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Scholary Paper (Seminar), 2001, 16 Pages
Author: Melanie Kehr
Subject: Library Science, Information- / Documentation Science
Details
Institution/College: Humboldt-University of Berlin (Institut für Bibliothekswissenschaft)
Tags: Elektronische, Zeitschriften, Leistungen, Verlage, Beispiel, Elsevier-Verlages, Methodik, Informations-, Dokumentationsprozesse
Year: 2001
Pages: 16
Grade: 1,0
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-23172-5
File size: 189 KB
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Excerpt (computer-generated)
Elektronische Zeitschriften und
die Leistungen „elektronischer“
Verlage am Beispiel des Elsevier-Verlages
von Melanie Maase
Inhaltsverzeichnis
Vorbemerkung 3
1. Elektronische Zeitschriften in Bibliotheken – Mögliche Bezugsformen 4
2. Elektronische Zeitschriften – Pro und Contra 5
2.1. Vorteile 5
2.2. Nachteile 6
3. Der Elsevier-Verlag 8
3.1. Verlagsprofil 8
3.2. Dienstleistungen im Rahmen von „Science Direct“ 9
3.3. Zukunftspläne 10
Exkurs: Das Friedrich-Althoff-Konsortium 11
4. Ausblick: Die Zukunft elektronischer Zeitschriften und die Rolle von Bibliotheken im Umgang mit ihnen 12
Quellenverzeichnis 14
Vorbemerkung
Bei den meisten Zeitschriften in elektronischer Form, die uns heute begegnen, handelt es sich um elektronische Parallelausgaben bereits existierender gedruckter Zeitschriften. Aber immer mehr Zeitschriften erscheinen nur noch in elektronischer Form. Besonders im wissenschaftlichen Bereich nimmt die Anzahl elektronischer Zeitschriften enorm zu, und neben sich ständig verbessernden Zugriffsmöglichkeiten bieten die „elektronischen“ Verlage ihren Benutzern außerdem umfangreiche Servicedienste an. Diese Arbeit unternimmt den Versuch, die unterschiedlichen Bezugsmöglichkeiten elektronischer Zeitschriften darzustellen, wobei sie aufgrund der Vielzahl von Verlagsbedingungen allerdings keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Weiterhin werden die Vor- und Nachteile bei der Arbeit mit elektronischen Zeitschriften aufgeführt, wobei besonders das Problem der Langzeitarchivierung behandelt wird. Am Beispiel des wohl weltweit größten „elektronischen“ Verlages Elsevier soll darauffolgend dargelegt werden, welche umfangreichen Möglichkeiten der Recherche dieser Verlag seinen Kunden im Rahmen von „Science Direct“ zur Verfügung stellt. Hierbei finden solche Aspekte wie Lizenzbedingungen oder Lizenzgebühren nur marginal Erwähnung, auch der rechtliche Aspekt wird kaum berücksichtigt. Hingegen sollen verschiedene Projekte, die der Elsevier- Verlag für die Zukunft plant, vorgestellt werden.
Als kurzer Exkurs wird in dieser Arbeit dann noch das Friedrich-Althoff-Konsortium erwähnt werden, über welches Angehörige der Humboldt-Universität zu Berlin Zugriff auf die Leistungen des Elsevier-Verlages erhalten können. Als Ausblick sollen am Ende mögliche Zukunftsperspektiven im Hinblick auf elektronische Zeitschriften aufgeführt werden, ebenso wie mögliche Lösungen für Bibliotheken als Reaktion auf steigende Lizenzgebühren. Die Darstellung der möglichen zukünftigen Rolle von Bibliotheken im Umgang mit elektronischen Zeitschriften wird diese Arbeit abschließen.
1. Elektronische Zeitschriften in Bibliotheken – Mögliche Bezugsformen
Vielerlei Aspekte können für eine Bibliothek von Bedeutung sein, um sich für eine elektronische Zeitschrift zu entscheiden, denn die „Qualität einer Zeitschrift macht sich [...] auf gar keinen Fall [nur] am Preis fest“1, sondern auch am Design, Service, an einfachen Such- und Zugriffsmöglichkeiten. Es eröffnen sich verschiedene Möglichkeiten des Bezugs: Wie eingangs erwähnt, sind die meisten elektronischen Zeitschriften elektronische Versionen bereits existierender Printausgaben. Es kann sich hierbei um „complete full text equivalents of the print version“2, aber auch um nicht vollständig übernommene Zeitschriften handeln, in denen häufig nur ausgewählte Artikel enthalten sind oder z.B. Rezensionen und Leserbriefe ausgelassen werden3. Durch ein Abonnement erhält man dann entweder Zugriff zu allen Online-Titeln eines Verlegers, zu nur den Titeln, die auch als Printausgabe abonniert sind oder aber der Bezug eines Online-Titels ist generell von der Abnahme der gedruckten Zeitschrift abhängig. Sonderformen bilden hierbei das Leasing elektronischer Zeitschriften – und frei online erhältliche Zeitschriften. Auch bei den Lizenzverträgen zeigen sich eine große Unterschiede, und es muss zuvor die geeignete Zugriffsmöglichkeit für die abonnierende Institution gefunden werden. So erfolgt der Zugriff durch Einzelverträge oder Bildung von Bibliothekskonsortien, die Bezahlung wird mit Pauschallizenzen oder in Einzelabrechnung durchgeführt, und die Materialien auf einem Bibliotheks- oder Verlagsserver bereitgestellt.4 Ebenso sollte geprüft werden, ob im Rahmen des Lizenzvertrages eine dauerhafte oder nur befristete Speicherung der abonnierten Daten erlaubt ist.
2. Elektronische Zeitschriften – Pro und Contra
[...]
1 Rusch-Feja, Diann / Siebecky, Uta: Wege in die Zukunft – Elektronische Zeitschriften II. Workshop in Berlin, 1998, http://www.dbi-berlin.de/dbi_pub/bd_art/98_04_06.htm, 11. Jan.2001 (künftig zitiert als: Workshop II).
2 Edwards, Judith: Electronic Journals. Problem or panacea?, 1997, http://www.ariadne.ac.uk/issue10/journal, 11. Jan. 2001(künftig zitiert als: Edwards: Panacea).
3 Als Beispiel für eine solch „unvollständige“ Online-Version sei die Zeitschrift „Nachrichten für Dokumentation“ genannt.
4 Vgl.: Rösner, Helmut: „Elektronische Zeitschriften“. Workshop in Göttingen, 1998, http://www.dbi-berlin.de/ dbi_pub/bd_art/98_01_11.htm, 11. Jan. 2001(künftig zitiert als: Workshop I).
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