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Instruction, 2003, 15 Pages
Author: Christian Voigt
Subject: Instructor Plans: Occupational Fields, general
Details
Tags: Zubereitung, Heißgetränks
Year: 2003
Pages: 15
Grade: 1,0
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-22059-0
File size: 363 KB
Kann auch im übergeordneten Bereich angesiedelt werden, ist nicht zwingend für das ausgewählte Fach! Ich habe es im Rahmen des BWL-Studiums eingebracht. Ausführliche Unterweisung nach der 4-Stufen-Methode mit zahlreichen Abbildungen.
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Excerpt (computer-generated)
Ausbildereignungsprüfung
PRAKTISCHER TEIL
"Zubereitung eines Heißgetränks"
Autor: Christian Voigt
Studiengang: Automobilwirtschaft
Wolfsburg, 28. August 2003
© 2003 Christian Voigt
INHALTSVERZEICHNIS
1. Einleitung / Ausbildungsziel
1.1 Was wird Wem zu Welchem Zweck vermittelt bzw. gezeigt ... Seite 3
1.2 Lernziele dieser Unterweisung ... Seite 4
1.3 Art der Unterweisung und benötige Materialien ... Seite 5
1.4 Beteiligte und verantwortliche Personen ... Seite 6
2. Die eigentliche Ausbildung - Unterweisung in Form der Vier-Stufen-Methode
2.1 I. Stufe: Vorbereitung ... Seite 7
2.2 II. Stufe: Vormachen ... Seite 9
2.3 III. Stufe: Nachmachen ... Seite 13
2.4 IV. Stufe: Nachbereitung ... Seite 14
1. Einleitung / Ausbildungsziel
1.1 Was wird Wem zu welchem Zweck vermittelt bzw. gezeigt
In der vorliegenden Unterweisung wird dem Auszubildenden die Fähigkeit vermittelt, selbständig ein Heißgetränk verschiedener Arten und Hersteller, durch Überbrühen, zubereiten zu können. Dieser von mir ausgewählte, übergeordnete Bereich dient nicht unmittelbar dem eigentlichen Betriebszweck, wohl aber der Flüssigkeits- bzw. Nahrungsaufnahme des Auszubildenden, um so seine körperliche und geistige Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz zu erhalten bzw. zu steigern.
Bevor mit der eigentlichen Zubereitung des Heißgetränks begonnen wird, muss der Proband vorerst mit den erforderlichen Arbeitsmaterialien und den damit verbundenen Sicherheitshinweisen vertraut gemacht werden. In diesem Zusammenhang sollte der Auszubildende auf die, zu Beginn seiner Ausbildung, vermittelten Arbeitsschutz-bestimmungen hingewiesen werden, insbesondere auf die im Ernstfall erforderlichen Erste-Hilfe-Maßnahmen. So können mögliche Gefahren und Risiken auf ein Minimum reduziert werden. Diese unabdingbaren Sicherheitsvorkehrungen sollen den Probanden keinesfalls verunsichern, sie sollen ihn vielmehr für die Aufgabe sensibilisieren und ihn die erforderliche Sorgfalt entwickeln lassen.
Beim Probanden handelt es sich um den Auszubildenden des Betriebes, ganz gleich welcher Schulabschluss, da für diese überbetriebliche Aufgabe keinerlei Vorkenntnisse bzw. Fachwissen erforderlich ist.
1.2 Lernziele dieser Unterweisung
Das unmittelbare, kurzfristige Lernziel dieser Unterweisung besteht im wesentlichen darin, den Auszubildenden zum selbständigen Zubereiten eines Heißgetränks zu motivieren bzw. auszubilden, um seinen täglichen Bedarf an Flüssigkeits- bzw. Nahrungsaufnahme zu decken. Diese in diesem Zusammenhang ausführlich aufgeführten und geübten Arbeitsverrichtungen sollten es dem Probanden mittelfristig ermöglichen, sämtliche Heißgetränke respektive Speisen, durch den Überbrühungsprozess, zubereiten zu können. Ein positiver Neben-Lerneffekt wird die Vertrautheit mit den Erste-Hilfe-Maßnahmen sein, auf die der Auszubildende im Vorfeld der Lehrprobe hingewiesen wurde.
Die Erweiterung seines Allgemeinbildungshorizontes sollte als langfristiger Lernerfolg aus dieser Unterweisung hervorgehen. Desweiteren wird die persönliche Entwicklung des Probanden positiv beeinflusst, da er zukünftig in der Lage sein wird, die erlernte Fähigkeit in betrieblichen Zusammenhängen, als auch im privaten Bereich, weitervermitteln zu können. Das Ansehen des Probanden steigt - sowie seine Motivation, sich weitere vorteilhafte Eigenschaften anzueignen.
1.3 Art der Unterweisung und benötigte Materialien
Die oben gezeigte Abbildung soll dem Auszubildenden einen Überblick über die zum Einsatz kommenden Arbeitsmaterialien verschaffen. Im Einzelnen werden für die Unterweisung folgend aufgeführte Utensilien benötigt:
- Arbeitsfläche (i.d.R. Tisch) in der Nähe einer Netzsteckdose und Wasseranschluss
- Wasserkochgerät (hier zweiteilig), muss GS-Siegel tragen ("Geprüfte Sicherheit")
- Tasse aus Porzellan - keine Papp- oder Plastikbecher - Verbrühungsgefahr !!!
- 1 Teelöffel
- Servietten
- Zubereitungsgrundstoff (hier: Dr. Oetker - "Süßer Moment")
Die Unterweisung ist in einem ruhigen, störungsfreien Raum durchzuführen. Der Ausbildungsplatz sollte den ergonomischen Arbeitsplatzbedingungen entsprechen.
Es sollte von Beginn an eine freundliche, aufgelockerte Atmosphäre geschaffen werden, um die Anspannung und Nervosität des Probanden auf ein ausbildungsförderndes Niveau zu reduzieren. Die Argumentation des Ausbilders im Verlauf der Lehrprobe sollte, gerade bei möglichen, auftretenden Fehlern des Auszubildenden, in einem ruhigen, sachlichen und verständnisvollen Ton erfolgen.
Diese Art und Weise der Argumentation wirkt vorbeugend für eventuell auftretendes Fehlverhalten und daraus resultierende Gefahren. Angebrachtes Lob sollte den Probanden zusätzlich animieren und ihn in seinem Tun positiv beeinflussen.
1.4 Beteiligte und verantwortliche Personen
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