Books on Demand - Vor- und Nachteile, Trends und Perspektiven

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Details

Titel: Books on Demand - Vor- und Nachteile, Trends und Perspektiven
Autor: Melanie Kehr
Fach: Bibliothekswiss., Information- / Documentation Science
Veranstaltung: PS: Allgemeine Bibliographie
Institution/Hochschule: Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Bibliothekswissenschaft)
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2001
Seiten: 19
Note: 1,3
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 219 KB
Archivnummer: V18923
ISBN (E-Book): 978-3-638-23171-8

Textauszug (computergeneriert)

Books on Demand –
Vor- und Nachteile, Trends und
Perspektiven am Beispiel von Lingenbrink

 


von Melanie Maase

Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkung 3

1. Books on Demand im Rahmen der Lingenbrink GmbH & Co 4

2. Ablauf des Books on Demand – Verfahrens 4

3. Die Bedeutung von Books on Demand für den Buchmarkt 5

3.1. Books on Demand und die Autoren 6
3.2. Books on Demand und die Buchhändler 7
3.3. Books on Demand und die Verlage 8

4. Nachteile von Books on Demand 10

5. Ausblick: Perspektiven für das Books on Demand – Verfahren 13

Literaturverzeichnis 16

 

 


 


Vorbemerkung

Das Internet als Quelle von Informationen, aber auch als Weg zur Produktbeschaffung gewinnt zunehmend an Bedeutung. Auch der Vertrieb von Büchern über das Internet wird für Verlage zunehmend interessant, da eine zusätzliche Käuferschicht angesprochen werden kann. Im Verlagswesen werden ständig neue Technologien entwickelt, zu denen auch die Books on Demand1 zählen. Dieser Herstellungs- und Vertriebsart möchte sich die folgende Arbeit widmen.

Unter BoD versteht man die kurzfristige, bedarfgerechte Herstellung von Printprodukten mittels der Technologie des Digitaldrucks. Zwar wird nur ein Bruchteil der heutigen Buchproduktion im Digitaldruck abgewickelt, doch die Tendenz ist steigend – nicht zuletzt durch die BoD. BoD sind aber nicht, wie fälschlicherweise oft angenommen, „Internet- Bücher, deren Text ungesichert im Netz steht, sondern es besteht lediglich eine Vertriebsoption über das Medium Internet“2. Mit den BoD „entfällt der Zwang zur Auflage“3; es wird möglich, Kleinauflagen schnell und wirtschaftlich herzustellen. Diese Arbeit unternimmt den Versuch, die Vor- und Nachteile von BoD aufzuzeigen und ihre möglichen Auswirkungen auf die Buchbranche darzustellen. Allerdings kann im Rahmen dieser Arbeit nicht der gesamte Auswirkungsgrad der Produktion nach Bedarf vorgestellt werden, so dass nur einige ausgewählte Punkte erörtert werden. Hier erhebt die Arbeit keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Urheberrechtliche Aspekte werden unberücksichtigt bleiben. Da der Markt für BoD noch im Wachstum begriffen ist und die angewendeten Verfahren ständig verbessert werden, kann diese Bestandsaufnahme nur eine vorläufige sein. Die Arbeit orientiert sich exemplarisch am BoD-Angebot des Buchgroßhändlers Georg Lingenbrink GmbH & Co. in Hamburg, dem nach eigenen Angaben größten BoD-Hersteller weltweit. Als Ausblick sollen mögliche Zukunftsperspektiven von BoD formuliert werden. Die Darstellung der Rolle von BoD und geplanter Ziele wird diese Arbeit abschließen.

1. Books on Demand im Rahmen der Lingenbrink GmbH & Co.4

Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf das Angebot der Georg Lingenbrink GmbH & Co., Hamburg. Sicherlich lassen diese sich in den meisten Punkten auch auf andere Anbieter des BoD-Verfahrens anwenden. Als größte BoD-Plattform soll aber Libri als Beispiel beleuchtet werden. Bei Libri handelt es sich um einen traditionellen Zwischenbuchhändler, der „in eigenem Namen und auf eigene Rechnung [...] mit eigenem Verkaufsrisiko Ware erw[irbt] und weiterverkauf[t]“5. Für Verlage und Buchhandel ist Libri somit ein vertrauter Geschäftspartner, der seinen Kunden „Professionalität und Know-How in Sachen Distribution“6 bietet. Libri verfügt über eine ausgefeilte Logistik, um Bücher schnell und direkt zum Leser zu bringen. Eine Erweiterung des Dienstleistungsangebots liegt also nahe. Somit begann Libri im Sommer 1998 als „weltweit erstes Unternehmen“7, BoD anzubieten. Das BoD-Serviceangebot steht allen Interessierten offen. Auf der speziell für die Libri-BoD eingerichteten Website, entwickelt von der eCommerce-Agentur SinnerSchrader8, die ein großes Standbein des Marketings für diesen Geschäftsbereich darstellt, werden individuell die einzelnen Zielgruppen wie Autoren, Buchhändler und Verlage angesprochen und informiert. Auf die einzelnen Zielgruppen wird später noch genauer eingegangen.

2. Ablauf des Books on Demand – Verfahrens 9

[...]


1 Künftig abgekürzt als: BoD.
2 Deigendesch, Elke: Books on Demand. Buchherstellung in kleinen Auflagen. Diplomarbeit, Stuttgart 2000, S.80f. (künftig zitiert als: Deigendesch: BoD).
3 BoD informiert. Pressemitteilung Hamburg 6. Juli 1999, 1999, http://bod.de/presse/presse_06071999.htm, 12.04.2001(künftig zitiert als: Pressemitteilung, 6.6.99).
4 Künftig abgekürzt als: Libri.
5 Bramann, Klaus-Wilhelm u.a.: Sortiments- und Verlagskunde. München 1995, S. 187 f.
6 Deigendesch: BoD, S.62.
7 Pressemitteilung, 6.6.99.
8 Ebd.
9 Die folgenden Ausführungen beziehen sich hauptsächlich auf die Website: BoD – so funktioniert´s, o.J., wysiwyg://209/http://www.bod.de/guided_tour/guided_1.htm, 12.04.2001, und auf Deigendesch: BoD, S.66 f.

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http://www.grin.com/e-book/18923/