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Das Sonnen-, Linien- und Höhlengleichnis in Platons Politeia

Scholary Paper (Seminar), 2003, 14 Pages
Author: Leonhard Eiber
Subject: Politics - Political Theory and the History of Ideas Journal

Details

Event: Grundkurs Politische Theorie
Institution/College: LMU Munich (Geschwister-Scholl-Institut)
Tags: Sonnen-, Linien-, Höhlengleichnis, Platons, Politeia, Grundkurs, Politische, Theorie
Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2003
Pages: 14
Grade: 1,0
Language: German
Archive No.: V24057
ISBN (E-book): 978-3-638-27029-8

File size: 211 KB
Notes :
Darstellung und Deutung des Sonnengleichnisses, des Liniengleichnisses und des Höhlengleichnisses (Schema zum Liniengleichnis im Anhang)



Excerpt (computer-generated)

Das Sonnen-, Linien- und Höhlengleichnis in Platons „Politeia“




von: Leonhard Eiber

INHALTSVERZEICHNIS

1 Einleitung

1.1 Warum Platon von „Gleichnissen“ spricht 3
1.2 Gesellschaftliche und politische Voraussetzung der Ideenlehre 3

2 Erörterung und Deutung der Gleichnisse

2.1 Das Sonnengleichnis (Die Idee des Guten) 4
2.2 Das Liniengleichnis oder die Ebenen der Erkenntnis 5
2.3 Das Höhlengleichnis – eine Apologie der Philosophie

2.3.1 Darstellung des Gleichnisses 7
2.3.2 Deutung des Gleichnisses 9

3 Fazit 10

4 Anhang 13

5 Literaturverzeichnis 14


 

 

 

 

1 Einleitung

1.1 Warum Platon von „ Gleichnissen” spricht

Gleichnisse werden gerne immer dann eingesetzt, wenn die Vorstellungskraft, die Auffassungsgabe oder das Wissen derer, denen etwas erklärt wird, nicht ausreicht, um den betreffenden Begriff zu erfassen. So verwendete etwa Jesus Gleichnisse im Gespräch mit seinen Jüngern, Lehrer schreiben ganze Chemiebücher in Romanform und Politiker flüchten sich meist dann in Gleichnisse, wenn sie selbst nicht so recht weiterwissen. Auch Philosophen, deren Gedankengänge für die meisten ihrer Zeitgenossen oft nur schwer nachzuvollziehen sind, bedienten sich zu allen Zeiten anschaulicher Vergleiche.
Oft genug ein Vorstoß in eigner Sache, denn nicht selten haben die „Weisheitsliebenden” selbst nur ein vages Gefühl oder eine schwammige Vorstellung von etwas. Sie formulieren diese Idee dann praktisch über das Gleichnis aus. Ähnlich wie in der Geometrie, wo man sich einer gezeichneten Grundlage als Gedächtnisstütze und Hilfsmittel für weitere Überlegungen bedient.
Ein besonders markantes Beispiel findet sich hierfür in der Politeia, wo sich Platon einer kunstvoll auf einander abgestimmten Gleichnistrias bedient, um die Idee des Guten zu erörtern. Ich werde mich im Folgenden deshalb auf die textimmanenten Gesamtzusammenhänge konzentrieren,′ wie sie im Sonnen-, das Linien- und Höhlengleichnis deutlich werden.

1.2 Gesellschaftliche und politische Voraussetzungen der Ideenlehre

[...]

 


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