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Wertorientierungen und Wertewandel

Termpaper, 2004, 17 Pages
Author: Julian Hamann
Subject: Sociology - Political Sociology, Majorities, Minorities

Details

Category: Termpaper
Year: 2004
Pages: 17
Grade: 2,0
Language: German
Archive No.: V23929
ISBN (E-book): 978-3-638-26933-9

File size: 169 KB
Notes :
... am Beispiel der Theorie von Ronald Inglehart



Excerpt (computer-generated)

Wertorientierungen und Wertewandel




von: Julian Hamann

Inhalt

1. Einleitung S. 2

2.Theoretischer Überblick S. 3-6

2.1 Begriffsklärung Materialismus/Postmaterialismus
2.2 Begriffsklärung Mangel-/Sozialisationshypothese
2.3 Theoretische Grundannahmen

3. Konsequenzen des Wertewandels S. 6-8

3.1 Vom Materialismus zum Postmaterialismus
3.2 Von elitengesteuertem zu elitenherausforderndem Verhalten

4. Operationalisierung S. 9-12

5. Kritik S. 13-15

5.1 Kritik anderer Wissenschaftler
5.2 Eigene kritische Stellungnahme

6. Verwendete Literatur S. 16











1. Einleitung

In dieser Hausarbeit soll versucht werden, einen Überblick über die Theorie des amerikanischen Politikwissenschaftlers Ronald Inglehart über Wertorientierungen und Wertewandel zu geben. Bei der zur Vorbereitung gelesenen Lektüre ist aufgefallen, wie weitreichend der Einfluß der theoretischen Annahmen Ingleharts auf spätere Theorien zu diesem Thema ist und war (z. B. Herbert, 1993, S. 5 und Duncker, 1998, S. 22-24), es ist aber auch nicht zu übersehen, wie viel Kritik und Verbesserungsvorschläge besonders die von ihm verwendete Methodik hervorgerufen hat. Die zentrale Rolle, die Ingleharts Veröffentlichungen auch jetzt noch für Untersuchungen zum Wandel vorherrschender Werte spielt, mag dadurch begründet sein, daß er als erster die These eines sich in den 60er Jahren vollziehenden Wertewandels in den Industrienationen postuliert hat (vgl. Schmitt-Beck, 1992, S. 527). Als „Pionier“ auf diesem Gebiet musste er sich als erster der Problematik stellen, wie weder sicht- noch zählbare Werte, die als „Konzeptionen des Wünschenswerten“ (Schmitt-Beck, 1992, S. 527) in den Köpfen der Menschen existieren, von den Befragten verbalisiert und vom Forscher gemessen werden können. Auch das beeindruckende Ausmaß der von ihm verwendeten Erhebungen, welche über viele Jahre hinweg in über 25 Nationen in Ost- und Westeuropa, den USA, Kanada, Argentinien, Australien, Südafrika, Japan usw. durchgeführt wurden (vgl. Inglehart, 1995, S. 14), spielt in dieser Hinsicht sicherlich eine Rolle.
Zu Beginn der Hausarbeit werden Ingleharts theoretische Annahmen vorgestellt. Im Anschluss daran wird im dritten Kapitel auf die Operationalisierung dieser Annahmen eingegangen. Gegen Ende der Arbeit wird die Darstellung der Kritik anderer (Politik-)Wissenschaftler an Ingleharts Theorie zu finden sein, außerdem werde ich in einer eigenen Stellungnahme meine Meinung und sich aus Ingleharts Ausführungen eventuell ergebende Perspektiven ausführen.

2. Theoretischer Überblick

Inglehart geht von einer signifikanten Veränderung der Wertpräferenzen der Menschen in den westlichen Gesellschaften aus, er postuliert die Existenz einer Wertedimension, an deren Enden die Begriffe Materialismus und Postmaterialismus stehen. Die Eindimensionalität dieser Theorie ist oft Gegenstand der Kritik an Ingleharts Thesen geworden, auf diesen Sachverhalt wird im Unterpunkt 5.1 dieser Hausarbeit näher eingegangen.

2.1 Begriffsklärung Materialismus/Postmaterialismus

[...]


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