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Finanzierung von Online-Zeitschriften - Wege zu einem erfolgreichen Web-Engagement für Tageszeitungen

Untertitel: Stand 2000

Hauptseminararbeit, 2000, 18 Seiten
Autor: Patrick Hammer
Fach: Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing

Details

Kategorie: Hauptseminararbeit
Jahr: 2000
Seiten: 18
Note: 2-
Literaturverzeichnis: ~ 21  Einträge
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V187
ISBN (E-Book): 978-3-638-10139-4
ISBN (Buch): 978-3-638-63077-1
Dateigröße: 97 KB

Zusammenfassung / Abstract

Das Internet erlebt momentan einen gewaltigen Boom und ist das Medium, dass unsere Informationsgesellschaft prägen wird. Im Laufe dieser Entwicklung sind natürlich gerade die Tageszeitungen gezwungen, in diesen neuen Markt einzusteigen, um ihre Stellung als Hauptinformationslieferanten zu behaupten. Was mit den Printprodukten passieren wird, ist noch unklar. Roger Fidler, ehemaliger Chefentwickler von tragbaren Computern im Medienlabor Knight-Ridder und derzeit Universitätsprofessor in Boulder, sagt das Verschwinden von Printzeitungen bis zum Jahr 2005 voraus. Digitale Informationen sind mobil, kostengünstig und hochaktuell auslieferbar und lassen sich darüber hinaus individuell an die Bedürfnisse des Rezipienten anpassen - mit dem Internet als Infrastruktur erreicht man ohne Druckerpressen und Lieferfahrzeuge eine immer größer werdende Kundschaft. Zeitungsverlage dürfen also den Anschluss im derzeitigen Online-Boom nicht verpassen. Fast jede deutsche Tageszeitung ist deshalb mittlerweile mit einer Internet-Ausgabe vertreten. Eines der Grundprobleme beim Online-Engagement einer Tageszeitung stellt jedoch die Refinanzierung dar: so müssen für einen akzeptablen Internetauftritt hohe Investitionen für Technik und Onlineredaktionen getätigt werden. Daher gibt es momentan noch einige Zweifel, ob es sich für Medienhäuser überhaupt lohnt, eine eigene Online-Redaktion aufzubauen und eine Internetausgabe eines Printproduktes zu betreiben. Gehen die Zeitungen aber nicht online, laufen sie natürlich Gefahr, dass sie es verpassen, auf diesen vermeintlich wichtigen Zug aufzuspringen und damit der Konkurrenz diesen großen Markt zu überlassen. ,,Gerade die potentielle Konkurrenz von Branchenfremden ist es, die die meisten Zeitungen zum Online-Engagement drängt". So geht es momentan in erster Linie darum, mit diesem neuen, unerforschten Medium zu experimentieren, Marktanteile zu sichern und Einnahmequellen zu finden. Im Laufe dieser Abhandlung werden Umsatzquellen vorgestellt und erörtert, ob und in welcher Form es für Tageszeitungen sinnvoll ist, sich im World Wide Web zu engagieren.


Textauszug (computergeneriert)

Institut für Kommunikationswissenschaft (Zeitungswissenschaft)
Wintersemester 1999/2000
Hauptseminar: Tageszeitung und Internet
Leitung: Prof. Dr. E. Dorsch-Jungsberger

Finanzierung von Online-Zeitungen
Wege zu einem erfolgreichen Web-Engagement für Tageszeitungen

Autor:
Patrick Hammer

 

Inhaltsverzeichnis:

1. Finanzierung von Online-Zeitungen S. 3

1.1 Geringe Zahlungsbereitschaft der Internetnutzer S. 4

2. Bannerwerbung als Finanzierungsgrundlage S. 4

2.1 Standards im Online-Werbemarkt S. 6

2.2 Der Online-Werbeboom S. 8

3. Erlöse aus unterschiedlichen Umsatzquellen S. 9

4. Konkurrenz für die Onlinezeitung S. 11

4.1 Portale als Hauptkonkurrenten S. 12

4.2 Konkurrenz im Kleinanzeigengeschäft S. 13

5. Stärken nutzen für ein erfolgreiches Web-Engagement S. 14

5.1 Bündelung regionaler Kräfte S. 15

6. Online als Zukunft der Zeitung? S. 16

1. Finanzierung von Online-Zeitungen

Das Internet erlebt momentan einen gewaltigen Boom und ist das Medium, dass unsere Informationsgesellschaft prägen wird. Im Laufe dieser Entwicklung sind natürlich gerade die Tageszeitungen gezwungen, in diesen neuen Markt einzusteigen, um ihre Stellung als Hauptinformationslieferanten zu behaupten. Was mit den Printprodukten passieren wird, ist noch unklar. Roger Fidler, ehemaliger Chefentwickler von tragbaren Computern im Medienlabor Knight-Ridder und derzeit Universitätsprofessor in Boulder, sagt das Verschwinden von Printzeitungen bis zum Jahr 2005 voraus. Digitale Informationen sind mobil, kostengünstig und hochaktuell auslieferbar und lassen sich darüber hinaus individuell an die Bedürfnisse des Rezipienten anpassen - mit dem Internet als Infrastruktur erreicht man ohne Druckerpressen und Lieferfahrzeuge eine immer größer werdende Kundschaft. Zeitungsverlage dürfen also den Anschluss im derzeitigen Online-Boom nicht verpassen. Fast jede deutsche Tageszeitung ist deshalb mittlerweile mit einer Internet-Ausgabe vertreten. Eines der Grundprobleme beim Online-Engagement einer Tageszeitung stellt jedoch die Refinanzierung dar: so müssen für einen akzeptablen Internetauftritt hohe Investitionen für Technik und Onlineredaktionen getätigt werden. Daher gibt es momentan noch einige Zweifel, ob es sich für Medienhäuser überhaupt lohnt, eine eigene Online-Redaktion aufzubauen und eine Internetausgabe eines Printproduktes zu betreiben. Gehen die Zeitungen aber nicht online, laufen sie natürlich Gefahr, dass sie es verpassen, auf diesen vermeintlich wichtigen Zug aufzuspringen und damit der Konkurrenz diesen großen Markt zu überlassen. ,,Gerade die potentielle Konkurrenz von Branchenfremden ist es, die die meisten Zeitungen zum Online-Engagement drängt"1. So geht es momentan in erster Linie darum, mit diesem neuen, unerforschten Medium zu experimentieren, Marktanteile zu sichern und Einnahmequellen zu finden. Im Laufe dieser Abhandlung werden Umsatzquellen vorgestellt und erörtert, ob und in welcher Form es für Tageszeitungen sinnvoll ist, sich im World Wide Web zu engagieren.

1 Riefler, Katja: Tanz auf dem Vulkan. Sollen sich Zeitungen online engagieren? In: Zeitungen ′96. Bonn: ZV Zeitungs-Verlag Service. S. 159.


Kommentare

Jorge Schramm
07.04.2009 19:45:56
Klingt spannend!
Bin mir sicher, dass es auch ist. :)
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