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Race/Class/Gender - Zur Bedeutung der Kategorien Gender und ethnische Herkunft für das Selbstverständnis des weißen, institutionalisierten Feminismus

Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2003, 20 Pages
Author: Bianca Ely
Subject: Sociology - Gender Studies

Details

Category: Scholarly Paper (Advanced Seminar)
Year: 2003
Pages: 20
Grade: 1,0
Language: German
Archive No.: V22612
ISBN (E-book): 978-3-638-25900-2

File size: 219 KB
Notes :
1. Einleitung In dieser Arbeit möchte ich mich mit dem Selbstverständnis des weißen institutionellen Feminismus in Deutschland beschäftigen. Dabei werde ich mich hauptsächlich auf die Texte von Birgit Rommelspacher „Das Selbstverständnis des weißen Feminismus“ sowie Encarnación Gutiérrez Rodriguez „Vergesellschaftung revisited?“ beziehen. Beide Autorinnen setzen sich kritisch mit dem Selbstverständnis weißer Feministinnen und dem institutionellen Feminismus in Deutschland auseinander...



Excerpt (computer-generated)

Race/Class/Gender - Zur Bedeutung der Kategorien Gender und
ethnische Herkunft für das Selbstverständnis des weißen,
institutionalisierten Feminismus

 


von: Bianca Ely

Inhaltverzeichnis

1. Einleitung  4

1.1 Zur Vorgehensweise 4
1.2 Rommelspacher – zum Verhältnis von Rassismus und Sexismus  5
1.3 Rodriguez – Dekonstruktion und Quotierung  5

2. Historischer Abriß 6

3. Strategien  9

3.1 Ungehörte Stimmen hörbar machen 9
3.2 Doppelwertigkeit von Handlungen sichtbar machen 10
3.3 Re-Lektüre und Reflexion als Aufgabe jeglicher Wissenschaft 11
3.4 Bildung von Bündnissen 13
3.5 Zusammenfassung  15

4. Fazit und Ausblick  16

5. Literaturverzeichnis  20

 

 

 


1. Einleitung

In dieser Arbeit möchte ich mich mit dem Selbstverständnis des weißen institutionellen Feminismus in Deutschland beschäftigen. Dabei werde ich mich hauptsächlich auf die Texte von Birgit Rommelspacher „Das Selbstverständnis des weißen Feminismus“ sowie Encarnación Gutiérrez Rodriguez „Vergesellschaftung revisited?“ beziehen.1 2 Beide Autorinnen setzen sich kritisch mit dem Selbstverständnis weißer Feministinnen und dem institutionellen Feminismus in Deutschland auseinander. Wie auch mit der Überschrift der Arbeit zum Ausdruck kommt, spielen die Kategorien Race, Class und Gender für die Verortung und das Selbstverständnis des institutionellen Feminismus eine wesentliche Rolle. In den ausgewählten Aufsätzen werden jedoch vorrangig die Konstrukte Race und ethnische Herkunft analytisch betrachtet. Auch ich werde mich in dieser Hausarbeit auf diesen Aspekt konzentrieren.

1.1 Zur Vorgehensweise

Ich werde zunächst die Texte von Rommelspacher und Rodriguez kurz vorstellen. Im weiteren werde ich dann anhand der historischen Entwicklung des institutionellen Feminismus zu erklären versuchen, an welchem Ort sich institutioneller Feminismus derzeit befinden kann. Im Anschluss daran werde ich die von Rodriguez vorgeschlagenen Strategien diskutieren, mit denen sie erreichen will, daß die Frauenforschung ihre Aufmerksamkeit auch auf Kategorien wie Ethnizität und Nation lenkt und dabei erkennt, daß ein allein weißer Feminismus zwangläufig nur ein unvollständiges Bild von Frauenfragen und Geschlechterverhältnissen entwerfen kann. Dabei möchte ich außerdem untersuchen, inwiefern die von Rommelspacher entworfenen Modelle zur Rolle der Frau am Bespiel der Zeit des Nationalsozialismus Erklärung für das Selbstverständnis des weißen Feminismus bieten können.

1.2 Rommelspacher – zum Verhältnis von Rassismus und Sexismus

[...]


1 Rommelspacher, Birgit (1994): Das Selbstverständnis des weißen Feminismus. In: Brückner; Meyer (Hrsg.): Die sichtbare Frau, Freiburg, S. 176-197.
2 Rodriguez, E.G. (2001): Vergesellschaftung revisited?! Strategien der Dekonstruktion und postkoloniale Kritik an institutionellen Feminismus. In: Hornung (Hrsg.); Gümen (Hrsg.); Weilandt (Hrsg.): Zwischen Emanzipationsvision und Gesellschaftskritik , Münster, S. 135-151.


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