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Termpaper, 2003, 28 Pages
Author: Ralf Oestereich
Subject: Computer Science - Commercial Information Technology
Details
Institution/College: University of Kassel (Institut für Wirtschaftsinformatik)
Tags: Entwicklung, Datenbank, Jobboerse, Siemens, Master, Science, Information, Systems
Year: 2003
Pages: 28
Grade: 1,3
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-23476-4
ISBN (Book): 978-3-638-64608-6
File size: 244 KB
Die vorliegende Arbeit stellt den Beitrag der Datenbankmodellierung und des Datenbankentwurfes zum Einsatz des Produktionsfaktors Information dar. Dichter Text - einzeiliger Zeilenabstand.
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Abstract
Unternehmen erzeugen und verwerten Sach- und Dienstleistungen durch die Kombination von Produktionsfaktoren um ihre wirtschaftlichen Ziele zu erreichen. Entsprechend der heute weiterentwickelten Produktionstheorie gehören neben Mensch, Maschine und Rohstoff auch Daten, als Abbild von Informationen, zu den Produktionsfaktoren. Mit der schnellen Verbreitung der Informations- und Kommunikationstechnolgie steigen die Möglichkeiten durch Informationssysteme Unternehmensziele zu unterstützen, andererseits steigt damit auch die Notwendigkeit zur Steuerung der Planung, Beschaffung, Verwaltung und Nutzung der Daten. Ziel des Informationsmanagements der Wirtschaftsinformatik ist es, dem Unternehmen die Informationen gewünschter Qualität zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zur Verfügung zu stellen. Zentrales Instrument des Informationsmanagements sind dabei Datenbankmanagementsysteme (DBMS), womit dem Entwurf und Management von Datenbanken eine entscheidende Rolle zukommt. Die Informationsbedarfsanalyse erfasst die unternehmerischen Ansprüche und überführt sie durch den konzeptionellen, logischen und schließlich physischen Entwurf in einen nutzbaren Produktionsfaktor. Die Datenmodellierung als Bestandteil des Datenbankentwurfes, erstellt ein formalisiertes Abbild des relevanten Teils der Geschäftsprozesse, das als Grundlage für den Aufbau der Datenbank dient. Die vorliegende Arbeit stellt den Beitrag der Datenbankmodellierung und des Datenbankentwurfes zum Einsatz des Produktionsfaktors Information dar. Dazu werden zunächst kurz die Methodik des Vorgehens aufgezeigt und die wichtigsten verwendeten Begriffe definiert. Die wesentlichen theoretischen Grundlagen werden im darauf folgenden Kapitel diskutiert. Anschließend erfolgt eine detaillierte Beschreibung der einzelnen Entwurfsphasen anhand eines Szenarios, einer Jobbörse der Siemens AG. Im letzten Teil der Arbeit werden die Hauptaussagen zusammengefasst und im Sinne der Zielsetzung reflektiert.
Excerpt (computer-generated)
Hausarbeit
gemäß §7 der Prüfungsordnung für den Weiterbildungsstudiengang WINFOLine
Master of Science in Information Systems
der Georg-August-Universität-Göttingen, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
in der Fassung vom 26.09.2002.
