Massenmanipulation durch die Medien

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Details
Autor: Christoph Sülzer
Fach: Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe
Veranstaltung: Studienfach Medientheorie
Institut: Südwestdeutsche Akademie für Marketing und Kommu (-)
Jahr: 2003
Seiten: 23
Note: 1,3
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 109 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-23670-6
Textauszug (computergeneriert)
WFA Stuttgart
Studiengang Marketing und Kommunikation
Studienfach Medientheorie
Wintersemester 2002/03
Massenmanipulation durch die Medien
Christoph Sülzer
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 1
2 Techniken der Medienmanipulation durch die Fakten 2
3 Der Mensch und die Massenmedien 4
4 Manipulation in der Werbung 7
5 Beeinflussung der Öffentlichkeit durch die Nachrichten 10
6 Ursachen und Gründe für Manipulation 15
7 Kann man sich vor Manipulation schützen 18
8 Schluss 19
9 Literaturverzeichnis 21
1 Einleitung
Medium und Manipulation. Zwei Worte, die, wenn sie auch nicht immer so bezeichnet wurden, auf eine sehr lange Geschichte zurückblicken. Zwei Worte, die oft in unmittelbarem Zusammenhang stehen. Zwei Worte, die heute die gleiche Bedeutung haben? Soweit sich die Bedeutung eines Wortes an der Aktualität von offenliegenden Sachverhalten orientiert, könnte man diese Frage, mit provokantem Beigeschmack versehen, mit einem Ja beantworten. Zu oft entstehen bei kritischer Beobachtung Zweifel am Wahrheitsgehalt von Informationen, bei denen eine genauso zweifelhafte Absicht im Subtext mitschwimmt.
Definitorisch liegen diesen beiden Begriffen natürlich unterschiedliche Bedeutungen zugrunde. So versteht man unter einem Medium im ursprünglichen Sinne ein vermittelndes Element. Unter Manipulation hingegen versteht man den gezielten Einfluss auf Menschen ohne deren Wissen. Dieser Einfluss kann auch durch absichtliche Verfälschung von Informationen o. ä. genommen werden (vgl. Duden). Der Übergang von Legalität zu Illegalität ist dabei fließend. Medien dienten ursprünglich nur der Informationsübermittlung, haben sich jedoch schon lange über dieses Gebiet hinaus ausgebreitet. Das Medium Zeitung beispielsweise existiert seit ca. 500 Jahren. Die Formen und damit auch die Möglichkeiten und Auswirkungen haben sich mit der Zeit enorm erweitert. Diese Erweiterung hat aber leider nicht nur gute Seiten mit sich gebracht. Im Lauf der Zeit haben sich Massenmedien entwickelt. Massenmedien bedienen die Massen in Form von Unterhaltung und Information. Da die Nachfrage an Unterhaltung, Information und Fortschritt durchaus vorhanden ist und der Mensch sich nicht immer wählerisch zeigt, entsteht eine große Angriffsfläche, die die Manipulatoren natürlich nicht verfehlen.
Dass Massenmanipulation durch die Medien stattfindet steht außer Frage. Aber wo und in welcher Form findet Manipulation statt? Wer manipuliert? Wer wird manipuliert?
Diese Fragen betreffen jeden, der einem gewissen Einfluss durch die Medien ausgesetzt ist, sei es durch Fernsehen, Radio, Internet, Zeitungen oder Zeitschriften. Der Einfluss, den ein Medium auf eine Person ausübt ist dabei unterschiedlich groß und abhängig von der Empfänglichkeit für die Ausdrucksform des Mediums.
2 Techniken der Medienmanipulation durch die Fakten
Manipulation tritt in verschiedenen Formen auf. In seiner Studie „Moralisch zulässige und moralisch unzulässige Propagandatechniken“ behandelt Rolf Wite die breite Palette der in den Medien eingesetzten Techniken zur Manipulation durch Fakten. Als moralisch unzulässig gelten folgende fünf Techniken:
1. Lüge (Berufung auf nicht existierende Fakten)
Es geht um bewusst artikulierte Aussagen, von denen der Sprecher selbst weiß, dass sie nicht der Wahrheit entsprechen. Nach Wite kommen die bewusst fabrizierten Lügen und Fakten verhältnismäßig selten in den Medien vor, weil sie einen schnellen Verlust an Autorität hervorrufen könnten.
2. Insinuation (Unterstellung der Realität eines nicht existierenden Faktes)
Hier geht es um die Äußerung von Beschuldigung bzw. Verdächtigung, wobei kein Risiko des Widerrufs wie bei den faktischen Äußerungen besteht. Zum Beispiel unterstellt man mit einer Äußerung wie „Der Hauptmann war heute nüchtern", dass er sonst immer betrunken sei. Wenn eine Beschuldigung hinreichender Beweise entbehrt oder Werte beinhaltet, die nicht im Klartext publik gemacht werden können, scheint es sicherer zu sein, sie in der Form der Insinuation zu äußern.
3. Die Darstellung einer Meinung als Fakt (beruht auf der Schwierigkeit, „den Fakt" von „der Meinung" abzugrenzen, wodurch ihre Plätze leicht getauscht werden können)
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