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Kommunikationstheorie von Paul Watzlawick

Termpaper, 2003, 7 Pages
Author: Svenja Bauer
Subject: Pedagogy - Miscellaneous Topics

Details

Category: Termpaper
Year: 2003
Pages: 7
Grade: 1,3
Language: German
Archive No.: V19105
ISBN (E-book): 978-3-638-23308-8

File size: 136 KB
Notes :
Ohne Sekundärliteratur.



Excerpt (computer-generated)

Kommunikationstheorie von Paul Watzlawick

 

 

 

von Svenja Bauer

Der in Kalifornien lebende Paul Watzlawick wurde 1921 in Österreich geboren und verbrachte dort Kindheit und Jugend. Er ist als Bestsellerautor von Sachbüchern, als Psychotherapeut und als Kommunikationswissenschafter bekannt. Erstmals in Erscheinung trat Watzlawick im Jahre 1969 mit der Arbeit "Menschliche Kommunikation", die ich im Folgenden näher erläutern werde.

Watzlawick stellte 5 Grundregeln (pragmatische Axiome) auf, die die menschliche Kommunikation erklären und ihre Paradoxie zeigen:

1. Man kann nicht nicht kommunizieren
2. Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt
3. Kommunikation ist immer Ursache und Wirkung (Interpunktion v. Ereignisfolgen)
4. Menschliche Kommunikation bedient sich analoger und digitaler Modalitäten
5. Kommunikation ist symmetrisch oder komplementär

Zu 1)

"Man kann nicht nicht kommunizieren, denn jede Kommunikation [(nicht nur mit Worten)] ist Verhalten und genauso wie man sich nicht nicht verhalten kann, kann man nicht nicht kommunizieren." Ein Beispiel wäre eine Frau im Wartezimmer eines Arztes, die nur auf den Boden starrt. Zunächst könnte man annehmen, sie würde nicht kommunizieren. Dennoch tut sie es, indem sie den anderen Wartenden nonverbal mitteilt, dass sie keinerlei Kontakt möchte. Liegt eine Störung vor, könnte folgende Situation beispielhaft sein: Ein Flugpassagier (A) nimmt Kontakt zu seinem Nachbarn (B) auf, indem er ihm z.B. eine Frage stellt. Nun hat (B) mehrere Möglichkeiten zu reagieren.

1. Er kann das Gespräch abweisen
2. Er kann sich dem Gespräch stellen, es also annehmen
3. Er kann das, was (A) gesagt hat, entwerten
4. Er kann sich eine Ausrede einfallen lassen, nicht darüber reden zu wollen bzw. sich schlafend stellen (-> Symptombildung) etc.

Es ist für (B) nicht einfach sich dieser Situation zu entziehen. Trotzdem können (A) und (B) nicht nicht kommunizieren.

Zu 2.

[...]


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