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Die 'personelle Dimension' in den transatlantischen Beziehungen am Beispiel John Major - Bill Clinton

Termpaper, 2003, 20 Pages
Author: Eike Arnold
Subject: Politics - International Politics - Region: Western Europe

Details

Event: Die transatlantischen Beziehungen seit 1990
Institution/College: University of Würzburg (Internationale Politik)
Tags: Dimension, Beziehungen, Beispiel, John, Major, Bill, Clinton, Beziehungen
Category: Termpaper
Year: 2003
Pages: 20
Grade: 2,0
Language: German
Archive No.: V17648
ISBN (E-book): 978-3-638-22167-2
ISBN (Book): 978-3-638-88460-0
File size: 252 KB
Notes :
Die personelle Dimension zwischen zwei Staatsmännern und die Auswirkungen auf das transatlantische Beziehungsgeflecht/ die "special relationship".


Abstract

Der "personellen Dimension" in der Politikwissenschaft wird bislang leider nur eine Randlage zugewiesen. Beschäftigt man sich mit einem bestimmten persönlichen Beziehungsgefüge, so wird schnell deutlich, dass die Quellenlage quantitativ sehr übersichtlich ist. Sowohl zu persönlichen Beziehungen und ihrem Einfluss auf die Politik im Allgemeinen wie auch zu Beziehungsgeflechten im Besonderen lässt sich nur selten Literatur finden. Quellen, die sich gänzlich der "personellen Dimension" widmen, sind fast überhaupt nicht verfügbar. Hinweise finden sich verstreut meist nur in (Auto-) Biographien der betroffenen Personen, seltener in zeitgeschichtlichen Sachbüchern oder in Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln.Literatur, die Hinweise auf eine besondere persönliche Beziehung mit Einfluss auf ein übergeordnetes Gefüge geben kann, stammt daher fast ausschließlich von "subjektiver Hand", also entweder von den betroffenen Politikern selbst oder von (ehemaligen) engen Mitarbeitern. So gehören zur Literatur, die für die vorliegende Arbeit Verwendung fand, zwangsläufig eine der Biographien Clintons (Klein, 2002) wie auch Majors (Anderson, 1992), wobei die Autoren langjährige Weggefährten und Beobachter der beiden Staatsmänner waren. Im Vergleich mit dem größten Teil der in der Literaturliste angegebenen Quellen konnte man feststellen, dass diese Werke zwar einen hohen Grad von Subjektivität anzeigen, sich im Gegensatz dazu die anderen Aufsätze und Monographien dabei anscheinend objektiver darstellten, allerdings nur wenig mit persönlichen Details glänzen konnten. Da diese Werke zur Darlegung und zum Verständnis der persönlichen Beziehung der beiden Politiker jedoch unverzichtbar sind, muss um so höhere Aufmerksamkeit darauf gelegt werden, die eventuell starke Subjektivität und mögliche "Idealisierung" eines Beziehungsgefüges zu erkennen und die getroffenen Aussagen richtig einzuschätzen. Ziel dieser Arbeit ist es, die persönliche Beziehung zwischen John Major und Bill Clinton und ihre Auswirkung auf das zwischenstaatliche Verhältnis der beiden Staaten darzustellen.


Excerpt (computer-generated)

Die "personelle Dimension" in den transatlantischen
Beziehungen am Beispiel John Major - Bill Clinton



Autor: Eike Arnold

Inhaltsverzeichnis 2

1. Aufgabenstellung und Schwierigkeiten bei der Bewertung der "personellen Dimension" in der Politik 3

2. Biographische Hintergründe der beiden Staatsmänner 4

2.1. Biographische Eckpunkte John Majors 4
2.2. Biographische Eckpunkte Bill Clintons 5

3. Internationale Konstellation für das Vereinigte Königreich und Politische Schwerpunkte John Majors 6

3.1. Internationale Ausgangslage für das Vereinigte Königreich Anfang der 90er 6
3.2. Politische Schwerpunkte John Majors 7

4. Internationale Konstellation für das Vereinigten Staaten und Politische Schwerpunkte Bill Clintons 9

4.1. Internationale Ausgangslage für die Vereinigten Staaten Anfang der 90er 9
4.2. Politische Schwerpunkte Bill Clintons 10

5.1. Schnittmengen der beiden Politiken 12
5.2. Die personelle Komponente in den "besonderen Beziehungen" 13

6. Resümee: 16

Verwendete Literatur: 18

 

 

 


