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Design und Präsentation im Verkaufsraum - Grundlagen und Umsetzungsansätze

Scholarly Research Paper, 2002, 42 Pages
Author: Kati Mohr
Subject: Economics / Business: Marketing, Corporate Communication, CRM, Market Research

Details

Category: Scholarly Research Paper
Year: 2002
Pages: 42
Grade: 1,0
Language: German
Archive No.: V19441
ISBN (E-book): 978-3-638-23573-0

File size: 645 KB


Excerpt (computer-generated)

Design und Präsentation im Verkaufsraum
Grundlagen und Umsetzungsansätze




vorgelegt von Kati Feig

Inhaltsangabe

1 Einleitung 1

2 Grundlagen 2

2.1 Begriffsklärungen Design, Visual Merchandising und Corporate Identity 2
2.2 Vorgehensweise des Visual Merchandising und Corporate Design 4

3 Mittel der Umsetzung 6

3.1 Bestandsaufnahme 6

3.1.1 Grundriß 6
3.1.2 Treppen 7
3.1.3 Eingang und Fenster 8
3.1.4 Stützen und Raumhöhe 10
3.1.5 Hindernisse 11

3.2 Raumplanung 13

3.2.1 Wegeführung 13
3.2.2 Wichtige Anlaufpunkte 15

3.2.2.1 Kasse 15
3.2.2.2 Warte- und Aufenthaltsbereiche 16
3.2.2.3 Spiegel 17

3.2.3 Orientierung an den Blickachsen des Kunden 18

3.3 Inneneinrichtung - zwischen Funktionalität und Wirkung 18

3.3.1 Farbe 19
3.3.2 Material 20
3.3.3 Form 23
3.3.4 Stile der verschiedenen Epochen 24
3.3.5 Beleuchtung 29

3.3.5.1 Beleuchtungsarten 29
3.3.5.2 Leuchtenarten 30

3.3.6 Technische Ausstattung 30

3.4 Warenpräsentation 31

3.4.1 Präsentationsarten 31
3.4.2 Grundsätze der Warenpräsentation 32
3.4.3 Plazierung der Ware 33
3.4.4 Warenträger 33

3.4.4.1 Anforderungen an Warenträger 34
3.4.4.2 Systemeinrichtungen 34

3.4.5 Dekorationsstrategien 35

3.5 Schaufenster 36

4 Fazit 37

Literaturverzeichnis III

 

 

 

 


1 Einleitung

"Die Ladeneinrichtung (...) ist womöglich der psychologische "Schlüssel zum Verbraucher"."

Grundmann/Wiedemann, S. 94 (entnommen aus Schenk H.-O. (1995): Handelspsychologie, Göttingen)

Im heutigen Bestreben, dem Kunden einen möglichst großen Anreiz zum Kauf zu bieten, werden immer mehr Verkaufs- und Werbestrategien, Service und Kundenorientierung eingesetzt. Die Verkaufsumgebung gewinnt besonders in Hinblick auf den erlebnisorientierten Kunden. Wird ein Laden - besonders im Einzelhandel - der Geschäftsidee nach gestaltet und die Vision mittels Design und genauer Ladenplanung umgesetzt, entsteht für den Kunden ein einheitliches Bild dieses Geschäftes, das sich in seiner Besonderheit einprägt. Es findet eine emotionale, die Sinne ansprechende, stille Kommunikation zwischen Kunde und Ladenatmosphäre statt. Es werden sowohl Sehsinn, Tastsinn, Geruchssinn als auch Gehör angesprochen.

Es fragt sich, warum gerade der Einzelhändler als solcher sich mit dieser Thematik auseinandersetzen sollte. Ladenbaufirmen und Innenarchitekten beschäftigen sich natürlich weit aus intensiver und erfahrener mit der Materie. Aber der direkte Bezug zur Verkaufsware und die Idee, die hinter der Ladengründung bzw. -modernisierung steckt, sind die maßgeblichen Voraussetzungen zur Selbstverwirklichung in der Ladengestaltung. Der Wunsch, sich selbst mit einzubringen, ist von immenser Bedeutung. Das Kaufumfeld wird dadurch zur Werbung für ein Konzept. Dieses Gebiet des Corporate Design soll durch das Kennenlernen von ausschlaggebendem Grundwissen angerissen werden.

2 Grundlagen

2.1 Begriffsklärungen Design, Visual Merchandising und Corporate Identity

Der Begriff Design wird heutzutage in fast allen Lebensbereichen eingesetzt. Seine Bedeutung ist von vielschichtiger Art. Ursprünglich wurde Design als Ausdruck für "Entwurf, Skizze, Zeichnung" verwendet. Immer mehr umfaßt es die künstlerische Gestaltung, über den Entwurf hinaus zur Planung von Form, Material und Farbe. Wichtig dabei sind die Funktionalität des entwickelten Gegenstandes und die angestrebte optische Wirkung - ein designtes Objekt soll Schönheit und Zweckmäßigkeit in sich vereinen. Heutzutage erweitert sich die Verwendung von Design auf den Ausdruck einer Lebensweise - das bewußte Wecken von Assoziationen und Emotionen steht im Vordergrund. Eine deutliche Abgrenzung der heutigen Designarten ist nicht mehr in dem Maße möglich, wie es sich in den letzten Jahrzehnten zeigte: die Nierentische der Nachkriegsjahre, die rebellische Mode der "Flower-Power"-Zeit, der Minimalismus in der Möbelbranche in den 90er Jahren sind nur einige Beispiele der vielfältigen Designs des letzten Jahrhunderts. Die Tendenz zur Individualgesellschaft hat eine Vielfältigkeit möglich werden lassen, die dem Einzelhändler die Selbstdarstellung erschwert. Mode, Design und Vorlieben der Kunden sind einem ununterbrochenem Wandel unterworfen.

Design ist damit auch ein Halt und eine Richtlinie für den Kunden geworden, der sich innerhalb der fließenden Veränderungen und des Überflusses nach der Stärkung seines Selbstwertgefühls sehnt. Es kann die Identifikation mit einer sozialen Gruppe (Markendesign -> Jeans von Levis) als auch das Abheben von der Masse (Alessi-Gegenstände) bezwecken. Ebenso steht es mit den Ladeneinrichtungen. Sie sollen einzigartig sein, in ihrer Art unverwechselbar und dem Kunden einen Erlebniseinkauf ermöglichen, der sich im Gedächtnis festsetzt. In der Kommunikation mit dem Kunden liegt das Geheimnis. Mit Eindeutigkeit und emotionalen Botschaften spricht das Ladendesign den Wunsch nach Übereinstimmung und Atmosphäre an.

[...]


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