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Benchmarking

Termpaper, 2003, 29 Pages
Author: Rene Teichmann
Subject: Economics / Business: Accounting and Taxes

Details

Category: Termpaper
Year: 2003
Pages: 29
Grade: 2
Language: German
Archive No.: V18506
ISBN (E-book): 978-3-638-22840-4

File size: 242 KB


Excerpt (computer-generated)

Hochschule Harz
Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Hausarbeit
Studiengang: allgemeine Betriebswirtschaftslehre
Lehrveranstaltung: betriebliches Rechnungswesen

Benchmarking

Sommersemester 2003 
Rene Teichmann

 

Inhalt

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung  1

2 Theoretische Betrachtungen inklusive Begriffsklärung und Ziele  3

3 Unterteilungsmöglichkeiten des Benchmarkings  4
3.1 Benchmarkingarten  4
3.2 Benchmarkingobjekte  8

4 Benchmarkingprozessablauf  10
4.1 Einleitung und Überblick  10
4.2 Organisation und Planung  12
4.3 Datensammlung  16
4.4 Analysephase  19
4.5 Umsetzung und Kontrolle  20

5. Kritische Würdigung  21

6 Ausblick  23

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Neue Anforderungen  1
Abb.2 Veränderungen in Unternehmen  8
Abb. 3. Durchschnittliche Zeitanteile eines Benchmarking-Projektes  11
Abb. 4. Vorgehensmodell nach Watson  11
Abb. 5. Phasen der Teamarbeit  13
Abb. 6: Probleme bei der Durchführung herkömmlicher Benchmarking-Untersuchungen  21

 

1 Einleitung

Zu Beginn der achtziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts musste die Rank Xerox Inc. als damaliger Weltmarktführer im Bereich der Kleinkopierer einen erheblichen Rückschlag hinnehmen. Nachdem Xerox im Jahr 1959 als erstes Unternehmen ein solches Produkt bis zur Marktreife entwickelt hatte und es auch erfolgreich vertreiben konnte, genoss das Unternehmen in den sechziger und siebziger Jahren einen großen Wettbewerbsvorteil. Wenige Jahre später verlor die Rank Xerox Inc. spürbare Marktanteile. Da intern keine Entwicklungsmöglichkeiten entdeckt wurden, startete das Management erste offizielle Bemühungen, von anderen externen Unternehmen lernen zu wollen. Die Rank Xerox Inc. implementierte unter anderem ein hochmodernes Logistiksystem, welches bereits erfolgreich von dem Versandhändler L.L. Bean genutzt wurde. Durch die sich auch in den Folgejahren einstellenden Erfolge wird Benchmarking heute als eines der sinnvollsten Managementarbeits mittel für das Vorantreiben einer Unternehmensentwicklung betrachtet.

[Abb. 1 in Downloaddatei enthalten]
Abb. 1: Neue Anforderungen

Die stetig fortschreitende Internationalisierung und Globalisierung, verbunden mit der fortschreitenden Entwicklung von modernsten Kommunikationsmöglichkeiten, führt zusätzlich zu einem erheblichen Potential, aber auch Entwicklungsbedarf in den Unternehmen sowie ihren Prozessen und Funktionen. Durch den sich stark erhöhenden Wettbewerbsdruck, der zusätzlich durch zunehmend homogene Produkte unterstützt wird, sind immer mehr, besonders auch mittelständische Unternehmen gezwungen, sich kontinuierlich zu entwickeln und zu verbessern. Eine Potenzierung der Anforderungen, vergleichbar mit der Quadratur des Kreises, in Form der Forderung nach gleichzeitiger Qualitätsverbesserung, Verkürzung der Innovations- und Produktionszeiten und Kostensenkung stellt die Unternehmen vor schwierig zu lösende Aufgaben.2 Folglich ist, wie es die letzten Jahre gezeigt haben, absolut unprofessionell zu verlangen, dass sich ein Unternehmen völlig autark den sich ständig ändernden Marktbedingungen anpasst um langfristig erfolgreich zu sein. Unternehmen, die Probleme ohne externe Betrachtungen zu lösen versuchen, laufen Gefahr, die eigene Leistungsstärke falsch einzuschätzen und Schwachstellen zu übersehen.3 Wie eine Studie der Universität München in Zusammenarbeit mit dem Rationalisierungskuratorium der Deutschen Wirtschaft zeigte, schätzten 1994 80,4% der befragten Unternehmen ihr internes Rechnungswesen als bestenfalls ausreichend ein, was einen erheblichen Entwicklungsbedarf aufzeigt.4 Während Benchmarking in den USA und Japan bereits stark verbreitet ist, spielt es in Deutschland noch eine weitgehend untergeordnete Rolle.

Die folgende Arbeit soll die in der Vergangenheit durch Benchmarkingprozesse erreichten und für die unternehmerische Zukunft gestellten Ziele sowie die entwickelten Möglichkeiten zur Erreichung mit Hilfe des Benchmarking durch die Analyse wissenschaftlicher Quellen sowie der Integration eigens in der unternehmensberaterischen Praxis durch den Verfasser gemachter Erfahrungen aufzeigen. Dabei wird im Folgenden speziell auf einzelne Verfahren sowie Typen des Benchmarkings eingegangen. Im Rahmen der Verfahrensbetrachtung wird ein detaillierter Prozessablauf dargestellt. Um ebenfalls eine kritische Würdigung des Konzeptes vornehmen zu können, werden folglich auch entsprechende Grenzen und eventuell verbundene Probleme aufgezeigt. Im Schlussteil sind zusätzlich einige absehbare Weiterentwicklungstendenzen beleuchtet.

2 Theoretische Betrachtungen inklusive Begriffsklärung und Ziele

[....]


1 Vgl. Töpfer, A.: Benchmarking - Der Weg zu Best Practice, 1997, S.33.
2 Vgl. Töpfer, A.: Benchmarking - Der Weg zu Best Practice, 1997, S.33.
3 Pfeiffer, R.: Wissenschaftliche Betreuung der Best-Factory-Awards, [Online].
4 Vgl. Daschmann, H.-A.: Benchmarking in: PdR Heft Nr..3, 1994, S. 205.


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