Generalthema: Datenbankentwurf und –management
Entwicklung einer Datenbank am Beispiel der internen
Jobbörse der Siemens AG
Ralf Oestereich
Inhaltsverzeichnis
ABBILDUNGSVERZEICHNIS III
TABELLENVERZEICHNIS IV
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS V
1 EINLEITUNG UND ZIELSETZUNG 1
1.1 ZIELSETZUNG UND MOTIVATION 1
1.2 METHODIK 1
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN 2
2.1 DEFINITION_.2
2.2 BEDEUTUNG VON DATENBANKEN IM UNTERNEHMEN 3
2.3 DATENBANKSYSTEME UND -ARCHITEKTUREN 3
2.4 DATENMODELLE 5
2.4.1 Entity Relationship Model (ERM) 5
2.4.2 Relationales Datenbankmodell 5
2.5 DATENBANKENTWURF 6
3 SZENARIO "INTERNE JOBBÖRSE DER SIEMENS AG" 6
3.1 INFORMATIONSBEDARFSANALYSE 7
3.1.1 Identifikation der Organisationseinheiten 8
3.1.2 Identifikation der zu unterstützenden betrieblichen Aufgaben 8
3.1.3 Erstellen eines Anforderungs-Sammelplanes 8
3.1.4 Anforderungssammlung bei den Informationslieferanten 9
3.1.5 Filterung der gesammelten Anforderungen 9
3.1.6 Anforderungsklassifikation 10
3.1.7 Übertragung in formalisierte Verzeichnisse 10
3.2 KONZEPTUELLER ENTWURF 12
3.3 LOGISCHER ENTWURF 16
3.3.1 Transformation 16
3.3.2 Normalisierung 17
3.4 PHYSISCHER ENTWURF 19
3.5 SQL IMPLEMENTIERUNG 20
4 ZUSAMMENFASSUNG 21
LITERATURVERZEICHNIS VI
EIDESSTATTLICHE ERKLÄRUNG VII
Abbildungsverzeichnis
BILD 1 EBENEN-ARCHITEKTUR NACH ANSI 4
BILD 2 ER-MODELL DES SZENARIOS 14
BILD 3 LOGISCHER ENTWURF DES SZENARIOS (NORMALISIERT ) 18
Tabellenverzeichnis
TABELLE 1 QUERREFERENZ ORGANISATIONSEINHEITEN ZU AUFGABEN 8
TABELLE 2 QUERREFERENZ INFORMATIONSLIEFERANTEN ZU AUFGABEN 9
TABELLE 3 ANFORDERUNGSSAMMELBLATT ZU „STELLENAUSSCHREIBUNG FREIGEBEN“ 9
TABELLE 4 GEFILTERTES ANFORDERUNGSSAMMELBLATT 10
TABELLE 5 DATENVERZEICHNIS DES SZENARIOS 11
TABELLE 6 OPERATIONENVERZEICHNIS DES SZENARIOS 11
TABELLE 7 EREIGNISVERZEICHNIS DES SZENARIOS (AUSSCHNITT) 12
TABELLE 8 ENTITÄTSTYP PERSON 15
TABELLE 9 ENTITÄTSTYP ROLLE 15
TABELLE 10 ENTITÄTSTYP STELLENGESUCH 16
TABELLE 11 RELATION MIT SCHLÜSSELN UND ATTRIBUTEN DES ENTITÄTSTYPS „PERSON“ 16
TABELLE 12 RELATION MIT SCHLÜSSELN UND ATTRIBUTEN DES ENTITÄTSTYPS „SKILL“ 17
TABELLE 13 DARSTELLUNG MIT MEHRWERTIGEN ATTRIBUTEN VOR DER TRANSFORMATION 17
TABELLE 14 DARSTELLUNG IN DER ERSTEN NORMALFORM 17
TABELLE 15 RELATION DES ENTITÄTSTYP S „ROLLE_BERECHTIGUNG“ 19
Abkürzungsverzeichnis
ANSI American National Standards Institute
bzw. beziehungsweise
CNR National Research Council
d.h. das heißt
DBMS Datenbankmanagementsystem
DDL Data Definition Language
Def. Definition
DML Data Manipulation Language
DSDL Data Storage Description Language
ERM Entity Relationship Model
f. folgende
ff. fortfolgende
NF2 Non-First-Form
S. Seite
sog. so genannten
SPARC Standard Planning and Requirements Committee
SQL Structured Query Language
u.a. unter anderem/anderen
vgl. vergleiche
z.B. zum Beispiel
1 Einleitung und Zielsetzung
1.1 Zielsetzung und Motivation
Unternehmen erzeugen und verwerten Sach- und Dienstleistungen durch die Kombination von Produktionsfaktoren um ihre wirtschaftlichen Ziele zu erreichen [Gute83, S. 1 f.]. Entsprechend der heute weiterentwickelten Produktionstheorie gehören neben Mensch, Maschine und Rohstoff auch Daten, als Abbild von Informationen, zu den Produktionsfaktoren [Sche02, S. 20]. Mit der schnellen Verbreitung der Informations- und Kommunikationstechnolgie steigen die Möglichkeiten durch Informationssysteme Unternehmensziele zu unterstützen, andererseits steigt damit auch die Notwendigkeit zur Steuerung der Planung, Bescha ffung, Verwaltung und Nutzung der Daten. Ziel des Informationsmanagements der Wirtschaftsinformatik ist es, dem Unternehmen die Informationen gewünschter Qualität zum richtigen Zeitpunkt am ric hten Ort zur Verfügung zu stellen. Zentrales Instrument des Informationsmanagements sind dabei Datenbankmanagementsysteme (DBMS), womit dem Entwurf und Management von Datenbanken eine entscheidende Rolle zukommt. Die Informationsbedarfsanalyse erfasst die unternehmerischen Ansprüche und überführt sie durch den konzeptionellen, logischen und schließlich physischen Entwurf in einen nutzbaren Produktionsfaktor. Die Datenmodellierung als Bestandteil des Datenbankentwurfes, erstellt ein formalisiertes Abbild des relevanten Teils der Geschäftsprozesse, das als Grundlage für den Aufbau der Datenbank dient [Rauh97, S. 14 ff.].
