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Psychologisches Konfliktmanagement

Termpaper, 2003, 16 Pages
Author: David Kaiser
Subject: Design (Industry, Graphics, Fashion)

Details

Category: Termpaper
Year: 2003
Pages: 16
Grade: 2.0
Language: German
Archive No.: V18995
ISBN (E-book): 978-3-638-23228-9

File size: 997 KB


Excerpt (computer-generated)

Fachhochschule Dortmund
Objekt- und Raumdesign
Projektmanagement
SS 2003
Leistungsnachweis

Psychologisches Konfliktmanagement

David Kaiser

 

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung   S.3

2. Die Aufgabe des Konfliktmanagements   S.3

3. Die Notwendigkeit des psychologischen Konfliktmanagements  S.3
3.1 Die Folgen nicht aufgearbeiteter Konflikte  S.4

4. Bedingungen um psychologisches Konfliktmanagement richtig anwenden zu können  S.4

5. Beschreibung des psychologischen Konfliktmanagements an Hand von Beispielen einiger Situationen, Verhaltensweisen und Lösungsvorschlägen  S.5

6. Instrumente des psychologischen Konfliktmanagements  S.7

7. Handlungsentwürfe für verschiedenartige Konflikte  S.9
7.1 Handlungsentwürfe für spontane Konflikte und solche mit Vorgeschichte  S.9
7.2 Handlungsentwürfe für Situationen in denen man durch eigene Fehler angegriffen wird  S.10
7.3 Handlungsentwürfe für Situationen in denen Konflikte mit Menschen, die man lange kennt, scheinbar unlösbar sind  S.10
7.4 Verhalten bei Konflikten mit langer Vorgeschichte  S.11

8. Fazit  S.14

Literaturverzeichnis  S.16

 

1. Einleitung

In dieser Hausarbeit habe ich mich mit dem Thema „Konfliktmanagement“ befasst und habe den Teilaspekt „psychologisches Konfliktmanagement“ herausgearbeitet. Dieser Aspekt des Konfliktmanagements ist Meiner Meinung nach der wichtigste. Psychologisches Konfliktmanagement hat zum Ziel, in Konflikten einen gerechten Ausgleich zwischen zwei Parteien zu bewirken.
Ist man bereit Konflikte effizient meistern zu wollen, ist das psychologische Konfliktmanagement und seine Herangehensweisen an beispielsweise zwischenmenschliche und organisatorische Probleme, ein gutes Mittel, um zu den angestrebten Zielsetzungen zu gelangen.
Andere richtig einschätzen zu können, um z.B. auf sie eingehen zu können ist dabei sehr wichtig.
Konflikte werden so gelöst, dass jeder Teilnehmer des Konflikts sich in dem Ergebnis der Konfliktlösung mit Teilen seiner Vorstellung dieser wieder findet.

Menschen, die es beherrschen sich auf diesem Gebiet des Konfliktmanagements zu bewegen, gehen aus fast jeden Konflikt nicht nur zufrieden, sondern auch mit dem Bewusstsein, jemand anderen etwas näher kennen gelernt zu haben heraus.

2. Die Aufgabe des Konfliktmanagements

Das Konfliktmanagement ist eine Form der Managementlehre, die verhindert, dass Konflikte zu Krisen werden oder hilft, eine Krise zu entschärfen1. Das Konfliktmanagement bedient sich der so genannten „Win-Win-Strategie“, die den gerechten Ausgleich zwischen zwei Parteien als Ziel verfolgt. Dies besagt, dass beide Parteien als Gewinner aus dem Konflikt herausgehen und haben so die Möglichkeit, ihre Beziehungen zu verbessern, anstatt zu verschlechtern.

Das Konfliktmanagement gibt somit die Möglichkeit, Konflikten nicht aus dem Weg zu gehen, sondern sie als Chance zu sehen, um die eigene Konfliktfähigkeit und die der anderen zu verbessern.

3. Die Notwendigkeit des psychologischen Konfliktmanagements

Das psychologische Konfliktmanagement ist die wohl effizienteste Art, Konflikte zu meistern. Es gibt uns Möglichkeiten, andere einzuschätzen und z. B. mit ihren Aggressionen, Vorwürfen und Verhaltensweisen, nicht nur im Berufsleben, sondern auch in vielen anderen Lebensbereichen umzugehen, um Konflikte in die richtige Richtung zu steuern und nicht eskalieren zu lassen.
Psychologisches Konfliktmanagement kann im Idealfall verhindern, dass beispielsweise die Folgen nicht aufgearbeiteter Konflikte gar nicht entstehen.

3.1. Die Folgen nicht aufgearbeiteter Konflikte

Die Folgen nicht aufgearbeiteter Konflikte können z. B. im Extremfall eine Neurose sein, dessen Symptome beispielsweise Diebstahl oder ständige Erschöpfung (keine Belastbarkeit) sein können. Resultat eines nicht aufgearbeiteten oder ungelösten Konflikts sind die Symptome. Folgen derer sind beispielsweise Angstzustände, Depressionen, Unschlüssigkeit, Teilnahmslosigkeit, extreme Introvertiertheit (in sich zurückgezogen sein)2 .

Des Weiteren sollte man wissen, dass ungelöste Konflikte Verwüstung, z. B. in der eigenen Persönlichkeit, verursachen. Dies führt dazu, dass man Energie verschwendet, wenn man täglich mit ungelösten Konflikten leben muss und wenn Lösungsversuche permanent scheitern3. Wenn man nicht in der Lage ist, eigene Konflikte, insbesondere innere Konflikte, zu lösen, ist es sehr schwer, wenn nicht gar unmöglich, Konflikte im Laufe der Interaktion mit anderen zu lösen. Eine Folge kann dann z. B. eine Verarmung der Persönlichkeit4, welche dann wiederum eine Verminderung der moralischen Integrität mit sich bringt, sein5.

4. Bedingungen, um psychologisches Konfliktmanagement richtig anwenden zu können

Es ist von großem Vorteil, wenn nicht sogar ein Muss, ein Grundwissen in Tiefenpsychologie zu besitzen, um somit eine gewisse Menschenkenntnis zu erlangen6. Des Weiteren ist es wichtig, dass die Kontrahenten wertneutral miteinander umgehen7.

[....]


1 www.phil.uni.passau.de (Definition: Konfliktmanagement)
2 Karen Horney: „Unsere inneren Konflikte“ – Neurosen unserer Zeit-Entstehung, Entwicklung und Lösung; München, 1973, Kindler-Verlag; S.28
3 s. o. S.133f
4 s. o. S.133ff
5 s. o. S.140
6 Annegret Hugo-Becker und Henning Becker: „Psychologisches Konfliktmanagement“ – Menschenkenntnis-Konfliktfähigkeit-Kooperation; München, 2000, Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG. 3. Auflage; S. 139ff
7 www.phil.uni.passau.de (Definition: Konfliktmanagement)


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