1. Aufgabenstellung und Schwierigkeiten bei der Bewertung der "personellen Dimension" in der Politik

Der "personellen Dimension" in der Politikwissenschaft wird bislang leider nur eine Randlage zugewiesen. Beschäftigt man sich mit einem bestimmten persönlichen Beziehungsgefüge, so wird schnell deutlich, dass die Quellenlage quantitativ sehr übersichtlich ist. Sowohl zu persönlichen Beziehungen und ihrem Einfluss auf die Politik im Allgemeinen wie auch zu Beziehungsgeflechten im Besonderen lässt sich nur selten Literatur finden. Quellen, die sich gänzlich der "personellen Dimension" widmen, sind fast überhaupt nicht verfügbar. Hinweise finden sich verstreut meist nur in (Auto-) Biographien der betroffenen Personen, seltener in zeitgeschichtlichen Sachbüchern oder in Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln.

Literatur, die Hinweise auf eine besondere persönliche Beziehung mit Einfluss auf ein übergeordnetes Gefüge geben kann, stammt daher fast ausschließlich von "subjektiver Hand", also entweder von den betroffenen Politikern selbst oder von (ehemaligen) engen Mitarbeitern. So gehören zur Literatur, die für die vorliegende Arbeit Verwendung fand, zwangsläufig eine der Biographien Clintons (Klein, 2002) wie auch Majors (Anderson, 1992), wobei die Autoren langjährige Weggefährten und Beobachter der beiden Staatsmänner waren. Im Vergleich mit dem größten Teil der in der Literaturliste angegebenen Quellen konnte man feststellen, dass diese Werke zwar einen hohen Grad von Subjektivität anzeigen, sich im Gegensatz dazu die anderen Aufsätze und Monographien dabei anscheinend objektiver darstellten, allerdings nur wenig mit persönlichen Details glänzen konnten. Da diese Werke zur Darlegung und zum Verständnis der persönlichen Beziehung der beiden Politiker jedoch unverzichtbar sind, muss um so höhere Aufmerksamkeit darauf gelegt werden, die eventuell starke Subjektivität und mögliche "Idealisierung" eines Beziehungsgefüges zu erkennen und die getroffenen Aussagen richtig einzuschätzen. Des Weiteren war bei der Recherche auffällig, dass die Anzahl der Quellen für die politische Analyse Clintons deutlich die Anzahl der Literatur Majors übersteigt. Eine weitere Schwierigkeit stellt die Unterscheidung zwischen den Beziehungen zweier Staaten im Allgemeinen und der ihrer Staats- und Regierungschefs dar; die Grenze ist dabei fließend. Eine Konzentration allein auf die rein politische Beziehung zwischen den Ländern scheint jedoch verfehlt, stehen doch beide Beziehungsgefüge in einer engen Wechselbeziehung. Wie im Verlauf der Arbeit gezeigt werden wird, hängen die Kontakte zwischen zwei Staaten auch von der "Chemie" zwischen ihren wichtigsten Vertretern ab.

Ziel dieser Arbeit ist es, die persönliche Beziehung zwischen John Major und Bill Clinton und ihre Auswirkung auf das zwischenstaatliche Verhältnis der beiden Staaten darzustellen. Dazu werden in Kapitel 2 sowie in den Abschnitten 3.2. und 4.2. einleitend die beiden Persönlichkeiten jeweils mit Hilfe einer kurzen Zusammenfassung ihrer Biographie, ihres Politikstils sowie ihrer politischen Weltanschauung charakterisiert. Die internationalen Konstellationen für die Vereinigten Staaten und für das Vereinigte Königreich werden in Ergänzung dazu in den Abschnitten 3.1. und 4.1. dargestellt. Schnittmengen ihrer Politiken sowie wichtige und prägende Stationen für das persönliche Verhältnis der beiden Politiker zueinander werden in Kapitel 5 eingehend dargestellt. Anhand dieser Beziehungsabschnitte soll ein Gesamtbild der persönlichen Beziehung der beiden Staatslenker herausgearbeitet werden. Im schließenden sechsten Kapitel folgt eine zusammenfassende Wertung. Hierbei wird zunächst die konkrete persönliche Beziehung zwischen John Major und Bill Clinton eingeschätzt, danach die Bedeutung der persönlichen Dimension in der Politik im Allgemeinen. Am Ende soll - unter Zusammenführung beider "Stränge" - in einem Resümee der Einfluss des Verhältnisses Major - Clinton auf die transatlantische Politik einer abschließenden Bewertung unterzogen werden.

2. Biographische Hintergründe der beiden Staatsmänner

2.1. Biographische Eckpunkte John Majors

[...]


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