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Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2003, 28 Pages
Author: Stefanie Schräder
Subject: Nutritional Science
Details
Institution/College: University of Münster (Institut für Haushaltslehre)
Tags: Ernährung, Kindes, Ernährung, Menschen
Year: 2003
Pages: 28
Grade: 1.0
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-24354-4
File size: 257 KB
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Excerpt (computer-generated)
Die Ernährung
des übergewichtigen Kindes
von: Stefanie Schräder
Inhaltsverzeichnis
0. Begründung für die Wahl des Themas S. 2
1. Wann ist ein Kind übergewichtig? S. 3
2. Mögliche Ursachen des kindlichen Übergewichts S. 5
2.1. Genetische Ursachen S. 6
2.2. Falsche Erziehungsmaßnahmen S. 6
2.3. Beeinflussung durch Werbung S. 7
2.4. Veränderte Lebensbedingungen S. 7
3. Mögliche Folgen des Übergewichts S. 8
3.1. Gesundheitliche Folgen S. 8
3.2. Psychosoziale Folgen S. 9
4. Gegenmaßnahmen bei kindlichem Übergewicht S. 10
4.1. Bilanzausgleich S. 10
4.2. Ernährungsumstellung der ganzen Familie S. 11
4.3. Motivation und Lob S. 12
4.4. Vermehrte Bewegung S. 12
4.5. Angenehm gestaltetes Umfeld S. 13
4.6. Bewusste Esssituation S. 13
4.7. Einbeziehen des Kindes S. 14
4.8. Süßigkeiten ersetzen S. 14
4.9. Das Kind stärken S. 15
4.10. Hilfen von außen S. 16
4.11. Die optimierte Mischkost S. 17
4.12. Spezielle Kinderlebensmittel S. 19
5. Möglichkeiten der Prävention S. 20
5.1. Allgemeine Möglichkeiten der Prävention S. 20
5.2. Präventionsmöglichkeiten im Grundschulunterricht S. 22
6. Zusammenfassung S. 24
7. Anhang: Wichtige Adressen S. 26
8. Literaturverzeichnis S. 27
0. Begründung für die Wahl des Themas:
In einer Pressemitteilung der DGE zum Kongress „Kinder und Ernährung“ am 8. Juli 2003 in Berlin heißt es: „Als „besorgniserregend“ bezeichnet die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Situation in Bezug auf Übergewicht bei Kindern. 18 Mio. Kinder unter 5 Jahren werden weltweit als übergewichtig eingestuft. Regionale Studien aus Brandenburg, Kiel, Jena oder Leipzig bestätigen den Trend auch für Deutschland: Besonders in den letzten Jahren nahmen Übergewicht und Adipositas bei immer mehr Kindern zu. Je nach Definition und Alter sind in Deutschland zwischen 10 und 20 Prozent der Schulkinder und Jugendlichen übergewichtig. Steigendes Risiko für ernährungsmitbedingte Krankheiten und psychosoziale Probleme sind die Folgen. Nicht nur Wissenschaftler, sondern auch Mittlerkräfte aus dem Bereich Ernährung, Vertreter von Schulen, Medien und Politik sehen dringenden Handlungsbedarf…“1 Dieser Handlungsbedarf ergibt sich hauptsächlich daraus, dass Übergewicht bei Kindern – wie im Zitat schon angesprochen – ein großes Problem darstellt, das keineswegs verharmlost werden sollte. Denn die Folgen können sehr weitreichend sein und u. U. erst spät auftreten: Neben den oftmals schwerwiegenden seelischen Schäden ist das Risiko groß, dass dicke Kinder auch als Erwachsene dick bleiben. Außerdem gibt es viele Krankheiten, die durch falsche Ernährung und Übergewicht (mit-)verursacht werden können, wie z.B. Bluthochdruck, Diabetes, Arteriosklerose oder Gicht. Außerdem werden Herz und Kreislauf stark beansprucht.2 Es ist meistens so, dass auch wenn die Kinder viel essen, sie doch oft mangelernährt sind. Das bestätigt der deutsche Ernährungsbericht. Denn diese Kinder nehmen meist zu viel Fett und Zucker, die falschen Kohlenhydrate und kaum Vitamine mit der Nahrung auf. Übergewicht ist also nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern in erster Linie ein gesundheitliches.3 Angesichts dieser möglichen Folgen ist es also sehr wichtig, kindliches Übergewicht ernst zu nehmen, etwas dagegen zu tun und es bestenfalls gar nicht erst dazu kommen lassen. Es gilt, alle Möglichkeiten der Prävention zu nutzen. In meiner Hausarbeit möchte ich mich dementsprechend damit beschäftigen, wann ein Kind überhaupt übergewichtig ist, welche Gründe hierfür häufig vorliegen, welche Folgen es haben kann und was man gegen kindliches Übergewicht tun kann. Außerdem möchte ich mögliche Maßnahmen der Prävention darstellen, wobei ich mich hauptsächlich auf die Möglichkeiten der Grundschule beziehen werde.
1. Wann ist ein Kind übergewichtig?
[...]
1 DGE-Pressemitteilung 2003
2 vgl. BEIL (1999), S.8.
3 vgl. THORBRIETZ (2002), S.13.
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