Anthropologie und Naturzustand bei Thomas Hobbes

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Details
Autor: Julian Molina Romero
Fach: Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte
Veranstaltung: Grundkurs: Politische Theorie
Institution/Hochschule: Ludwig-Maximilians-Universität München (Geschwister-Scholl-Institut (GSI))
Jahr: 2003
Seiten: 13
Note: 1,3
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 185 KB
ISBN: 978-3-638-25897-5
Doppelter Zeilenabstand.
Textauszug
Anthropologie und Naturzustand
bei Thomas Hobbes
von: Julian Molina-Romero
Gliederung
A. Einleitung S. 3
B. I. Hobbes Anthropologie S. 4-8
I.1. These von der Gleichheit der menschlichen Fähigkeiten S. 4
I.2. Die menschlichen Leidenschaften S. 5
I.3. Angst, Trieb und Macht S. 7
II. Der Naturzustand S. 8-12
II.1. Bellum omnium contra omnes - Der Krieg aller gegen alle S. 8
II.2. Das Naturrecht S. 10
II.3. Hobbes "konstruierter" Naturzustand S. 11
C. Schluss S. 12
D. Literaturverzeichnis S. 13
A. Einleitung
"Homo homini lupus est" - mit dieser prägnanten und slogenhaften Formel bringt der 1588 in Wiltshire, England geborene Philosoph Thomas Hobbes die Kernaussage seiner Vorstellung des menschlichen Naturzustandes auf den Punkt. Kritiker betiteln den englischen Vertragstheoretiker häufig als den Begründer des pessimistischen Menschenbildes und stellen seine Anthropologie aufgrund moderner Verhaltensforschung und Behavorism-Bewegung als fiktiv und antiquiert dar. Dennoch scheint Hobbes` Ansatz der menschlichen Natur so unaktuell nicht zu sein: Anlässlich der 75. Academy Awards Verleihung (2003) verkündete Filmregisseur Michael Moore, bekannt für seinen Oskar prämierten Dokumentarfilm "Bowling for Columbine", den Naturzustand innerhalb der amerikanischen Gesellschaft.
Zweck der vorliegenden Hausarbeit ist es, das Wesen und die Bedeutung des Naturzustandes in der Lehre von Thomas Hobbes, ausgehend von dessen Menschenbild, zu beobachten und zu beschreiben. Der erste Teil dieser Arbeit beschäftigt sich daher ausschließlich mit Hobbes` Anthropologie. Als Voraussetzung für den menschlichen Naturzustand ist es notwendig, zunächst Leidenschaften, Triebe und Ängste des Menschen gemäß Hobbes` Darlegung in seinem Werk Leviathan Kapitel 13-17 herauszuarbeiten. In Anlehnung daran soll der daraus resultierende Machtbegriff geklärt werden. Im zweiten Teil stehen vor allem Fragen im Mittelpunkt: Was ist der Naturzustand? Wie begründet Thomas Hobbes diesen Zustand? Ist der Mensch zu einer friedlichen Koexistenz fähig und kennt er Begriffe wie Gerechtigkeit und Eigentum? Diesbezüglich ist es relevant, Hobbes` Vorstellung vom Naturrecht zu analysieren. Im Fazit soll die Kernthese des Naturzustandes nicht nur resümiert werden, sondern es wird darüber hinaus ein Ausblick der hobbesschen Philosophie in Anbetracht der Aktualität gegeben.
B. I. Hobbes´ Anthropologie
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