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Weshalb ist Töten unrecht?

Termpaper,  1999, 16 Pages
Price: 6,99 EUR (E-Book)
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Archive No.:
V20260
ISBN (E-book):
978-3-638-24193-9
DOI:
10.3239/9783638241939
File size:
171 KB

Category:
Termpaper
Year:
1999
Pages:
16
Grade:
2
Language:
German

Notes :
Das Thema dieser Hausarbeit ist die Frage “Weshalb ist Töten unrecht ?”. Ihr liegt das gleichnamige 4. Kapitel des Buches “Praktische Ethik” von Peter Singer zu Grunde. Es handelt sich allerdings um die 2., revidierte und erweiterte Auflage von 1994. Das Buch ist erstmals 1979 von der Cambridge University Press in Cambridge herausgegeben worden.
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Weshalb ist Töten unrecht?




Isabel Stamer

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung S. 2

2. 1.Kapitel S.3 1.1. Über Ethik und Peter Singers Buch "Praktische Ethik" S.3

1.2. Das Überdenken unseres Glaubens S.4

3. 2.Kapitel: Ist Töten unrecht? S.5

2.1."Menschliches Wesen" gemeint als "Mitglied der Spezies Homo sapiens" S.5
2.2."Menschliches Wesen" verstanden als "Person" S.5
2.3. Der Wert des Lebens eines Mitglieds der Spezies Mensch S.6
2.4. Der Wert des Lebens einer Person S.6

4. 3.Kapitel: Die Einbeziehung des Utilitarismus S.7

3.1. Der soziale Utilitarismus S.7
3.2. Der klassische Utilitarismus S.7
3.3. Der Präferenz-Utilitarismus S.8
3.4. Das Recht auf Leben S.8
3.5. Die Respektierung der Autonomie S.9

5. 4.Kapitel: Bewußtes Leben S.10

4.1. Die Totalansicht S.10
4.2. Die "Vorherige-Existenz"- Ansicht S.10

6. 5.Kapitel: Vergleich des Werts verschiedenen Lebens S.12

7. 6.Kapitel: Eigene Stellungnahme S.13

8. Literaturverzeichnis S.15


 

 

 


EINLEITUNG

Das Thema dieser Hausarbeit ist die Frage "Weshalb ist Töten unrecht ?". Ihr liegt das gleichnamige 4. Kapitel des Buches "Praktische Ethik" von Peter Singer zu Grunde. Es handelt sich allerdings um die 2., revidierte und erweiterte Auflage von 1994. Das Buch ist erstmals 1979 von der Cambridge University Press in Cambridge herausgegeben worden.
Ich habe versucht, es in dem Sinne zu gliedern und zu bearbeiten, so daß man die logischen Schritte Singers und deren Konsequenzen und Schlußfolgerungen gut nachvollziehen kann und am Ende neben einem positiven Eindruck von diesem Buch noch die Nachdenklichkeit über einige ethische Uneinigkeiten mitnimmt.

1.KAPITEL

1.1. Über Ethik und Peter Singers Buch "Praktische Ethik"

Wir fällen unsere Urteile über die Richtigkeit oder Unrichtigkeit eigenen oder fremden Verhaltens nicht nur unter den Gesichtspunkten sachlicher Richtigkeit, sondern auch unter solchen, die wir Gesichtspunkte moralischer, ethischer oder auch sittlicher Richtigkeit nennen. Im Gegensatz zur rein sachlichen Beurteilung einer Handlung, ist für die ethische Beurteilung in erster Linie bedeutsam, wieweit durch eine Handlung die Absichten und Interessen anderer Personen gefördert oder geschädigt werden. Ein wesentliches Charakteristikum moralischer / ethischer "Gebote" sollte sein, daß sie den Anspruch stellen, für unser Verhalten unbedingt gültig zu sein. Das Problem, dessen sich auch Peter Singer annimmt, ist die unbestreitbare Tatsache, daß zu verschiedenen Zeiten, in verschiedenen Gemeinschaften und Kulturkreisen, sehr verschiedene Moralvorstellungen mit dem Anspruch auf absolute Gültigkeit aufgetreten sind und noch auftreten, die zum Teil sehr verschiedene Forderungen enthalten und nicht selten solche, die sich gegenseitig widersprechen. Der Titel des Buches lautet "Praktische Ethik", d.h. es geht hier um die Anwendung der Moral bzw. ethischer Prinzipien. Singer behandelt Ethik hier vollkommen unabhängig von Religion. Ethik ist für ihn in irgendeinem Sinne universal, denn will man eine Handlung mit moralischen Gründen verteidigen, kann man sich nicht nur auf die eigenen Vorteile berufen, sondern man muß sich auf eine größere Masse beziehen. Diesbezüglich gab es schon viele Versuche, angefangen mit Moses´ "Goldener Regel", die besagt, daß man seinen Nächsten lieben soll, wie sich selbst, d.h. den Interessen anderer gleichen Wert gebühren soll, wie den eigenen. Nichts anderes besagt das berühmte Sprichwort "Was Du nicht willst, das man Dir tut, das füg` auch keinem anderen zu!" Und auch einer der berühmtesten Philosophen Deutschlands drückte dies in seinem kategorischen Imperativ aus "Handle nur nach derjenigen Maxime, von der Du zugleich wollen kannst, daß sie allgemeines Gesetz werde!" Doch so zu handeln ist oftmals nicht einfach.

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