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Der Zusammenbruch des Staufischen Kaisertums

Termpaper, 2000, 7 Pages
Author: Elzbieta Kleingärtner
Subject: History - Early and Ancient History

Details

Category: Termpaper
Year: 2000
Pages: 7
Grade: 1,2
Bibliography: ~ 4  Entries
Language: German
Archive No.: V20358
ISBN (E-book): 978-3-638-24250-9

File size: 136 KB
Notes :
Diese Arbeit betrifft die Geschichte der Staufischen Familie und ihren Untergang.



Excerpt (computer-generated)

Der Zusammenbruch des Staufischen Kaisertums

 

 


von Elzbieta Kleingärtner

Einführung

1. Kurze Charakteristik der Herrschaft der Stauferdynastie

2. Weg zum Ende der Staufischen Reichspolitik

3. Zusammenfassung der Herrschaft der Staufischen Dynastie

Literaturverzeichnis

 

 

 


Einführung

Die Staufer gelten als das begabteste deutsche Herrschergeschlecht, als den kulturellen Strömungen der Zeit aufgeschlossene, glanzvolle Herrscherpersönlichkeiten. Die nach ihrem Aussterben entstandene Territorialisierung lässt die Stauferzeit als die letzte Blütezeit des Reiches erscheinen. Mit dem Namen staufischer Herrscher verband sich in Notzeiten die Hoffnung des deutschen Volkes auf Besserung. Nach Friedrichs II. Tod entstand die Legende vom schlafenden Kaiser, der einst wiederkehren werde, um alles zum Besten zu wenden. Zu Beginn des 15. Jhs. verband sich diese Legende mit dem Namen Friedrich Barbarossas, der im Kyffhäuser schlafend seine Wiederkehr erwarte, derweil sein rotblonder Bart wegen der Länge der Zeit durch den Tisch wachse.1

1. Kurze Charakteristik der Herrschaft der Stauferdynastie

Seit dem 12. Jahrhundert bezeugten die Angehörigen eines Adelgeschlechts ihre Zusammengehörigkeit dadurch, dass sie ihrem Taufnamen den Namen ihrer Stammburg hinzufügten. Die Stammburg der „von Staufen“ war die Burg Stauf auf dem Berg Hohenstaufen bei Göppingen. Heinrich IV. hatte während des Investiturstreits (d.h. der Auseinandersetzung zwischen dem Papsttum und den Königen Europas um das Recht der Investitur der Bischöfe) den schwäbischen Grafen Friedrich 1079 zum Herzog von Schwaben ernannt und ihm seine Tochter Agnes zur Frau gegeben. Mit ihm beginnt die Bedeutung der Staufer in der Reichspolitik. Aus dem Streit um die Thronfolge nach dem kinderlosen Tod des letzten Salierkönigs Heinrich V. (1125), des Bruders der Agnes, entstand die Feindschaft zwischen den Staufern und dem schwäbischen Adelsgeschlecht der Welfen, weil die Staufer als nächste Verwandten der Salier die Königsnachfolge beanspruchten, die Fürsten aber den mit den Welfen verbündeten sächsischen Herzog Lothar von Supplinburg zum König wählten (1125-37). Der Bürgerkrieg war die Folge, die in verschärfter Form weiterging, als statt Lothars welfischen Schwiegersohn 1138 der Staufer Konrad zum König gewählt wurde. Der fortgesetzte Kampf gegen die Welfen und die Erfolglosigkeit des 2. Kreuzzuges, an dem er teilnahm, ließ den Zeitgenossen die Regierungszeit Konrads III. (1138-52) als besonders glücklos erscheinen. Sein Neffe Friedrich war Sohn eines staufischen Vaters und einer welfischen Mutter.

[...]


1 Siehe: Odilo Engels: Die Staufer. Verlag Kohlhammer, Stuttgart 1972.


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