Fischer, Joschka - Eine Politbiographie

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Details

Titel: Fischer, Joschka - Eine Politbiographie
Autor: Anja Faulstich
Fach: Biographien
Institut: VFH Frankfurt (Fachbereich Polizei)

Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2002
Seiten: 19
Note: 14 Punkte
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 388 KB
Archivnummer: V21765
ISBN (E-Book): 978-3-638-25306-2

Textauszug (computergeneriert)

Joschka Fischer –
Vom politischen Rebell zum anerkannten Außenminister
Eine Polit-Biographie

 


von: Anja Faulstich

1. Einleitung  3

2. Flucht nach vorne – Fischer in Frankfurt 4

3. Ein- und Aufstieg zum militanten Kampf 5

4. Die Abkehr von den Radikalen 8

5. Eintritt in die Partei  10

6. Fischer `s Politik in Hessen  11

7. Fischer in Bonn – der Aufschwung  14

8. Fischer ganz oben – Außenminister und Vizekanzler  15

9. Nachwort  17

10. Literaturverzeichnis 20

 

 



1. Einleitung

Viele der heute aktiven Bundestagsmitglieder haben eine Vergangenheit, die nicht ganz unumstritten sein dürfte und die nach allgemeiner Auffassung nicht dem Leben „eines biederen gesetzestreuen Bürgers“ entspricht. Die Medien greifen allzu gerne diese Problematik auf, um scheinbar immer wieder neue abstruse Lebensabschnitte und Skandale der heutigen Politprominenz aufzudecken. Im Folgenden versuche ich eine bestimmte Person und deren politischen Werdegang zu beleuchten. Seine Geschichte ragt als eine der interessantesten und brisantesten unter vielen heraus. Er gilt als einer der beliebtesten Politiker und doch löste seine immer wieder thematisierte und bewegte Vergangenheit bis heute eine heftige Kontroverse aus. Er wurde als „Turnschuh-Minister“ und nicht selten für seine „unflätigen“ Aussagen bekannt. Viele scheinen etwas über ihn zu wissen – nur wenige kennen die Motive die sich hinter der Entwicklung und Wandlung dieses Mannes verbergen. Die Rede ist von Joschka Fischer. Am 12.04.1948 wurde Josef (Joschka) Martin Fischer in Gerabronn / Baden-Württemberg geboren. Seine Eltern hatten zuvor als Ungardeutsche Budapest verlassen und waren nach dem 2. Weltkrieg nach Deutschland emigriert.

Von 1961 an besuchte er das Gottlieb-Daimler–Gymnasium in Stuttgart / Bad Cannstatt. Im März 1965, verließ er vorzeitig die Schule. Eigener Angaben zufolge „ödete es ihn an“ 1, und er fühlte sich vom Lehrer ungerecht behandelt.2 Seine angefangene Fotografenlehre warf er noch im selben Jahr hin. Er riß, seinem Freiheitsdrang folgend, von zu Hause aus, um per Anhalter nach London zu fahren. Unterwegs wurde er schließlich von der Polizei aufgegriffen, die seine Eltern verständigte. Kurze Zeit später, im April 1967, reiste er wieder heimlich nach Großbritannien. Diesmal, um in Schottland seine erste Ehefrau Edeltraud zu heiraten. Zu diesem Zeitpunkt war laut Gesetzt in Deutschland die Volljährigkeit erst mit 21 Jahren erreicht. Nach der Heirat kam Fischer zwar wieder zurück in seinen Heimatort. Doch im konservativen Kleinstadt-Idyll hielt es der extrovertierte Fischer nicht lange aus.

2. Flucht nach vorne – Fischer in Frankfurt

[...]


1 Sybille Krause-Burger, „Der Marsch durch die Illussionen“, März 2000, Seite 58
2 http://www.e-politik.de/beitrag.cfm?Beitrag_ID=668

Kommentare

Vogel, Matthias2005-01-06 19:02:52
PistoleWas ist mit der Pistole mit welcher der Hess.Minister Karry ermordet wurde und die sich in Fischers Auto befand, als er dieses zur Raparatur in Frankreich einem gewissen Herrn Schindler übergab?? Hätte die man in meinem Wagen gefunden...könnte ich dann auch Aussenminister werden?
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http://www.grin.com/e-book/21765/