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Das "Supply Chain Operations Reference Model" (SCOR)

Scholary Paper (Seminar), 2004, 22 Pages
Author: Christian Heck
Subject: Economics / Business: Supply, Production, Logistics

Details

Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2004
Pages: 22
Grade: 1,3
Bibliography: ~ 24  Entries
Language: German
Archive No.: V21248
ISBN (E-book): 978-3-638-24908-9

File size: 565 KB


Excerpt (computer-generated)

Philipps – Universität Marburg
Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Logistik

Das "Supply-Chain Operations Reference Model" (SCOR)

von: Christian Heck

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung 1

2 Definitionen 1

2.1 Supply Chain 1
2.2 Supply Chain Management 2
2.3 Supply Chain Controlling 2

3 Das SCOR-Modell 3

3.1 Aufbau und Inhalt des SCOR-Modells 4
3.2 Die SCOR-Prozesstypen 7
3.3 Die SCOR Prozesse 8
3.3.1 Planen (Plan) 9
3.3.2 Beschaffen (Source) 9
3.3.3 Herstellen (Make) 9
3.3.4 Liefern (Deliver) 9
3.3.5 Zurückliefern (Return) 10
3.4 Die SCOR Ebenen 10
3.5 Messverfahren im SCOR-Modell 13

4 Kritische Würdigung 15

5 Schlussbetrachtung 16

Literaturverzeichnis III

 

 

 

1 Einleitung

"Tide has changed" (Keates, 2001, S. 28) schreibt Keates und zielt damit, wie noch viele andere Autoren, auf den Wechsel vom Verkäufer- zum Käufermarkt hin ab. Unternehmen sind somit gezwungen sich in immer kürzeren Zyklen den Märkten oder Konsumenten anzupassen. Arbeitsteilung und Konzentration auf Kernkompetenzen bewirken, dass nur noch selten ein Unternehmen allein die gesamte Fertigung eines Produktes vollzieht. Dies hat zur Folge, dass sich nicht nur einzelne Unternehmen, sondern ganze Wertschöpfungsketten den Kundenwünschen anpassen müssen (vgl. Corsten/ Gabriel, 2002, S. 4; Becker, 2002, S. 65).
Ein hilfreicher Ansatz um den Wettbewerb über die Unternehmensgrenzen hinweg erfolgreich gestalten zu können, ist der des Supply Chain Managements. Das Supply Chain Management beschäftigt sich intensiv mit allen Prozessen, die über die gesamte Supply Chain hinweg ablaufen.
Die hier vorliegende Arbeit beschäftigt sich eingehender mit dem Controlling der Supply Chain auf Basis des extra hierfür geschaffenen SCOR-Modells. Es werden zunächst die wichtigen Begriffe kurz definiert. Hauptaugenmerk liegt auf dem dritten Teil der Arbeit, in dem der Aufbau und Inhalt des SCOR-Modells und seine Anwendungsmöglichkeiten ausführlich vorgestellt werden. Es wird dargelegt mit Hilfe welcher Instrumente eine Verbesserung der Supply Chain Abläufe erfolgen kann und welche sonstigen Auswertungsmöglichkeiten das Modell bietet. Daran anschließend erfolgt eine kritische Auseinandersetzung mit dem SCOR-Modell. Den Abschluss der Arbeit bildet die Schlussbetrachtung, die das Für und Wider des SCOR-Modells abwägt und versucht einen Ausblick zu liefern.

2 Definitionen

2.1 Supply Chain

Unter dem Begriff "Supply Chain" versteht man eine Lieferkette, Versorgungskette oder unternehmensübergreifende Wertschöpfungskette (vgl. Busch/ Dangelmaier, 2002, S. 4). Ausgelöst wird die Versorgungskette durch das am Ende der Kette stehende Unternehmen oder den Kunden. Eine solche Supply Chain als Netzwerk erstreckt sich vom "Vorlieferant" über Lieferant, Hersteller (OEM), Handel bis hin zum Endverbraucher. Inhalt einer Supply Chain ist also die Koordination zwischen Kunden und Lieferanten, die eine optimale Kooperation aller in der Supply Chain agierenden Unternehemen gewährleisten soll (vgl. Göpfert, 2002, S. 30; Baumgarten/ Thoms, 2002, S. 20). "Das verbindende Element in der unternehmensübergreifenden (=interorganisationalen) Wertschöpfungskette bildet der Güter-, Informations- und Geldfluss" (Göpfert, 2002, S. 30).

2.2 Supply Chain Management

Da das Supply Chain Management sich erst Mitte der 90iger Jahre in Deutschland in Theorie und Praxis etablierte (vgl. Werner, 2000, S. 4; Gabler Lexikon Logistik, 2000, S. 449) und sich immer noch in der Entwicklungsphase befindet, gibt es bis heute keine eindeutige Definition. Es kann jedoch eine Unterteilung in zwei Gruppen gemacht werden. Die Vertreter einer Gruppe sehen keinen direkten Bezug zur Logistik. Von ihnen wird SCM allgemein als interorganisationales Management von Geschäftsprozessen bzw. als Kooperationsmanagement oder Beziehungsmanagement verstanden (vgl. Göpfert/ Neher, 2002a, S. 35).

Die Vertreter der anderen Gruppe stellen einen direkten Bezug zur betriebswirtschaftlichen Logistik als Führungslehre her (vgl. Göpfert 2002, S. 28 ff.). Logistik wird als „ein spezieller Führungsansatz zur Entwicklung, Gestaltung, Lenkung, und Realisation effektiver und effizienter Flüsse von Objekten (Güter, Informationen, Gelder, Personen) in unternehmensweiten und –übergreifenden Wertschöpfungssystemen (Göpfert, 2000, S 19) verstanden. Dieser Entwicklungsprozess der Logistik vollzog sich in drei Phasen. In der dritten Phase, in der Logistik als Führungslehre verstanden wird, erfolgte die Einbeziehung des Supply Chain Managements als unternehmensübergreifendes Logistikmanagement. (vgl. Göpfert, 2002, S. 31). Dieser Arbeit liegt die von Göpfert gemachte Definition des SCM zu Grunde, in der SCM als „moderne Konzeption für Unternehmensnetzwerke zur Erschließung unternehmensübergreifender Erfolgspotenziale mittels der Entwicklung, Gestaltung und Lenkung effektiver und effizienter Güter-, Informations- und Geldflüsse“ bezeichnet wird (Göpfert, 2002, S. 32).

2.3 Supply Chain Controlling

[...]


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