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Wohnen im Alter

Seminararbeit, 2003, 18 Seiten
Autor: Iris Hackermeier
Fach: Soziologie - Alter

Details

Veranstaltung: Alterssozialpolitik
Institution/Hochschule: Fachhochschule Regensburg (Sozialwesen)
Tags: Wohnen, Alter, Alterssozialpolitik
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2003
Seiten: 18
Note: 1,0
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V23794
ISBN (E-Book): 978-3-638-26839-4

Dateigröße: 817 KB


Textauszug (computergeneriert)

Wohnen im Alter

 


von: Iris Hackermeier

Inhaltsverzeichnis

Einleitung 4

1 Derzeitige Wohnsituation  5

1.1 Wo wohnen ältere Menschen?  5
1.2 Zustand und Struktur der Wohnungen 6
1.3 Alternativen  7

2 Beispiel: Alten-WG 8

2.1 Begriffsklärung 8
2.2 Zielgruppe und zielgruppenspezifische Eigenschaften 8
2.3 Soziale Aspekte des gemeinschaftlichen Wohnens 9

2.3.1 Vorteile 9
2.3.2 Risiken  10

2.4 Alten-WG Göttingen 11

3 Barrierefreies Bauen  12

3.1 Wohnbedürfnisse 12
3.2 Diskussion baulicher Maßnahmen  12

Schluss  14

Literaturverzeichnis  15

Anhang 16

 



 

 

 

 

Einleitung

Menschen zwischen 65 und 69 Jahren verbrachten nach Angaben des statistischen Bundesamtes 1991/1992 ca. 20 Stunden pro Tag zu Hause. Damit gewinnt der Wohnraum des Menschen immens an Bedeutung. Durch den demographischen Wandel, also steigender Lebenserwartung und sinkendem Renteneintrittsalter, entsteht zudem eine neue Lebensphase. Das Alter zwischen Familie/Beruf und dem eigentlichen „Altsein“. Dieses Alter bietet oftmals noch die Chance sich einen geeigneten Lebensraum zum „Altwerden“ zu schaffen. Dabei ist zu beachten, dass nach Angaben des BMFSFJ (vgl. 1998, S. 99) künftig primär zwei unterschiedliche Bedarfslagen für Wohnformen an Bedeutung gewinnen werden: § Wohnformen, die umfassende Hilfe gewährleisten, der Vereinsamung entgegenwirken und weniger auf Selbständigkeit, als auf Selbstbestimmung trotz schwerwiegender körperlicher und auch psychischer/geistiger Einbußen setzen (Hochaltrige). Der zahlenmäßige Bedarf ist eher begrenzt. § Wohnformen, die weniger umfassende Hilfe anbieten, als vielmehr dem Bedarf nach Selbständigkeit und Selbstbestimmung von Gemeinschaft und Lebensform in einer Lebensphase zwischen Familie und Beruf und dem eigentliche Altsein nachkommen.

Diese Arbeit möchte im ersten Abschnitt die derzeit genutzten Wohnformen in Deutschland aufzeigen. Im weiteren Verlauf stelle ich eine neue Wohnform vor, die „Alten-WG“. Welche Vorteile eine Wohngemeinschaft für ältere Menschen bietet und welche Risiken das Konzept birgt. Der letzte Teil dieser Arbeit geht näher auf barrierefreies Bauen ein und wie damit Wohnungen altengerecht werden.

1 Derzeitige Wohnsituation

1.1 Wo wohnen ältere Menschen?

Dem zweiten Altenbericht des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ 1998, S. 94 f) zufolge leben etwa 93 % der Menschen im Alter 65 und mehr Jahren in normalen Wohnungen. Zahlenmäßig sind auch Wohnangebote der Altenhilfe von Bedeutung, die sich besonders auf Heimunterbringung (5,3 % von insgesamt 6,9 %) beziehen. Diese Angebote nehmen 17 % der Altersgruppe der über 80- jährigen in Anspruch. Steigt die Zahl der Altenbevölkerung weiter, so werden bis 2040 etwa 64 % mehr Plätze in Wohnangeboten der Altenhilfe benötigt. Heimunterbringung untergliedert sich in die Wohnformen Altenwohnheim1, Altenheim2 und Pflegeheim3.

[...]


1 Geschlossene kleine Wohnungen im Heim, eigenständige Haushaltsführung, vgl. BMFSFJ 1998, S.124
2 Zimmer bzw. Kleinappartement in einem Heim, eigene Möbel z.B. mit Nasszelle, vgl. BMFSFJ 1998,S. 124
3 Einzel- oder Mehrbettzimmer, einzelne private Einrichtungsgegenstände, vgl. BMFSFJ 1998, S. 124


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