Hauptseminararbeit, 2003, 26 Seiten
Autoren: Frank Fraundorf, Julia Puchter
Fach: Pädagogik - Medienpädagogik
Details
Institution/Hochschule: Universität Bremen (Erziehungswissenschaften)
Tags: Medienkompetenz, Einsatz, Multimedia, Schule-Analyse, Bewertung
Jahr: 2003
Seiten: 26
Note: 2
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-26776-2
Dateigröße: 1039 KB
Dichter Text - einzeiliger Zeilenabstand.
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Medienkompetenz
von: Julia Puchter und Frank Fraundorf
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 1
2. Definition und Eingrenzung des Begriffs 2
2.1. Medienkompetenz nach Hillebrand und Lange 2
2.2. Dewe und Sander 2
2.3. Pöttinger 3
2.4. Baacke 3
2.5. Tulodziecki 4
2.6. Aufenanger 5
2.7. Hentig 5
2.8. Vergleich 5
3. Mögliche Anwendungen von Medien im Unterricht/ Art der Vermittlung von Medien im Unterricht 7
3.1. Curriculum Bremen 7
3.2. Klassenfahrt online 10
3.3. Online-Journal Frau K. 12
3.4. E-Mail Projekt 15
3.5. Unterricht mal anders 18
4. Auswertung der Einsatzmöglichkeiten: Inwiefern ist der Einsatz sinnvoll? 20
5. Literaturverzeichnis
1. Einleitung
In den letzten Jahren wurden die Forderungen vom Computereinsatz in Schulen immer größer. Medienkompetenz soll den Schülern vermittelt werden, wobei der Begriff Medienkompetenz nicht allgemeingültig ist und nicht immer die gleichen Werte umschreibt. Dazu ist es nötig, den Begriff Medienkompetenz zu beschreiben und auszuweiten. Warum aber sollen die Schüler medienkompetent erzogen werden? Diese Frage lässt sich mit der Betrachtung auf die Zukunft beantworten. Wir bewegen uns von einer Industriegesellschaft hin zu einer Wissens- und Informationsgesellschaft. Dieses Wissen bzw. die Aneignung von Informationen beruht auf den neuen Medien. Und im Umgang mit diesen neuen Medien soll der Nachwuchs kompetent gemacht werden. Damit werden die Aussichten auf das und die Chancen im Berufsleben erweitert. Die neue Generation soll sich leichter zurechtfinden und für den Umgang mit neuen Medien in der Freizeit und im Beruf geschult werden. Die Schulung von Medienkompetenz wird also nicht nur von der Kultusministerkonferenz und den Lehrern gefordert, wie man den neuen Lehrplänen entnehmen kann, sondern ebenso von den zukünftigen Arbeitgebern. Aber auch Eltern wollen und sollten der Zukunft ihrer Kinder nicht im Weg stehen und ihnen alle Möglichkeiten offen halten.
Medienkompetenz soll und muss also in den Unterricht aufgenommen werden. Wie aber soll dieser Unterricht aussehen? Inwieweit sollen die Schüler medienkompetent erzogen werden? Diese Aspekte sollen in der folgenden Arbeit näher erläutert und kritisch betrachtet werden. Begonnen werden soll dabei mit einer Definition des Begriffs Medienkompetenz. Viele Autoren haben sich Gedanken über diesen Begriff gemacht und versucht, ihn einzuschränken. Einige dieser Autoren und ihre Ansichten wollen wir hier aufgreifen und näher betrachten. Aus diesen Definitionen ergibt sich dann für uns unsere eigene Definition. Ziel dieses Abschnittes ist es also, verschiedene Meinungen aufzuzeigen, um dann unsere eigene Definition abzuleiten und darzustellen.
Als zweiter Teil der Arbeit folgen Beispiele zum Einsatz von Medien im Unterricht. Hier soll dargestellt werden, wie Medienkompetenz sinnvoll vermittelt werden kann. Neben praktischen Beispielen aus dem Internet wollen wir dabei auch den Rahmenplan zur Medienbildung des Landes Bremen begutachten und kommentieren. Dieser ergänzt den ersten Teil unserer Arbeit und bringt die theoretischen Definitionen der Autoren in einen praktischen Zusammenhang. Die endgültige Frage, wie genau Medienkompetenz mit seinen Teilaspekten nun vermittelt werden soll, bleibt aber ungeklärt. Die Methoden werden nicht genannt. Daher sollen konkretere Beispiele dazu dienen, dies nachzuholen. Im dritten Teil unserer Arbeit wollen wir uns noch mal kritisch mit den Beispielen auseinandersetzen. Kann Medienkompetenz im Unterricht vermittelt werden und sind die aktuellen Methoden dazu sinnvoll? Aber nicht nur die aktuellen Methoden sollen dabei betrachtet werden, sondern auch die, die noch in der Zukunft liegen, aber schon in Erwähnung gezogen wurden. Nicht alle Ideen sind derzeit umsetzbar, aber selbst wenn sie umsetzbar wären, müssen sie ja nicht immer sinnvoll sein. Mit diesen Aspekten wollen wir dann unsere Arbeit schließen.
2. Definition und Eingrenzung des Begriffs
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