Register or log in at GRIN

Your e-mail-address or password is wrong
Register now
For new authors: free, easy and fast
This will be used as your user name, please specify a valid e-mail address

Lost password

Your e-mail-address or password is wrong

Request a new password
Die deutsche Standardsprache in Österreich und in der Schweiz close

Please wait

Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.

Die deutsche Standardsprache in Österreich und in der Schweiz

Termpaper, 2003, 25 Pages
Author: Martine Schreiber-Bleurvacq
Subject: German Studies - Linguistics

Details

Category: Termpaper
Year: 2003
Pages: 25
Grade: 1,3
Language: German
Archive No.: V21562
ISBN (E-book): 978-3-638-25146-4

File size: 453 KB


Excerpt (computer-generated)

Die deutsche Standardsprache
in Österreich und in der Schweiz

 


von: Martine Schreiber-Bleurvacq

INHALTSVERZEICHNIS

1. Eine Auffassung zur deutschen Sprache  3-4

2. Die deutsche Sprache in Deutschland, Österreich und der Schweiz - dialektal, regional, national?  5-12

2.1 Die Varietäten des ,deutschen Deutsch’  5-6
2.2 Das plurizentrische, regionale, nationale Deutsch  6-7
2.3 Varianten 7-12

2.3.1 Übersicht 7-9
2.3.2 Varianten des österreichischen Deutsch 9-11
2.3.3 Varianten des schweizerischen Deutsch 11-12

3. Eine nähere Betrachtung  13-19

3.1 Übersicht  13-14
3.2 Die Presse 15-16
3.3 Neue Zürcher Zeitung 17-19

4. Zusammenfassung und Wandel – eine neue Auffassung der deutschen Sprache  20-24

4.1 Zusammenfassung 20-21
4.2 Überlegungen 21-22
4.3 Die neue deutsche Sprache  22-24

LITERATURVERZEICHNIS  25-26

 

 

 


1. Eine Auffassung der deutschen Sprache

Jeder, der ‚Hochdeutsch’, die deutsche Standardsprache1, erlernt hat, ob Deutscher oder Nichtdeutscher, kann sich in Österreich und in der Schweiz verständigen. Der ausländische Deutschsprecher würde sagen, in Österreich und in der Schweiz spricht man deutsch, wie in Deutschland. Fallen Unterschiede in der gebräuchlichen Sprache und in den verschiedenen Fachbereichen dennoch auf, so stehen diese für einen Nichtdeutschen als Besonderheiten auf einer gleichen Ebene wie das Baierische oder das Pfälzische.

Zur besseren Verständigung kann man mit Hilfe von Nachschlagewerken (Wie sagt man in Österreich?2 und Wie sagt man in der Schweiz?3) oder anhand von Merkblättern Speise-, Getränkekarten und Wendungen entziffern. Für den muttersprachlichen Deutschsprecher werden diese Unterschiede in Österreich und in der Schweiz bisher als Dialekte der deutschen Sprache eingeordnet oder als unkorrektes Deutsch und von ihm öfter belächelt. Für ihn, schreibt Peter von Polenz (vgl.1999, 416), gilt das Deutsche als das ‚eigentliche’ Deutsch (Binnendeutsch4 bei Sprachexperten). Die Meinung, österreichisches und schweizerisches Deutsch seien – soweit anders lautend als in Deutschland – Dialekte, hat sich bisher fest in Deutschland verwurzelt. Man spricht z.B. von österreichischen Dialektwörtern - wie Fisolen für grüne Bohnen, Palatschinken für Pfannekuchen - (vgl. Ammon u. a., Sprachreport 2001, 13). An diesen bisherigen differenzierten Betrachtungen knüpfe ich meine Arbeit an. Inzwischen beginnt sich nämlich die Auffassung der germanistischen Linguistik zu wandeln. In diesem Jahr soll ein gemeinsames Wörterbuch erscheinen, das seit 1997 von Arbeitsgruppen an verschiedenen Universitäten in Österreich, der Schweiz und Deutschland erarbeitet wird (vgl. Ammon u. a., Sprachreport 2001, 13). Begriffe werden näher oder neu analysiert. Ulrich Ammon schreibt über ‚die deutsche Sprache in Deutschland, Österreich und der Schweiz’ und Peter von Polenz über ‚die deutsche Standardsprache in mehreren deutschsprachigen Ländern’. Insbesondere auf diesen beiden wissenschaftlichen Sichten basiert meine Arbeit. Ø In dem ersten Teil widme ich mich zunächst den heute angewandten wissenschaftlichen Begriffen. Dem schließe ich Betrachtungen zu einigen Besonderheiten und Charakteristika der deutschen Sprache in Österreich und in der Schweiz anha nd von bereits untersuchten Fällen an und stelle dabei den aktuellen Stand der Forschung vor. Zunächst soll das Verhältnis der deutschen Sprache in Österreich und der Schweiz zu der deutschen Sprache in Deutschland untersucht werden. Danach betrachte ich die Besonderheiten und wie diese im Verhältnis zu ihrer Überdachung, der Standardsprache, einzuordnen sind.

