehbarer Zukunft stellen muss.
Im dritten Kapitel werden die Funktionen und Inhalte der wichtigsten Planungs- und Analyseinstrumente der strategischen Planung erklärt. Das darauf folgende Kapitel widmet sich der Beschreibung der durchgeführten empirischen Umfrage bei mittelständischen Unternehmen in Ostwürttemberg.
Nach dem theoretischen Teil dieser Arbeit befasst sich das fünfte Kapitel mit der statistischen Auswertung der erhaltenen Daten. Die ermittelten Informationen werden in ausgewerteter Form dargestellt und näher erläutert. Es folgt in Kapitel 6 eine kritische Interpretation und Veranschaulichung der gewonnenen Daten anhand diverser Fallstudien. Nach der Vorstellung der Ergebnisse und der daraus abgeleiteten Interpretation erfolgt in Kapitel 7 eine abschließende Schlussbetrachtung der anfangs aufgestellten Vermutungen und Ziele dieser Arbeit.
1.3 Die Abgrenzungskriterien des Begriffs Mittelstand
Der Begriff Mittelstand fällt heutzutage in fast jeder politischen Diskussion und wird als einer der wichtigsten Faktoren für die Entwicklung des Wirtschaftswachstums angesehen.8 Zwar gibt es in der Literatur mehrere hundert aufgestellte Definitionen. Trotz allem lässt sich jedoch bislang keine Definition finden, die den Begriff des Mittelstands eindeutig und umfassend beschreibt.9 Die Schwierigkeit einer formalen Abgrenzung wird von Hoch mit der Heterogenität mittelständischer Unternehmen und deren ständigen Veränderungen im Zeitablauf in Verbindung gebracht.10 Trotz nicht bestehender eindeutiger Definitionen stößt man in einschlägiger Literatur häufig auf sog. quantitative und qualitative Abgrenzungskriterien, anhand welcher die Unternehmen nach verschiedenen Aspekten in entsprechende Größenklassen einzuordnen sind.
[...]
1 Vgl. Der Spiegel, (1994), Ausgabe Nr. 23, S. 94.
2 Quelle: Wirtschaftsministerium des Landes Baden – Württemberg, „Entwicklung der mittelständischen Wirtschaft in der Gesamtwirtschaft“, (www.wm.baden-württemberg.de).
3 Der IfM Bonn-Mittelstandsindikator für die Konjunktur sank im Beobachtungszeitraum 2001 von -11,1 auf -26,5. Dies ist der tiefste Stand seit Beginn der Beobachtungsperiode (1. Halbjahr 1985).
4 Siehe Kapitel 3.1.1
5 Vgl. Lynch (2000), S. 288.
6 Vgl. Hoch (1989), S. 43.
7 Vgl. Hoch (1989), S. 44.
8 Vgl. Regierungsprogramm der SPD, (2002 – 2006), „Erneuerung und Zusammenhalt – Wir in Deutschland“, S. 19 sowie Regierungsprogramm der CDU, (2002 – 2006), „Leistung und Sicherheit – Zeit für Taten“, S. 14.
9 Vgl. Henrich/Kirsch (1994), S. 15.
10 Vgl. Hoch (1989), S. 5.
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