Europa in der neuen Weltordnung. Anspruch und Wirklichkeit im 21. Jahrhundert

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Details

Titel: Europa in der neuen Weltordnung. Anspruch und Wirklichkeit im 21. Jahrhundert
Autor: Falko Wittig
Fach: Politik - Int. Politik - Thema: Europäische Union
Veranstaltung: Einführung in die Internationale Politik
Institution/Hochschule: Universität Potsdam (Institut für Politikwissenschaft)
Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2003
Seiten: 21
Note: 2,0
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 276 KB
Archivnummer: V19491
ISBN (E-Book): 978-3-638-23601-0
Anmerkungen :
Multipolare oder unipolare Weltordnung? Der Ablauf des Irakkriegs unterstrich die Stellung der USA als alleinige Supermacht zu Beginn des 21. Jahrhundert. Ausführlich wird in der Hausarbeit auf die unter diesen Umständen divergierenden außen- und sicherheitspolitischen Vorstellungen der europäischen Großmächte Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Spanien eingegangen und die damit verbundenen innereuropäischen Konflikte.

Textauszug (computergeneriert)

Europa in der neuen Weltordnung
Anspruch und Wirklichkeit im 21. Jahrhundert




eingereicht von: Falko Wittig

Inhaltsverzeichnis

0. Einleitung 1

1. Die Weltordnung am Ende des 20. Jahrhunderts 2

2. Weltordnungs-Vorstellungen in Europa 4

2.1. MEINUNGSVERSCHIEDENHEITEN ZWISCHEN DEN GROSSMÄCHTEN 4
2.2. PRO UNIPOLARE WELTORDNUNG: GROSSBRITANNIEN UND SPANIEN 4
2.3. PRO MULTIPOLARE WELTORDNUNG: FRANKREICH UND DEUTSCHLAND 8
2.4. DIE ÖFFENTLICHE MEINUNG: PRO VEREINTE NATIONEN UND EUROPA 11

3. Perspektiven europäischer Außen- und Sicherheitspolitik 12

4. Schlußbetrachtung 15

Literaturverzeichnis 17


 

 

 

 

 

0. Einleitung

Der völkerrechtswidrige Krieg der Vereinigten Staaten und ihrer britischen Hilfstruppen gegen den Irak hat nicht nur die Beziehungen der Europäischen Union zu den USA einer schweren Belastungsprobe ausgesetzt, sondern auch einen Keil zwischen die europäischen Staaten getrieben. Während Großbritannien, Spanien, Italien und praktisch sämtliche osteuropäische Beitrittskandidaten sich mit den USA solidarisierten, leisteten insbesondere Frankreich und Deutschland, aber auch Belgien, erbitterten Widerstand gegen die amerikanische Neufassung des Völkerrechts auf Grundlage des Faustrechts. Angesichts des amerikanischen Eroberungskrieges gegen den Irak, der auf Völkerrecht und international legitimierte Organisationen wie die UNO keinerlei Rücksicht nahm, fürchten andere Staaten ein ähnliches Schicksal, sollten sie einst amerikanischen Interessen im Wege stehen. Das unilaterale Vorgehen der USA, die Demütigung der UNO, in dessen Zusammenhang die Mitglieder des Sicherheitsrates zu Statisten degradiert wurden, hat insbesondere in Europa zu heftigen Diskussionen geführt, welchen Charakter die Weltordnung des 21. Jahrhunderts haben sollte.

Die öffentliche Meinung in Europa hat sich bezüglich den USA nach der amerikanischen Aggression gegen den Irak grundlegend gewandelt. Eine kürzliche Befragung von jeweils 1.000 Personen in sieben europäischen Staaten 1 durch den German Marshall Fund kam zu dem Ergebnis, daß nur noch 45% aller Europäer eine amerikanische Führungsrolle in der Welt für wünschenswert halten. Bei der Befragung 2002 waren es immerhin 64% 2.Welche Vorstellungen haben die europäischen Länder von einer zukünftigen Weltordnung, und welche Perspektiven ergeben sich angesichts der unterschiedlichen Positionen aus deutscher Sicht für eine zukünftige europäische Sicherheitspolitik?

1. Die Weltordnung am Ende des 20. Jahrhunderts

[...]


1 Es handelte sich um Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande, Polen und Portugal.
2 Vgl. www.transatlantictrend.org vom 25.09.2003.

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