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Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2003, 22 Pages
Author: Daniela Junghans
Subject: Communications: Public Relations, Advertising, Marketing
Details
Institution/College: University of Leipzig (KMW)
Tags: Standort-PR, Wirtschaftsförderung, Hauptseminar, Kommunale
Year: 2003
Pages: 22
Grade: 2,3
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-24557-9
File size: 183 KB
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Excerpt (computer-generated)
Standort - PR
zur kommunalen Wirtschaftsförderung
Daniela Junghans
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Kommunale Wirtschaftsförderung in Deutschland
2.1 Kernaufgaben der Wirtschaftsförderung
2.2 Zusätzliche Aufgaben durch den Strukturwandel
2.3 Bedeutung weicher Standortfaktoren
2.4 Mittel zur Umsetzung der Kommunalen Wirtschaftsförderung
2.5 Umsetzung der Wirtschaftsförderung - Ausgewählte Beispiele
2.5.1 Vergleichende Analyse von Werbeträgern und Imagebroschüren
2.5.1.1 Stuttgart
2.5.1.2 Münster
2.5.1.3 Regensburg
2.5.1.4 Vergleich und Auswertung der Werbeträger
2.5.2 Erstellen eines Werbekonzepts für die Wirtschaftsförderung Jena
3. Empirische Daten zur Wirtschaftsförderung
3.1 Studie: Kommunale Wirtschaftsförderung in den 90er Jahren
3.2 Studie: Kommunikation als Erfolgsfaktor im Marketing für Städte und Regionen
4. Zusammenfassung
5. Literatur
6. Anhang
1. Einleitung
Wirtschaftsförderung ist in den vergangenen Jahren ein immer wichtigerer Bereich in der Arbeit von Städten und Gemeinden geworden. Mit zunehmender Konkurrenz auf dem ökonomischen Mark, vor allem durch den Wandel der weltweiten Wirtschaftsstruktur zur Globalisierung und der Entwicklung eines in vielen Teilen offenen europäischen Marktes stieg auch die Bedeutung der Bestandspflege und Akquisition von Unternehmen. Hinzu kommen angespannte finanzielle Situationen in vielen Kommunen, die diese durch eine möglichst große Anzahl von Neuansiedlungen und die damit verbundenen Steuermehreinnahmen auszugleichen hoffen.
Der Aufgabenbereich kommunaler Wirtschaftsförderung ist dementsprechend umfangreich, zu ihm gehört auch zu einem nicht unbedeutenden Teil PR-Arbeit. Sie hat zumeist das Ziel, potentielle Investoren auf die jeweilige Kommune aufmerksam zu machen und die Vorteile einer Ansiedlung hervorzuheben; sie soll die Unternehmen also dazu bewegen, sich bei der Suche nach einem geeigneten Standort für die jeweilige Stadt oder Gemeinde zu entscheiden. Welche Mittel den Kommunen für diese wirtschaftsfördernde Arbeit zur Verfügung stehen und wie sie eingesetzt werden, soll im Rahmen der vorliegenden Arbeit geklärt werden. Anhand von statistischen Daten und Materialanalysen werden zudem Bedeutung, Struktur und Zielsetzung der kommunalen Wirtschaftsförderung untersucht. Dabei soll auch auf die Rolle der Fremdenverkehrsförderung eingegangen werden, da sie vor allem beim Erstkontakt von Unternehmensmitarbeitern mit einer Kommune von großer Bedeutung ist. Zum besseren Verständnis der Arbeit von kommunaler Wirtschaftsförderung ist es zunächst jedoch nötig, einen Überblick über Aufgaben und Wirkungsweise in diesem Bereich zu geben.
2. Kommunale Wirtschaftsförderung in Deutschland
Wirtschaftsförderung im kommunalem Bereich soll die wirtschaftliche Kompetenz der Stadt oder Gemeinde mit dem Ziel der Erhaltung beziehungsweise des Ausbaus der lokalen Wirtschaftsstruktur nachweisen.1 Die Existenz einer möglichst großen Zahl von Unternehmen hat zwei Haupteffekte auf die Kommune: Zum einen wird die Arbeitslosigkeit mit jeder Neuansiedlung sinken, zum anderen verbessern vor allem renommierte Unternehmen das Image der Stadt, sie bekommt einen höheren Status auf dem regionalen, nationalen oder internationalen Markt. Je mehr Unternehmen sich also in einer Kommune ansiedeln, desto interessanter wird sie auch für andere Firmen. Diesen Kreislauf sollte die Kommunalverwaltung kontinuierlich am Laufen halten. Das geschieht auf einer Vielzahl von Gebieten, einige davon existieren bereits seit den Anfängen der kommunalen Wirtschaftsförderung, andere sind erst in den vergangenen Jahren hinzu gekommen.
2.1 Kernaufgaben der Wirtschaftsförderung
[...]
1 Küpper, S.7
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