Ziele, Inhalte, Aufgaben und Bedeutug von Unternehmensnetzwerken

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Titel: Ziele, Inhalte, Aufgaben und Bedeutug von Unternehmensnetzwerken
Autor: Jörg Tuckermann
Fach: Wirtschaft - Beschaffung, Produktion, Logistik
Veranstaltung: Produktionswirtschaft
Institution/Hochschule: Universität Rostock (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät)
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2004
Seiten: 38
Note: 1,3
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 311 KB
Archivnummer: V23151
ISBN (E-Book): 978-3-638-26332-0

Textauszug (computergeneriert)

„Inhalt, Ziele, Aufgaben und Bedeutung von Unternehmensnetzwerken“

 


von : Tuckermann, Jörg

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung  1

2 Inhalt von Unternehmensnetzwerken 3

2.1 Begriffsbestimmung 3
2.2 Mitglieder von Netzwerken  4
2.3 Kennzeichen von Unternehmensnetzwerken 5
2.4 Erscheinungsformen von Netzwerken 8

3 Motive von Unternehmensnetzwerken 11

3.1 Ursachen der Netzwerkbildung 11
3.2 Ziele von Netzwerken 12
3.3 Zielbeziehungen 14

4 Aufgaben von Unternehmensnetzwerken 15

4.1 Ausnutzung von Kostensenkungspotenzialen 15

4.1.1 Produktionskosten 15
4.1.2 Transaktionskosten  16
4.1.3 Wettbewerbskosten 17

4.2 Gemeinsame Nutzung von Kapazitäten 18
4.3 Einsparung von Zeit  19
4.4 Marktbezogene Aufgaben 20

5 Bedeutung von Unternehmensnetzwerken 21

5.1 Bedeutung für die beteiligten Unternehmen 21
5.2 Bedeutung für die Region/Staat/Öffentlichkeit  23
5.3 Bedeutung für den Kunden 24
5.4 Bedeutung für den Wettbewerb  25
5.5 Gefahren in Unternehmensnetzwerken und ihre Nachteile  26

6 Zusammenfassung  28

6.1 Kritische Würdigung 28
6.2 Abschließende Bemerkungen  29

Literaturverzeichnis  30

 

 

 


1 Einleitung

In jüngster Zeit sehen sich Unternehmen immer höheren Anforderungen des Wettbewerbs hinsichtlich Innovationen, Schnelligkeit, Qualität und Kosten gegenübergestellt. Eine Möglichkeit dieser Herausforderung entgegenzutreten liegt in der Zusammenarbeit von Unternehmen in Unternehmensnetzwerken, da der zunehmende Wettbewerbsdruck einzelbetriebliche Lösungen oft nicht mehr zulässt. In einem Netzwerk werden die Schwächen des einen Unternehmens durch die Stärken des anderen Unternehmens ersetzt, um als Netzwerk effizienter zu produzieren, als es die Summe der Einzelnen je könnte. Bereits im Mittelalter gab es verschiedene Formen wirtschaftlicher Zusammenarbeit, Unternehmensnetzwerke machten jedoch erst im letzen Jahrzehnt in der Managementlehre beispiellos Furore.1 Die Theorie zu dieser Form der Zusammenarbeit befindet sich noch in den Anfängen, während in der Praxis Netzwerke verstärkt zur Anwendung kommen.2 Das Hauptziel der vorliegenden Arbeit ist, dem Leser einen auf Klein- und Mittelständische Unternehmen (sogenannten KMU) fokussierten Überblick zu geben, warum Unternehmensnetzwerke existieren und verstärkt gebildet werden. Aufgrund fehlenden Sach- und Humankapitals, geringen technischen Know-hows und fehlenden politischen Einflussmöglichkeiten, stehen den KMU weniger Handlungsmöglichkeiten offen als großen Unternehmen. Durch Kooperationen wird versucht größenbedingte Nachteile zu kompensieren, um im Wettbewerb gegen große Unternehmen bestehen zu können.3 Das Hauptziel dieser Arbeit wurde zur besseren Darstellung in vier Teilziele zerlegt, welche in den Kapiteln 2 bis 5 sukzessive bearbeitet werden. Das erste Teilziel beschäftigt sich mit der Begriffsdefinition anhand der Literatur, mit dem Aufzeigen möglicher Teilnehmer und Kennzeichen von Netzwerken und der Typisierung ihrer Erscheinungsformen. Durch das zweite Teilziel werden einige Ursachen der Netzwerkbildung und die sich daraus ableitenden Ziele, sowie einige Zielbeziehungen aufgezeigt. Das dritte Teilziel differenziert die Aufgaben zur Zielerreichung von Unternehmensnetzwerken hinsichtlich den Kosten, der gemeinsamen Kapazitätsnutzung, der Einsparung von Zeit und den marktbezogenen Aufgaben von Netzwerken.

Mit dem vierten Teilziel soll die Bedeutung von Unternehmensnetzwerken für die Unternehmen selbst, den Staat allgemein, die Kunden und den Wettbewerb angegeben werden. Zum Abschluss der Arbeit werden die nachstehend genannten Forschungshypothesen verifiziert, ein kurzes Resümee der vorliegenden Arbeit und ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung von Netzwerken gegeben. Folgende Forschungshypothesen sollen mit dieser Arbeit verifiziert werden:

1. Es wird erwartet, dass Unternehmensnetzwerke den Wettbewerb beschränken und sich somit negativ auf die Abnehmer von Leistungen auswirken.
2. Es wird vermutet, dass Unternehmensnetzwerke den KMU neue Wettbewerbschancen eröffnen, die von den einzelnen Unternehmen so nicht wahrnehmbar wären.
3. Es wird angenommen, dass Unternehmensnetzwerke flexibler und wettbewerbsstärker sind als vergleichbare große Einzelunternehmen.
4. Es wird vermutet, dass die Vernetzung von Unternehmen eine wichtige Möglichkeit für Unternehmen ist, auf Dauer im verschärfenden Wettbewerb bestehen zu können.

2 Inhalt von Unternehmensnetzwerken

2.1 Begriffsbestimmung

[...]


1vgl. [SYD03] S. 1
2vgl. [SIE03] S. 7f
3vgl. [DÖR97] S. 1

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