Auf dem Weg in die Informationsgesellschaft - Konsequenzen für ein mittelständis... close Bitte warten
Auf dem Weg in die Informationsgesellschaft - Konsequenzen für ein mittelständisches Fertigungsunternehmen

Autor: Uwe Jatzkowski
Fach: Wirtschaftsingenieurwesen

Lesen Sie im E-Book



Details

Veranstaltung: WI-WUF-P12 - Unternehmensführung
Institution/Hochschule: Hamburger Fern-Hochschule (Studienzentrum Jena)
Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2003
Seiten: 26
Note: 1,3
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 192 KB
Archivnummer: V17932
ISBN (E-Book): 978-3-638-22371-3

Textauszug (computergeneriert)

Auf dem Weg in die Informationsgesellschaft –
Konsequenzen für ein mittelständisches Fertigungsunternehmen

Uwe Jatzkowski

 

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis  2

Abbildungsverzeichnis  3

Tabellenverzeichnis  4

1. Schwerpunkt und Zielstellung der Arbeit  5

2. Inhaltsabgrenzung und Überblick  6

3. Informationsmanagement im Unternehmen  7
3.1. Begriffsbestimmung  7
3.2. Aufgaben des Informationsmanagement  7

4. Die Ausgangslage der Informationsverarbeitung im Fallbeispiel  8
4.1. Einleitende Bemerkung  8
4.2. Kurzbeschreibung und Stellung des Unternehmens am Markt  8
4.3. Struktur der Informationsverarbeitung  9
4.3.1. Historie und Aufbauorganisation  9
4.3.2. Informationsarchitektur (Hardware/Netzwerk)  11
4.3.3. Software  13

5. Schwachstellen und Defizite bei der Informationsverarbeitung  14

6. Lösungsansatz für Aufbau eines Informationsmanagements  16
6.1. Unternehmensführung  16
6.2. Aufbau- und Ablauforganisation  17
6.3. Personalfragen  19
6.4. Anpassung und Erneuerung der Informationsarchitektur  20
6.4.1. Hardware/ Betriebssysteme/Netzwerk  20
6.4.2. Software  22

7. Eine Kosten-Nutzen Betrachtung  23

8. Fazit und Zukunftsaussichten  23

Literaturverzeichnis  26

 

Abkürzungsverzeichnis
AS 400 Rechner-Familie von IBM; mittlere Systeme
CIO Chief Information Officer
CISC Complex Instruction Set Computer; Prozessorgeneration
CRM Customer Relationship Management
DB Datenbank
dbase Datenbanksoftware (nicht mehr am Markt)
DV Datenverarbeitung
EAI Enterprise Application Integration
EDV Elektronische Datenverarbeitung
ERP Enterprise Resource Planning
IM Informationsmanagement
IT Informationstechnologie
IV Informationsverarbeitung
KMU Klein- und mittelständisches Unternehmen
LAN Local Area Network
MIS Management Information System
PC Personalcomputer
PPS Produktionsplanung und –steuerung
RISC Reduced Instruction Set Computer; Prozessorgeneration
ROI Return on Investment
SCM Supply-Chain-Management
WAN Wide Area Network

Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Organigramm-Istzustand  10
Abbildung 2: Struktur EDV-Verwaltung  11
Abbildung 3: Struktur EDV Produktion  11
Abbildung 4: Informationsarchitektur Gesamtunternehmen  12
Abbildung 5: Organigramm-Lösungsvorschlag  18
Abbildung 6: Struktur des IM-Lösungsvorschlag (vgl. Schumann 2000, 26 )  18

Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Istzustand-Hardware  13
Tabelle 2: Istzustand-Software  14
Tabelle 3: Schnittstellen (vgl. Riemann 2000, 21)  15

 

1. Schwerpunkt und Zielstellung der Arbeit

Der Weg in die so genannte Informationsgesellschaft kann als unwiderruflich angesehen werden. Der Einzug der elektronischen Datenverarbeitung (EDV) in alle Bereiche der Gesellschaft ist abgeschlossen. Weltweite Datennetze verbinden Unternehmen, öffentliche Verwaltungen und private Haushalte.

