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Weiblicher Sextourismus

Scholary Paper (Seminar), 2002, 18 Pages
Author: Friederike Haumann
Subject: Ethnology / Cultural Anthropology

Details

Event: Seminar: Interethnische Geschlechterbeziehungen
Institution/College: University of Hamburg (Institut für Ethnologie)
Tags: Weiblicher, Sextourismus, Seminar, Interethnische, Geschlechterbeziehungen
Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2002
Pages: 18
Grade: 2,0
Language: German
Archive No.: V18906
ISBN (E-book): 978-3-638-23155-8

File size: 168 KB


Excerpt (computer-generated)

Weiblicher Sextourismus

 



Friederike Haumann

Gliederung:

1. Einleitung S.3

1.1 Definition des weiblichen Sextourismus S.3

1.1.2. Der Unterschied zu Reiseromanzen S.4

2. Urlaubsländer S.5

3. Männer S.5

3.1. Stereotype Männerbilder aus Sicht der reisenden Frauen S.6
3.2. Selbstbild der einheimischen Männer S.6

4. Frauen S.8

4.1. Stereotype von Touristinnen S.8
4.2. Selbstbild der Touristinnen S.9
4.3. Probleme der eigenen Geschlechtlichkeit S.10

5. Das Machtverhältnis zwischen den Partnern S.10

6. Gründe des weiblichen Sextourismus S.12

7. Mögliche Folgen des weiblichen Sextourismus für das Urlaubsland S.13

8. Geschlechterrollen in der bereisten Gesellschaft S.14

9. Schlussbemerkung S.15

 


 

 

 

1.Einleitung

„Interethnische Geschlechterbeziehungen“ finden auf sehr unterschiedlichen Ebenen statt. Diese Ebenen kann man in unterschiedliche Kategorien einteilen: z.B. in die beiden Bereiche Arbeitsbeziehungen, worunter auch Sextourismus und Arbeitsmigration fällt, und Liebesbeziehungen, wie interethnische Ehen.1 Ich werde im Folgenden das Fallbeispiel weiblicher Sextourismus als Form der „Interethnischen Geschlechterbeziehungen“ vorstellen. Zunächst werde ich auf die Definition des weiblichen Sextourismus eingehen und den Unterschied zu Reiseromanzen diskutieren. Danach werde ich Stereotypen der einheimischen Männer und der Touristinnen darstellen, und jeweils auch auf deren Selbstbild eingehen. Ich stelle die Probleme der eigenen Geschlechtlichkeit bei den reisenden Frauen und das situationsbedingte Machtverhältnis der Partner vor. Zum Schluss suche ich nach Gründen für den weiblichen Sextourismus, was er im Urlaubsland auslösen kann und werde versuchen, auf das Problem der Genderkonstrukte einzugehen. Mit dieser Ausarbeitung möchte ich verschiedene Aspekte des weiblichen Sextourismus vorstellen und diskutieren. In den einzelnen Kapiteln versuche ich einige Parallelen und Unterschiede zum männlichen Sextourismus zu finden.

1.1. Definition des weiblichen Sextourismus

Der weibliche Sextourismus zeichnet sich dadurch aus, dass die ohne Partner reisende Frau eine oder mehrere sexuelle Beziehungen mit einheimischen Männern eingeht und sie dafür materiell entlohnt. Bezahlt werden die Männer meistens nicht mit Geld, sondern mit Geschenken wie Parfüm, Rasierwasser, Kleidung, Einladungen zu Veranstaltungen und in Restaurants oder manchmal auch mit Flugtickets und Visa in das Heimatland der Touristinnen. Eine weitere gute Einnahmequelle für die einheimischen Männer ist die Kommission, die sie für Ausgaben ihrer Partnerinnen von Ladenbesitzern und lokalen Reiseunternehmern bekommen.2

1.1.2. Der Unterschied zu Reiseromanzen

[...]


1 Nach diesen beiden Kategorien wurde das Blockseminar am 29. und 30.06.02 aufgeteilt
2 Kresta 2001


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