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Der Einsatz filmischer Mittel zur Darstellung von gutem und bösem Reich im Film: Der Herr der Ringe - Die Gefährten

Seminararbeit, 2003, 17 Seiten
Autor: Thomas Schürholz
Fach: Filmwissenschaft

Details

Veranstaltung: Proseminar Lord of the Rings und Harry Potter: Moderne Mythen und Medialisierung
Institution/Hochschule: Universität Siegen
Tags: Einsatz, Mittel, Darstellung, Reich, Film, Herr, Ringe, Gefährten, Proseminar, Lord, Rings, Harry, Potter, Moderne, Mythen, Medialisierung
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2003
Seiten: 17
Note: 1,7
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V20316
ISBN (E-Book): 978-3-638-24227-1

Dateigröße: 181 KB


Textauszug (computergeneriert)

" Der Einsatz filmischer Mittel zur Darstellung
von gutem und bösem Reich im Film
Der Herr der Ringe – Die Gefährten.“

 


von Thomas Schürholz

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung der Analyse 3

2. Kurze Inhaltsangabe des Films 4

3. Filmische Mittel / Technische Voraussetzungen 6

3.1 Kamerafahrten 6
3.2 Einstellungsgrößen 8
3.3 Sonstige filmische Mittel 10

4. Analyse ausgewählter Filmsequenzen 11

4.1. Auenland 11
4.2. Isengard 13

5. Zusammenfassung der Ergebnisse 15

6. Literaturverzeichnis 16

 

 

 

 


1. Einleitung der Hausarbeit

„Geschichte wurde Legende. Legende wurde Mythos.“ 1 Peter Jacksons 2001 bei New Line Cinema erschienener Fantasy-Film Der Herr der Ringe – Die Gefährten basiert auf dem gleichnamigen, 1954 erschienenen, ersten Teil der Roman-Trilogie des tief religiösen, streng konservativen, oxforder Literaturprofessors John Ronald Reuel Tolkien. „Der neuseeländer Regisseur Peter Jackson [...] hat Tolkiens 1000-Seiten-Trilogie gemeinsam mit Fran Walsh und Philippa Boyens adaptiert und in drei Teilen verfilmt.“ 2 „Jacksons Opus magnum ist nicht der erste Versuch, den Hobbit Frodo Beutlin in Leinwandabenteuer zu stürzen.“ 3 „Schon viele scheiterten bei dem Versuch, Tolkiens Mythenwelt fürs Kino zu adaptieren.“ 4 Doch „wieder einmal hat ein Regisseur gezeigt, dass es einen unverfilmbaren Roman nicht gibt. Peter Jackson hat ein monumentales Werk auf die Leinwand gebracht, dem man sich nur schwer entziehen kann.“ 5 Zwei Jahre filmten er und sein Team in der umwerfenden Natur von Neuseeland und nutzten für die Produktion aller drei Teile ein Budget von rund 300 Millionen Euro.

Das dreiteilige Epos „Der Herr der Ringe setzte den Standard für das Fantasy-Genre, weil in ihm ein absolut neues und außerordentlich glaubwürdiges Universum von Grund auf erschaffen wurde.“ 6 Es symbolisiert den archetypischen Kampf zwischen Gut und Böse. Dies bringt Jackson insbesondere durch den Einsatz bestimmter filmtechnischer Gestaltungsmittel zum Ausdruck, führt den Rezipienten ganz nah an den Kampf heran und lässt ihn die Geschichte und Abenteuer selbst miterleben. Die folgende Arbeit untersucht, welche filmischen Mittel zur Gestaltung des strukturellen Moments der Darstellung des guten und bösen Reichs im Film, bzw. von Held (Frodo) und Gegenspieler (Saruman), verwendet werden. Dies wird auch durch die Analyse ausgewählter Szenen, unter besonderer Beachtung der Nutzung von Kamerafahrten, sowie dem gezielten Einsatz von Einstellungsgrößen deutlich gemacht. Ausserdem werden noch einige besondere Auffälligkeiten im Bezug auf die Umsetzung der gegensätzlichen Parteien im Film hervorgehoben und analysiert. Es soll gezeigt werden, wie Peter Jackson die filmischen Mittel einsetzt, um die Geschichte, die der Film erzählt, zu unterstützen und die Elemente des guten bzw. bösen Reichs darzustellen. Somit wird beim Rezipienten eine bestimmte Stimmung erzeugt, er kann mit den Charakteren mitfühlen und die Geschichte ganz eng selber miterleben.

Im ersten Kapitel meiner Hausarbeit fasse ich den Inhalt des Films Der Herr der Ringe – Die Gefährten knapp zusammen, um das Verständnis der Analyse zu fördern. Dies zeigt nicht nur den Verlauf der Geschichte, die im Film erzählt wird, sondern legt auch die Zugehörigkeit der Charaktere zur guten oder bösen Seite dar. Im zweiten Kapitel werde ich grundlegend auf die Technik der Kamerafahrten und die spezielle unterschiedliche Nutzung der Einstellungsgrößen eingehen. Zusätzlich erläutere ich weitere filmtechnische Besonderheiten, um zu zeigen, welche Wirkung diese verwendeten filmischen Mittel generell auf den Zuschauer haben. Daraus lässt sich erahnen, warum Jackson seine Schauspieler häufig so in Szene gesetzt hat. Ein dritter Abschnitt der Analyse untersucht zwei ausgewählte Szenen auf die Wirkung und den Einsatz der vorher genannten filmischen Mittel. Schließlich wird in einem letzten Kapitel der Hausarbeit versucht, die Schlussfolgerungen und Ergebnisse der Analyse zusammenzufassen. Dabei handelt es sich natürlich nur um erste Erklärungsansätze, welche ausschließlich durch intensive Untersuchung und Prüfung einer umfangreichern Materialsammlung vollkommen zu beweisen wären.

2. Kurze Inhaltswiedergabe des Films Der Herr der Ringe – Die Gefährten

[...]


1 “Der Herr der Ringe – Die Gefährten: Special Extended DVD Edition“ 2002 New Line Cinema & Warner Home Video
2 “FILM EPD“ Ausgabe 01/02,
3 Quanz, Constanze: “Der Herr der Ringe-Rezensionen“ In: Amazon.de http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B00005U516/028-2520027-3206157 (verifiziert am: 25.11.2003)
4 “ FILMDIENST“ Ausgabe 06/98,
5 Gruber, Carola: „Der Herr der Ringe - Filmkritik“ In: DEM Cyberkino http://www.cyberkino.de/enterteinment/kino/1110/111175k.htm (verifiziert am: 16.11.2003)
6 Hatterscheid, Jan: „Der Herr der Ringe – Die Gefährten“ In: Kinoindex http://www.kinoindex.de/film_einze lansicht.php3?name=derherr (verifiziert am: 18.11.2003)


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