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Der Outsourcing Prozess und seine Entscheidungs- und Anwendungsmöglichkeiten

Hauptseminararbeit, 2004, 27 Seiten
Autor: Marcus Höse
Fach: Wirtschaftsingenieurwesen

Details

Kategorie: Hauptseminararbeit
Jahr: 2004
Seiten: 27
Note: 1,7
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V20748
ISBN (E-Book): 978-3-638-24547-0

Dateigröße: 243 KB


Textauszug (computergeneriert)

Der Outsourcing Prozess und seine Entscheidungs- und
Anwendungsmöglichkeiten

 


von Marcus Höse

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung  3

2 Allgemeines zum Thema Outsourcing  4

2.1 Definition  4
2.2 Entstehung und Entwicklung  5

3 Der Outsourcing-Prozess  6

3.1 Übersicht  6
3.2 IST-Analyse  7
3.3 Make-or-Buy - Entscheidung  9
3.4 Kontaktaufnahme  12
3.5 Abgleich  13
3.6 Vertrag  13
3.7 Implementierung  14

4 Formen des Outsourcing  16

4.1 Auslagerung - Externes Outsourcing  17
4.2 Ausgliederung - Internes Outsourcing  18

5 Chancen und Risiken des Outsourcing  20

5.1 Chancen bzw. Vorteile  20
5.2 Risiken bzw. Nachteile  22

6 Ausblick  24

7 Fazit  26

Literaturverzeichnis  27

 

 

 

 


1 Einleitung

Die Verschärfung des internationalen Wettbewerbs, vor allem hervorgerufen durch die Globalisierung der Märkte, zwingt Unternehmungen dazu, ihre Managementkonzepte zu überdenken und nach adäquaten Alternativen zu suchen. Gerade im Umfeld von vorherrschenden Rezessionsängsten muss vor allem nach Einsparungspotenzialen gesucht werden, die der Unternehmung auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten den Fortbestand sichern. Alle Bereiche einer Unternehmung sollen kundenorientierter, kostengünstiger und schneller arbeiten. Im Rahmen der Kostensenkungsbemühungen innerhalb der Unternehmungen wird unweigerlich die Reduzierung der Fertigungstiefe ein zu überdenkendes Faktum. Dieser Bereich knüpft an die Frage nach Eigenerstellung oder Fremdbezug (make-or-buy) an. Welche Leistungen, Produkte oder Produktteile soll die Unternehmung demnach selbst erstellen und welche sollen von Dritten bezogen, also ausgelagert bzw. ausgegliedert werden?

Hieraus entstand der Gedanke, in den Unternehmungen sich auf das zu konzentrieren, was sie besonders gut bzw. besser als andere beherrschen. So ist auch das in der Literatur vielfach verwendete Motto "do what you can do best - outsource the rest" als eine Konzentration auf die Kernkompetenzen mit einer gleichzeitigen Auslagerung aller Aufgaben, die nicht zu den Kernaufgaben der Unternehmung gehören, zu verstehen. In der vorliegenden Arbeit werden die Outsourcing-Möglichkeiten von Unternehmungen untersucht. Nach einer begrifflichen Annäherung und Abgrenzung sollen neben den strategischen Gründen für Outsourcing-Entscheidungen der Prozess des Outsourcing dargestellt und anschließend durch die Gegenüberstellung von Chancen und Risiken beurteilt werden.

2 Allgemeines zum Thema Outsourcing

2.1 Definition

Outsourcing ist eine Wortneuschöpfung aus dem amerikanischen Wirtschaftsleben, entstanden in den 50er Jahren aus dem klassischen „Make or Buy“ Problem, welche die Begriffe outside, resource(s) und using zu einem Kunstwort zusammenzieht. Nach der deutschen Übersetzung der Begriffe muss man darunter den Gebrauch von äußeren Ressourcen verstehen. 1

Überträgt man diesen Begriff auf die Betriebswirtschaft, handelt es sich hierbei um den Prozess der Auslagerung von bislang im Unternehmen erbrachten Leistungen an einen (meist) externen Dritten. 2 Dies beinhaltet natürlich auch die Übertragung der dauerhaften unternehmerischen Verantwortung für eine sachgerechte Leistungserstellung.3 Eine andere Möglichkeit ist aber auch eine Auslagerung eigener Aktivitäten zu getrennten Organisationseinheiten innerhalb des Unternehmens oder innerhalb der eigenen Firmengruppe. Bei der Auslagerung bzw. Ausgliederung von Aktivitäten und der Verschlankung des Unternehmens konzentriert sich das Unternehmen vermehrt auf seine wirklichen Aufgaben, das heißt, auf seine Kernkompetenzen. Prinzipiell müssen drei Kriterien erfüllt sein, damit bei einer externen Leistungserbringung von Outsourcing gesprochen werden kann:

- Die Übertragung einer Komplett- oder Teilleistung muss permanent oder für einen länger befristeten Zeitraum erfolgen. - Es muss eine spezifische, individuelle Form der Zusammenarbeit erkennbar sein. Jedes Outsourcing-Vorhaben weist besondere Eigenarten auf, die sich z.B. in einem individuellen Vertragsabkommen niederschlagen. - Das Auslagerungsvorhaben muss marktbezogen sein; d.h. es muss mindestens ein externes Unternehmen am Leistungserstellungsprozess beteiligt sein, welches rechtlich und wirtschaftlich eigenständig ist und Kundenbeziehungen auch zu anderen Marktpartnern unterhält. Am Rand sollte hier auch noch der Gegenpol des Outsourcing erwähnt werden. Steigt z.B. die Produktivität der Mitarbeiter oder konnten eventuell die Durchlaufzeiten an einigen Maschinen soweit verkürzt werden, dass freie Kapazitäten zur Verfügung stehen, aber nicht mehr Produkte verkauft werden könne n, so wird nach neuen Beschäftigungsmöglichkeiten gesucht. Diesen Prozess bezeichnet man als Insourcing. Insourcing ist auch kooperativ mit Konkurrenten möglich. 4

2.2 Entstehung und Entwicklung

[...]


1 Vgl. Nagengast (1997), S. 47 und Horchler (1996), S. 1
2 Vgl. Zahn, Soehnle (1995), S. 18
3 Vgl. Wisskirchen (1999), S. 5f
4 Vgl. Wisskirchen, 1999, S.6


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