Diese Entwicklung hat die Volks- und Betriebswirtschaften grundlegend verändert. Im gleichen Zeitraum wie sich die Informationstechnologien durchsetzten, hat sich ein Großteil der Märkte vom Verkäufer- zum Käufermarkt entwickelt. Zudem deutet sich zu Beginn des 21. Jahrhundert, mindestens europaweit, ein Konjunkturrückgang an. Das führt dazu, dass in vielen Branchen ein harter Verdrängungswettbewerb eingesetzt hat. Der Kunde kann aufgrund des politischen und wirtschaftlichen Zusammenwachsens Europas auf eine Vielzahl von gleichwertigen Anbietern zurückgreifen. Marktveränderungen, welche ihren Ursprung im Globalisierungstrend der Wirtschaft haben, sind unübersehbar. Die Konsequenz dieser Entwicklung besteht für die Unternehmen darin, ihre Produkte in bester Qualität, zu einem akzeptablen Preis in kürzester Zeit dem Kunden anzubieten. Lieferzeiten sind in den Unternehmen zum Reizthema geworden. Potentielle Kunden verlangen Onlineauskünfte über Liefertermine. Produkte werden nicht im Serienformat sondern kundenspezifisch geordert. Die Preise tendieren dabei nach unten. Wie kann der Widerspruch, erhöhter Aufwand bei sinkenden Marktpreisen, überwunden werden ohne den Ertrag zu verringern?

Die Anpassung aller Bereiche des Unternehmens auf die veränderten Marktbedingungen und schnelle, zielgerichtete Reaktionen im Rahmen des operativen und strategischen Managements auf der anderen Seite können der Schlüssel zur Lösung oben genannten Widerspruchs sein. Dabei soll das Informationsmanagement als effizientes Werkzeug und nicht dem Selbstzweck dienen.

In den Ausführungen werden die Möglichkeiten, Chancen aber auch Risiken betrachtet, welche sich beim Übergang von der Industrie- zur Informationsgesellschaft in einem mittelständischen Unternehmen ergeben können. Diese Entwicklung geht einher mit dem Wechsel von der klassischen EDV zum Informationsmanagement.

2. Inhaltsabgrenzung und Überblick

Diese Arbeit wendet sich zum einem als Zustandsbeschreibung im Sinne eines Erfahrungsaustausches an den Praktiker mit Tätigkeitsfeld in Betriebswirtschaft und Informationsverarbeitung.
Auf der anderen Seite wird versucht, eine für Führungskräfte des oberen Managements lesbare Situationsbeschreibung in Form eines konstruierten Unternehmensbeispiels zu geben.

Es wird nicht in das Mark der Informationstechnologie und –systeme eingedrungen und einzelne Hard- und Softwarestrukturen im Detail erläutert. Diese Ausführungen sollen mögliche Anhaltspunkte geben, wie Informationen im fertigungsorientierten mittelständischen Unternehmen effizient, kostengünstig und zukunftssicher genutzt werden können.

Zum großen Teil wird sich dem unternehmensinternen Informationsmanagement zugewandt. Externe Aspekte des IM werden nur angerissen. Dies soll nicht als Wertung der externen Informationsverarbeitung interpretiert werden, sondern diese Arbeit eingrenzen. Im Gegenteil, die Ausrichtung des betrieblichen Informationsmanagements wird in Gegenwart und Zukunft hauptsächlich durch das Unternehmensumfeld determiniert.

Nach einer Darstellung der Zielstellung und dem hier beschriebenen Überblick wird einleitend der Begriff Informationsmanagement und seine Aufgaben im Unternehmen allgemein umrissen.
Eine Beschreibung des Beispielbetriebes soll dem Leser einen praxisrelevanten Zugang zum Themengebiet ermöglichen. Die Erläuterung des Ist-Zustandes der Informationsverarbeitung stellt den Schwerpunkt dieses Abschnitts dar. Anschließend wird ein möglicher Veränderungsansatz für die Defizite im Informationsmanagement erarbeitet.

Der Kosten-Nutzen Betrachtung von Informationssystemen wird ein separater Abschnitt gewidmet, da er nach Meinung des Autors den Zugang zu einer wirtschaftlichen Informationsverarbeitung darstellt. Erstens weil Investitionen im Bereich des Informationsmanagement erhebliche Ausmaße annehmen und bei Fehlentscheidungen die Folgen bis zur Insolvenz führen können. Zweitens fällt eine Quantifizierung also eine Kosten-Nutzen-Abwägung im Bereich des IM immer wieder schwer.
Am Ende der Ausführungen erfolgen ein Fazit und die kurze Darstellung von alternativen Ansätzen der neuesten Zeit auf dem Gebiet des Informationsmanagement.

3. Informationsmanagement im Unternehmen

3.1. Begriffsbestimmung

[....]

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:

http://www.grin.com/e-book/17932/