Die Hauptfrage stellt sich hier, ob man sich auf dem Weg zu einer einheitlichen deutschen Sprache befindet. - In dem weiteren Teil führe ich eine nähere Analyse der Besonderheiten durch. Dem schließe ich eigene Beispiele an. Als Quellenkorpus habe ich aktuelle Artikel aus der österreichischen und schweizerischen Tagespresse entnommen, woraus ich einige mir auffallende Wörter oder Ausdrücke stichprobenartig für meine Analyse entnommen habe. Die Testversion des neuen österreichischen Wörterbuchs (ÖWW) wurde dabei berücksichtigt. Meine Betrachtung soll nicht einer Übersetzung entsprechen. Vielmehr stellt sich hier die weitere Frage nach der Deutungsmöglichkeit von Besonderheiten und ob für einen Nichtdeutschen mit der erlernten deutschen Hochsprache ein fließendes Lesen und Verständnis der Texte möglich sind. Ø Zum Schluss und nach einer Zusammenfassung füge ich einige eigene Überlegungen an und widme mich der „Neubewertung der deutschen Sprache“. Während der Ausarbeitung dieser Arbeit erfuhr ich von der baldigen Herausgabe des erwähnten ersten gemeinsamen neuen Wörterbuchs für Deutschland, Österreich und der Schweiz. In diesem Zusammenhang und im Rahmen der neuen, sachgemäßeren Auffassung (vgl. Ammon u. a., Sprachreport 2001, 13) erfolgten meine Ausarbeitung und Überlegungen. Diesem wichtigen, sehr aktuellen Aspekt über ein neues Verhältnis zur deutschen Sprache muss hier natürlich Rechnung getragen werden.

2. Die deutsche Sprache in Deutschland, Österreich und der Schweiz - dialektal, regional, national?

2.1 Die Varietäten des ‚deutschen Deutsch’

[...]


1 „Der Ausdruck Standardsprache hat den früher üblichen Begriff Hochsprache ersetzt“ (zit. Adamzik 2001, 330). Nach Barbour und Stevenson (1998, 145) ist die Standardsprache „jene Art von Deutsch, die man traditionell sowohl mündlich als auch schriftlich an Schulen erwartet und weiterentwickelt, die in den meisten Grammatiken und Wörterbüchern zu finden ist und so gut wie allen ausländischen Deutschlernenden beigebracht wird“.
2 Wörterbuch der österreichischen Besonderheiten von Ebner, Jakob. Mannheim /Leipzig/Wien/Zürich (= Die Duden-Taschenbücher).
3 Wörterbuch der schweizerischen Besonderheiten von Meyer, Kurt. Mannheim (=Die Duden- Taschenbücher).
4 (..) ‚das Normale gegenüber den Besonderheiten’ der anderen deutschsprachigen Länder (von Polenz 1988, 206).


Comments

No comments yet

Add Comment
Your comment is reviewed before being published

Other users also were interested in the following titles:

Sporttherapie bei Adipositas

Author: Sandra Schmiedel
Sport - Sport Medicine, Therapy, Prevention, Nutrition, 1998 Download as PDF-file for 8,99 EUR

Yoga für den Rücken

Author: Verena Maras
Sport - Sport Medicine, Therapy, Prevention, Nutrition, 2001 Download as PDF-file for 34,90 EUR

This text can be quoted and accessed from this url:

http://www.grin.com/e-book/21562/die-deutsche-standardsprache-in-oesterreich-und-in-der-schweiz
please wait Please wait