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Hausarbeit, 2002, 55 Seiten
Autor: Kai Cornelius
Fach: Agrarwissenschaften
Details
Tags: Entwicklung, Stärken-, Schwächenanalyse, Selbst-, Fremdevaluation, Gartenbauunternehmer, Hinblick, Basel, II-Richtlinien, Kreditvergabe
Jahr: 2002
Seiten: 55
Note: 11 Punkte (gut)
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-26143-2
Dateigröße: 292 KB
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Textauszug (computergeneriert)
Entwicklung einer excelgesteuerten Stärken- und
Schwächenanalyse zur objektiven Selbst- und
Fremdevaluation für Gartenbauunternehmer im
Hinblick auf die zukünftigen Basel II-Richtlinien
bei der Kreditvergabe
von: Kai Cornelius
Gliederung
1. Einleitung 5
2. Rating von Unternehmen als Instrumentarium zur Kreditvergabe 7
2.1 Hintergrund zum Ratingverfahren 7
2.2 Externes Rating 8
2.3 Internes Rating 9
3. „AG Bankgespräch“ 11
4. Stärken- und Schwächenanalysen im allgemeinen 13
4.1 Formaler Aufbau der Stärken- und Schwächenanalyse 15
4.1.1 Aufbau und Funktionsweise von SuSAX und SuSAY anhand eines Beispiels 18
4.2 Inhaltlicher Aufbau der Stärken- und Schwächenanalyse 21
4.2.1 Kategorie „Das Personal und Ich“ 23
4.2.2 Kategorie „Kommunikationspolitik“ 24
4.2.3 Kategorie „Produktion“ 27
4.2.4 Kategorie „Distribution“ 29
4.2.5 Kategorie „Finanzsituation“ 30
5. Empfehlungen zur Beratung und Weiterbildung 30
6. Schlussfolgerungen 32
7. Zusammenfassung 34
8. Literaturverzeichnis 36
9. Anhang ab 39
1. Einleitung
In den letzten Monaten tauchten in der Öffentlichkeit immer häufiger die Begriffe Basel II und im gleichen Zusammenhang der Begriff Rating bzw. Kreditrating auf, mit dem Hinweis, dass sich die Banken bei der Kreditvergabe in Zukunft anders verhalten werden und müssen, als es bis dato geschieht (BURMANN 2002). Die Unternehmen werden zukünftig im Rahmen ihrer Kreditwürdigkeit mit der optionalen Konsequenz, dass letztlich kein Kredit vergeben werden kann, geratet (BOCK 2001). Die Banken bereiten sich z. Zt. auf das kommende Rating vor. Dies wird dadurch offensichtlich, dass momentan schon teilweise sogenannte „Pseudoratings“ auf bankinterner Ebene stattfinden (VOLKSBANK G. 2002), mit der Folge, dass die Unternehmer häufig die Berater mit in entsprechende Gespräche involvieren wollen.
Die Unternehmen sollen sich aber zukünftig vor den Banken in intensiven Gesprächen alleine behaupten, um ein positives Ergebnis für sich zu erreichen. Ferner unterstreichen sie durch Einzelgespräche ihre Glaubwürdigkeit bezüglich ihrer unternehmerischen Geschicke. Dies setzt zwangsläufig eine optimale Vorbereitung seitens der Unternehmer*1 voraus. Umso wichtiger erscheint eine gute Vorbereitung auf Seiten der Unternehmer, wenn der Aspekt des kommenden bankinternen *2 Ratings herangezogen wird, denn dies wird unweigerlich geschehen, da es sich bei den Gartenbauunternehmungen fast immer um kleine bis mittelständische Betriebe handelt, die nicht extern *3 geratet werden können. Dementsprechend wird in der vorliegenden Arbeit das Rating in Verbindung mit den Basel II-Richtlinien tangiert, und vereinnahmt somit den Part der Hintergrundrecherche per se. Im weiteren wird kurz auf die „AG Bankgespräch“ eingegangen, die am 15.05.2002 an der Landwirtschaftskammer Westfalen Lippe gegründet wurde. Die Intention der AG ist es, ein Portfolio bezüglich ratingspezifischer Belange zu erstellen, um die Unternehmer optimal auf solche Bankgespräche vorzubereiten. Vorab muss dieses Portfolio aber erarbeitet werden. Den Vorsitz dieser Arbeitsgemeinschaft führt Frau Dr. Doris Lange. An den Agrarreferendaren Kai Cornelius wurde der Wunsch herangetragen, einen Beitrag für dieses Portfolio in Form einer Stärken- Schwächenanalyse (im folgenden SuSAY abgekürzt) zu leisten. Dies wird mittels dieser Arbeit abgegolten, in der die SuSAY einen zentralen Aspekt vereinnahmt. Die SuSAY soll möglichst objektiv in der Beantwortung und Auswertung und darüber hinaus zeitlich schnell durchführbar sein. Die SuSAY wurde dementsprechend so gestaltet, dass die Ergebnisse transparent und objektiv sind. Dies wurde durch die eigens konzipierte und programmierte Stärken- und Schwächenmatrix (im folgenden SuSAX genannt) und der ebenfalls analog programmierten Stärken- Schwächenanalyse (SuSAY) in Excel erreicht. Die Begrifflichkeiten sind streng voneinander zu trennen! Eine eingehende Erklärung findet sich im Hauptteil wieder, die CD-ROM mit der Exceldatei ist dem Anhang beigefügt. Die formulierten Fragen von Analyse und Matrix sind nicht nach Sparten (Zierpflanzenbau, Baumschule, usw.) gegliedert, sondern es wurden Fragen formuliert, die nahezu allgemeingültig sind und so über fast alle Sparten gelegt werden können. Eine spartenspezifische Modifikation wäre aber denkbar.
Bei der Beantwortung der SuSAX ist die Beteiligung der Beratung zwingend gewünscht, so dass es sich letztlich um eine Selbst- und Fremdevaluation als Instrumentarium zur selbstkritischen Vorbereitung auf ein Bankgespräch handelt. Diese Vorbereitung ist nicht als Rating zu verstehen. Letztlich wird auf die Beratung eingegangen und die methodische Vorgehensweise im Umgang mit der SuSAY erläutert. Die vorliegende Arbeit dürfte ein absolutes Novum zur Schaffung von Objektivität und Transparenz im Rahmen einer SuSAY sein, die auch die Methodik in der Beratung über ein Stärken- und Schwächenscheibe mehr als nur tangiert.
2. Rating von Unternehmen als Instrumentarium zur Kreditvergabe
[...]
*1 Es ist mir bewusst, dass es auch Unternehmerinnen gibt – es wird zur Vereinfachung die maskuline Bezeichnung gewählt.
* 2 Intern geratet wird immer durch die Hausbank.
* 3 Extern geratet werden z. B. Aktiengesellschaften durch Ratingagenturen.
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