Die vorliegende Arbeit stellt den Beitrag der Datenbankmodellierung und des Datenbankentwurfes zum Einsatz des Produktionsfaktors Information dar. Dazu werden zunächst kurz die Methodik des Vorgehens aufgezeigt und die wichtigsten verwendeten Begriffe definiert. Die wesentlichen theoretischen Grundlagen werden im darauf folgenden Kapitel diskutiert. Anschließend erfolgt eine detaillierte Beschreibung der einzelnen Entwurfsphasen anhand eines Szenarios, einer Jobbörse der Siemens AG. Im letzten Teil der Arbeit werden die Hauptaussagen zusammengefasst und im Sinne der Zielsetzung reflektiert.
1.2 Methodik
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, den Beitrag von Datenbankmodellierung und Datenbankentwurfes im Rahmen des Informationsmanagement darzustellen. Dazu werden zunächst die verwendeten Begriffe definiert. Anschließend wird die Bedeutung von Datenbanken im Unternehmen herausgearbeitet und gängige Datenbankarchitektur und –modelle skizziert. Es folgt die Darstellung einer Vorgehensweise zum Entwurf von Datenbanken bzw. Datenbankmodelle in vier Phasen.Hierbei werden, gemäß der Aufgabenstellung, nur die wesentlichen Grundlagen dargestellt, die für das folgende Kapitel notwendig sind. Daraus resultierende Auslassungen werden an den entsprechenden Stellen kurz begründet. Im Hauptteil der Arbeit werden diese Phasen schließlich aufgegriffen, und ihre Umsetzbarkeit anhand eines Szenarios diskutiert.
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Definitionen
In der vorliegenden Arbeit werden Begriffe des Datenbankentwurfes und – managements verwendet, die zum besseren Verständnis im Folgenden definiert werden.
(a) Information: Für die Übermittlung und Aneignung in geeignete Form gebrachtes Wissen (objektartig) [DIN 44300-1].
(b) Wissen: Kenntnisse über Tatsachen, Zustände, Prozesse, Ereignisse (z.B. Regeln, Strukturen etc.), zwischen denen inhaltliche Zusammenhänge bestehen; auch zweckorientierte bzw. handlungsorientierte Kenntnisse [Seib03, S. 39].
(c) Daten: Gebilde aus Zeichen oder kontinuierlichen Funktionen, die aufgrund bekannter oder unterstellter Abmachungen Information darstellen, vorrangig zum Zwecke der Verarbeitung oder als deren Ergebnis [DIN 44300-1]. Sie können dabei differenziert werden nach ihrer Ze ichenart (z.B. numerisch, alphabetisch), ihrer Formatierung (unformatiert, formatiert) und ihrer Datenart (Stammdaten, Bestandsdaten, Bewegungsdaten, Änderungsdaten) [Wina03]
(d) Datenelement/Datenfeld: Kleinste logische Dateneinheit, die nicht weiter zerlegt werden kann und dabei aus mehreren Zeichen besteht [Stah95, S. 164].
(e) Datensatz: Zusammenfassung mehrerer Datenelemente, die ein Objekt repräsentieren [Stah95, S. 164].
(f) Datenbank: Zusammenfassung mehrerer Dateien, zwischen denen logische Abhängigkeiten existieren [Stah95, S. 164].
(g) Schlüssel: Dienen der Identifikation von Datensätzen. Besondere Bedeutung haben dabei die vier Kategorien [Stah95, S. 207 f.]: a. Kandidatenschlüssel, die minimale Menge an Attributen, welche die Datensätze einer Relation eindeutig identifiziert,
[....]
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