Das Menschenbild in Thomas Hobbes Leviathan

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Details

Titel: Das Menschenbild in Thomas Hobbes Leviathan
Autor: Torben Wengenroth
Fach: Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte
Veranstaltung: Grunarbeitskreis
Institution/Hochschule: Justus-Liebig-Universität Gießen (Institut für Politikwissenschaft)
Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2003
Seiten: 13
Note: 1 - 2
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 334 KB
Archivnummer: V20518
ISBN (E-Book): 978-3-638-24373-5

Textauszug (computergeneriert)

Das Menschenbild in Thomas Hobbes Leviathan

 


von Torben Wengenroth

Inhalt

I. Hinführung

II. Kurzbiographie Thomas Hobbes

1. Theoretische Anthropologie

1.1 Empfindung und Vorstellung
1.2 Das Denken
1.3 Die Sprache

2. Praktische Anthropologie

2.1 Hobbes’ Theorie der Handlungsmotivation – willentliche Bewegungen
2.2 Der Einfluss der Vernunft auf die menschlichen Neigungen
2.3 Die Bedeutung der Leidenschaften
2.4 Das Streben nach Macht – Eskalation des Machtstrebens

III. Bibliographie S. 11

 

 

 

 


I. Hinführung:

Die in den Kapiteln 1-16 des Leviathan vollzogene Beschreibung der menschlichen Anthropologie bildet die Basis der Hobbesschen politischen Philosophie. Thomas Hobbes entwickelt in den Anfangskapiteln seines Werks einen Menschen, dem – von Empfindungen und Leidenschaften geprägt, mit der Kunst der Sprache und der Fähigkeit des Denkens ausgestattet – die „Verfolgung seiner Interessen in einer Welt aus Knappheit, Konkurrenz und Wettbewerb nur leidlichen Erfolg beschert“1. Durch die Beschreibung dieses Menschenbildes legt Hobbes den Grundstein für seine vertragstheoretische Konzeption.

Durch die folgende Hausarbeit soll ein Überblick über die Hobbessche Anthropologie gegeben werden, einige theoretische Aspekte wie Empfindungen und Vorstellung, das Denken und die Sprache werden im ersten Kapitel näher beschrieben. Das zweite Kapitel widmet sich der „praktischen Anthropologie“2, der Handlungsmotivation und dem Einfluss von Vernunft und Leidenschaften auf das menschliche Handeln; abschließend wird das Machtstreben der Hobbesschen Menschen und die Eskalation dieses Strebens nach Macht beschrieben. II. Kurzbiographie Thomas Hobbes Thomas Hobbes (*5. April 1588; † 3. Dezember 1679), englischer Philosoph und Staatstheoretiker. Hauptwerke: Anfangsgründe des Naturrechts (1640); De Cive (1642); Leviathan (1651); De Corpore (1655); De Homine (1658).

1. Theoretische Anthropologie

1.1 Empfindung und Vorstellung

[...]


1 Chwaszcza (1996), S. 83
2 Ebenda, S. 84

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