Elemente der Satire in Jonathan Swift's "A Modest Proposal"

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Details
Autor: Stephan Orth
Fach: Anglistik - Literatur
Veranstaltung: Einführung in die Literaturwissenschaft
Institution/Hochschule: Bergische Universität Wuppertal (Anglistik/Amerikanistik)
Jahr: 2002
Seiten: 10
Note: 1.3
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 193 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-26828-8
Textauszug (computergeneriert)
Elemente der Satire in Jonathan Swift
„A Modest Proposal“
von: Stephan Orth
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 3
2 Jonathan Swifts politisches Engagement 3
3 „A Modest Proposal“ als Swifts populärstes politisches Pamphlet 4
3.1. Die literarische Form der Satire 4
3.2. Die Denkschrift „A Modest Proposal“ 5
3.3 Satirische Elemente in „A Modest Proposal“ 7
4 Schluß 9
1 Einleitung
In dieser Arbeit sollen die Elemente der Satire in Jonathan Swifts A Modest Proposal herausgearbeitet werden. Hierzu werden nach einer kurzen Beschreibung der politischen Aktivitäten des Autors und des geschichtlichen Hintergrundes typische Elemente der Satire aus dem Text herausgearbeitet und interpretiert. Die Werke von Jonathan Swift aus der Hochzeit der satirischen Literatur in Großbritannien1 gelten als besonders einflußreich für heutige Satiren, wobei die Boshaftigkeit von A Modest Proposal auch in einer Zeit, in der alles und jeder ohne Tabus in den Medien karikiert, persifliert und ironisiert wird, schwer zu übertreffen ist.
2 Jonathan Swifts politisches Engagement
Jonathan Swift - geboren 1667 in Dublin als Sohn wenig wohlhabender englischer Eltern, gestorben 1745 in Dublin - schlug eine kirchliche Laufbahn ein und widmete die meiste Zeit seines Lebens der Religion und der Politik. Als Editor und Schreiber für den Examiner, die Parteizeitschrift der Tories, wurde er zum vielleicht bedeutendsten politischen Journalisten seiner Zeit. Er war Kleriker in der anglikanischen Kirche und entwickelte eine tiefe Abneigung gegen „all who seemed to threaten his church – Deists, freethinkers, Roman Catholics, Nonconformists, or merely Whig politicians“ (Abrams 2008). Außerdem haßte er die Großgrundbesitzer (Swift, Satire, 135), die zur Vermehrung ihres eigenen Vermögens arme Landarbeiter ausbeuteten. Nachdem er einen Großteil seines Lebens in England verbracht hatte, zog er 1714 endgültig nach Irland, nachdem er zum Dekan der St.-Patrick-Kathedrale in Dublin ernannt worden war (vgl. Weiß 96). Dort führte er als Freiheitskämpfer mit zahlreichen kritischen Traktaten den irischen Protest gegen die Unterdrückung durch die Engländer an (vgl. Abrams 2007-9). Nicht patriotische Gefühle waren sein Antrieb, sondern vielmehr die „Empörung über Irlands dumpfe Fügung in sein Schicksal ohne Gegenwehr“ (Weiß 105); daher übte er auch wütende Kritik an seinen irischen Landsleuten. Im Alter zwangen ihn schließlich Krankheit und Wahnsinn zum Rückzug aus dem öffentlichen Leben.
[...]
1 Autoren wie Pope, Johnson, Dryden und vornehmlich Jonathan Swift begründeten im 18. Jahrhundert mit ihren Werken die Form der modernen Satire.
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