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Zivilgesellschaft und Demokratietheorie

Seminararbeit, 2001, 24 Seiten
Autor: Erich Gamsjäger
Fach: Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte

Details

Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2001
Seiten: 24
Note: 1
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V23889
ISBN (E-Book): 978-3-638-26904-9

Dateigröße: 261 KB


Textauszug (computergeneriert)

ZIVILGESELLSCHAFT UND DEMOKRATIETHEORIE

 

 

von: Erich Gamsjäger

INHALTSVERZEICHNIS

1. Einleitung 1

2. Begriffsdefinitionen 2

2.1 Demokratie 2
2.2 Zivilgesellschaft 4

3. Zivilgesellschaftlich relevante Demokratietheorien 5

3.1 Klassische Demokratietheorien 7

3.1.1 Charles de Montesquieu 7
3.1.2 John Locke 7
3.1.3 Alexis de Tocqueville 7
3.1.4 Jean Jacques Rousseau 8
3.1.5 Karl Marx 9

3.2 Moderne Demokratietheorien 10

3.2.1 Pluralistische Demokratietheorie 10
3.2.2 Partizipatorische Demokratietheorie 10

3.2.2.1 Allgemeine Charakteristika 11
3.2.2.2 Benjamin Barber 13
3.2.2.3 Jürgen Habermas 15

4. Systematisierung zivilgesellschaftlicher Funktionen 18

5. Zusammenfassung 20

6. Literaturverzeichnis 22


 

 

 

 


1. EINLEITUNG

Der Begriff „Zivilgesellschaft“ erfährt in den letzten Jahren eine vielfache und oft nicht eindeutige Verwendung, so zB. im Zusammenhang mit dem Transformationsprozeß in mittel- und osteuropäischen Staaten oder auch betreffend der Konsequenzen des Rückbaus des Sozialstaates in Österreich. Um mehr Klarheit über die Bedeutung des Begriffs zu bekommen ist die Feststellung und Analyse seiner Funktionen hilfreich. Diese sind jedoch nicht ausschließlich und untrennbar mit „Zivilgesellschaft“ verschmolzen, sondern oftmals auch Gegenstand von Demokratietheorien, aktuellen wie historischen.

Die vorliegende Arbeit dient dem Zweck, zivilgesellschaftliche Funktionen in Demokratietheorien zu finden, sie zu analysieren und abschließend ihre Wichtigkeit im Demokratisierungsprozeß nachzuweisen. Den Untersuchungsgegenstand bilden dabei sieben Demokratietheorien, die seit dem 17. Jhdt. formuliert wurden, wobei der Schwerpunkt auf der partizipatorischen Demokratietheorie liegt. Trotzdem die Theorien in der Regel normativ sind ist praktische Relevanz gegeben, weil deren wesentliche Forderungen an „Zivilgesellschaft“ im Laufe der Jahrhunderte von dieser eingelöst wurden und werden.
Zur Erfüllung der Aufgabenstellung wurde methodisch mittels Literaturrecherche und
–analyse vorgegangen. Bei der verwendeten Literatur wurde in den Schwerpunktbereichen mit Primär- ansonsten mit Sekundärliteratur und Fachlexika gearbeitet.

Die zentrale Fragestellung lautet:
Welche Funktionen von Zivilgesellschaft werden von welchen Demokratietheorien gefordert/beschrieben ?

Die zu prüfende Hypothese lautet:
Wenn die partizipatorische Demokratietheorie mehr zivilgesellschaftliche Funktionen als alle anderen Demokratietheorien umfaßt, dann hat sie das höchste Demokratisierungspotential.

2. BEGRIFFSDEFINITIONEN

[...]


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