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Das Geldwäschegesetz - Ein Leitfaden für Mitarbeiter von Kreditinstituten

Scholarly Research Paper, 2003, 19 Pages
Author: Christina Gerdes
Subject: Economics / Business: Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting

Details

Institute: Bankakademie
Tags: Geldwäschegesetz, Leitfaden, Mitarbeiter, Kreditinstituten
Category: Scholarly Research Paper
Year: 2003
Pages: 19
Grade: gut
Language: German
Archive No.: V20598
ISBN (E-book): 978-3-638-24433-6

File size: 681 KB


Excerpt (computer-generated)

Das Geldwäschegesetz-
ein Leitfaden für Mitarbeiter von Kreditinstituten

 

 

Gerdes, Christina

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Defintion: Geldwäsche

3. Pflichten für Kreditinstitute und ihre Mitarbeiter nach dem Geldwäschegesetz

3.1 Identifizierungspflicht
3.2 Pflicht der Festellung des „wirtschaftlich Berechtigten“
3.3 Maßnahmen im Verdachtsfall und Aufgaben des Geldwäschebeauftragten

4. Schluß

 

 

 


1. Einleitung

Geldwäsche ist die Bezeichnung für das illegale Einschleusen von Vermögenswerten, die aus Verbrechen oder bestimmten anderen Straftaten herrühren, in den legalen Finanz- und Wirtschaftskreislauf unter Verschleierung ihrer Herkunft und Vortäuschung einer rechtmäßigen Einnahme.1 Geldwäscheaktivitäten bedrohen in hohem Maße die Zuverlässigkeit und Stabilität der Kreditinstitute und des gesamten Bankensystems. Seit September 1992 wird Geldwäsche daher durch den § 261 des Strafgesetzbuches unter Strafe gestellt.

Das Geldwäschegesetz (GwG), ein Gesetz über das Aufspüren von Gewinnen aus schweren Straftaten trat Ende November 1993 in Kraft. Die Banken tragen zur Abwehr von Geldwäschepraktiken eine hohe Verantwortung. Für Kreditinstitute wie die Raiffeisen- Volksbank eG bringt das GwG Pflichten zur Vorbeugung und Aufdeckung von Geldwäsche mit sich. In dieser Ausarbeitung werden die durch die gesetzlichen Regelungen zur Abwehr von Geldwäsche entstandenen Konsequenzen für die Arbeit in den Kreditinstituten dargelegt. Den Mitarbeitern eines Kreditinstitutes werden so Richtlinien bezüglich des Verhaltens gemäß des GwG zur Verfügung gestellt. Vorallem diejenigen Mitarbeiter, die mit baren und unbaren Transaktionen, der Eröffnung von Konten und Depots sowie der Vergabe von Schließfächern betraut sind, müssen sich mit der Problematik der Geldwäsche vertraut machen. Zu Beginn wird erläutert, was Geldwäsche ist, warum und wie sie betrieben wird. Danach folgt der Leitfaden, der alle Pflichten nach dem GwG enthält und somit von den Mitarbeitern wie eine Arbeitsanweisung behandelt werden kann. Desweiteren wird auf Maßnahmen im Verdachtsfall, und die Aufgaben des Geldwäschebeauftragten eingegangen. Abschließend soll die Bedeutung des GwG für Kreditinstitute und die Notwendigkeit der Beachtung der daraus resultierenden Pflichten und Aufgaben durch die Mitarbeiter zusammenfassend dargestellt werden.

2. Definition: Geldwäsche

[...]


1 Vgl. Deutscher Genossenschafts- Verlag eG (1993), S. 3


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