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Scholary Paper (Seminar), 2004, 18 Pages
Author: Sebastian Grasser
Subject: Economics / Business: Political Economics
Details
Institution/College: Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg (Institut für Wirtschaftswissenschaften)
Tags: Arbeitskräftemigration, Ursachen, Folgen, Beispiel, EU-Osterweiterung, Proseminar
Year: 2004
Pages: 18
Grade: 1,0
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-26742-7
File size: 261 KB
Behandelt wird die Geschichte der EU-Osterweiterung und die Folgen der Erweiterung auf den europäischen Arbeitsmarkt. Mit Grafiken und Skizzen.
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Excerpt (computer-generated)
Arbeitskräftemigration: Ursachen und Folgen
am Beispiel der EU-Erweiterung
von: Sebastian Grasser
Inhaltsverzeichnis
1. VON KOPENHAGEN 1993 NACH ATHEN 2003: DER LANGE WEG DER EU OSTERWEITERUNG 03
1.1. Die Stationen der EU-Osterweiterung 03
1.2. Die Angst der Deutschen vor der Osterweiterung 03
1.3. Die bisherige Entwicklung der Arbeitskräftewanderung in der Union 04
2. URSACHEN DER WANDERUNG : WANDERUNGSANREIZE UND WANDERUNGSVOLUMEN UNTER BERÜCKSICHTIGUNG DER WIRTSCHAFTLICHEN LAGE IN DEN BEITRITTSLÄNDERN 05
2.1. Theoretische Grundüberlegungen von Migration 05
2.1.1. Die mikroökonomische Migrationstheorie 05
2.1.2. Wanderungsanreize durch pull- und push-Faktoren 06
2.2. Die wirtschaftliche Lage ausgewählter Beitrittskandidaten 06
2.3. Netzwerke als wanderungsfördernder Faktor 07
2.4. Errechnetes Wanderungsvolumen laut dem Ifo-Institut 08
3. FOLGEN DER WANDERUNGEN FÜR DEN STANDORT DEUTSCHLAND 09
3.1. Das Modell internationaler Arbeitnehmerfreizügigkeit nach Krugmann 09
3.2. Auswirkung der Migration auf den Arbeitsmarkt 10
3.3. Auswirkung der Migration auf das Sozialsystem 11
4. LÖSUNGSANSÄTZE ZUR BEWÄLTIGUNG EINER ZU HOHEN MIGRATIONSWELLE 12
4.1. Mögliche Lösungsansätze des Ifo-Instituts 12
4.2. Lösungsansatz der EU-Komission 14
5. Anhang 15
6. Literaturverzeichnis 16
1. VON KOPENHAGEN 1993 NACH ATHEN 2003: DER LANGE WEG DER EUOSTERWEITERUNG
1.1. DIE STATIONEN DER EU-OSTERWEITERUNG
Der Europäische Rat beschloss am 13. Dezember 2002 in Kopenhagen die Aufnahme von zehn Staaten aus Mittel- und Osteuropa in die Europäische Union nach einem fast zehnjährigen Verhandlungsmarathon1. Ebenfalls in Kopenhagen, jedoch im Jahre 1993, „verabschiedete der Europäische Rat die Kriterien für die Aufnahme neuer Mitglieder“2 in die Europäische Union, die sog. „Kopenhagener Kriterien“. Diese umfassen je ein politisches (institutionelle Stabilität), wirtschaftliches (funktionsfähige Marktwirtschaft) und juristisches (Übernahme des Besitzstandes der Gemeinschaft, den sog. „acquis communutaire) Kriterium3. 1998 nahm die Europäische Union mit sechs Bewerbern die Verhandlungen auf. – dies waren Estland, Polen, Slowenien, Tschechien, Ungarn und Zypern. Im Jahr 2000 kamen Lettland, Litauen, Malta, die Slowakei, Bulgarien und Rumänien zu den Beitrittsverhandlungen hinzu4. Im Dezember 2002 hatten schließlich alle genannten Staaten – bis auf Rumänien und Bulgarien – die Kopenhagener Kriterien und die Konvergenzkriterien der Union erfüllt. Somit wurden in Kopenhagen die Verhandlungen nach einem harten Finanzpoker um weitere Agrarzuschüsse für Polen, Tschechien, Slowenien und Ungarn, abgeschlossen. Das Europäische Parlament plädierte am 9. April 2003 für einen Beitritt der Bewerberländer, wodurch exakt eine Woche später in Athen auf der Akropolis die feierliche Unterzeichnung der Beitrittsverträge vonstatten gehen konnte5. Es ist die „größte Erweiterung der Union in ihrer Geschichte“6, die EU-Bevölkerung vergrößert sich um 75 Mio. auf 450 Mio. Menschen. Diese Arbeit beschäftigt sich insofern mit der Osterweiterung, als dass sie die Ursachen und Folgen der aus der Osterweiterung entstehenden Arbeitskräftemigration untersucht, das erwartete Wanderungsvolumen darstellt und in diesem Zusammenhang prüft, welche Auswirken die Migranten sowohl auf das deutsche Sozialsystem wie auch auf den Arbeitsmarkt haben werden.
1.2. DIE ANGST DER DEUTSCHEN VOR DER OSTERWEITERUNG
[...]
1 Vgl. Arend 2003
2 Arend 2003
3 Vgl. Zwick 2003
4 Vgl. Arend 2003
5 Vgl. Arend 2003
6 Daniel 2003
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