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Scholary Paper (Seminar), 2004, 35 Pages
Author: Tobias Bucher
Subject: Statistics
Details
Tags: Determinanten, Kriminalitätsraten, Eine, Querschnittsanalyse, Staaten
Year: 2004
Pages: 35
Grade: 1,0
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-27133-2
File size: 296 KB
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Excerpt (computer-generated)
Determinanten von Kriminalitätsraten:
Eine Querschnittsanalyse über 60 Staaten
von: Tobias Bucher
Gliederung
1. Einleitung
2. Definition der Variablen, Daten und Datenquellen
2.1. Die abhängige Variable: Die Fallzahl
2.2. Die unabhängigen Variablen
2.2.1. Soziodemographische und ökonomische Faktoren
2.2.2. Politische und institutionelle Faktoren
3. Zusammenhänge zwischen der abhängigen und den unabhängigen Variablen
3.1. Hypothesen über die Zusammenhänge
3.2. Korrelationskoeffizienten
4. Regressionsmodelle
4.1. Regressionsmodell A: Bevölkerung, Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt (BIP) und Arbeitslosenquote als unabhängige Variablen
4.2. Regressionsmodell B: Korruptions-Wahrnehmungs-Index (CPI) als unabhängige Variable
4.3. Regressionsmodell C: CPI, Bevölkerung, BIP und Arbeitslosenquote als unabhängige Variablen
5. Modellevaluation und Modellvalidierung
6. Diskussion und Interpretation der Ergebnisse
7. Fazit und Ausblick
Literaturverzeichnis
Verzeichnis der Internetquellen
1. Einleitung
Kriminalitätsraten, im Folgenden auch als „Fallzahlen“ bezeichnet und definiert als Gesamtzahl der in einem Land begangenen und bei den jeweiligen Landespolizeibehörden innerhalb des Zeitraumes eines Kalenderjahres registrierten Verbrechen pro einhunderttausend Einwohnern, weisen im internationalen Vergleich eine hohe Streuung auf. Da Kriminalitätsraten ein wichtiger Indikator für die Qualität und die Effizienz der Polizeibehörden und des Rechtssystems eines Landes insgesamt und damit auch für die allgemeine Lebensqualität seiner Bewohner sind, wurde im Rahmen der vorliegenden Arbeit eine Querschnittsanalyse der Kriminalitätsraten und ihrer möglichen Determinanten über sechzig Staaten durchgeführt. Ziel der Untersuchung ist zum einen, Informationen und Kenntnisse über die Determinanten von Kriminalität im Allgemeinen und Kriminalitätsraten im Besonderen zu gewinnen, zum anderen, nationale Kriminalitätsraten schätzen und vorhersagen zu können. Alle Daten, die der vorliegenden Arbeit zugrunde liegen, beziehen sich auf das Jahr 2000; eine Übersicht der Länder, die in die Untersuchung mit einbezogen wurden, findet sich im Anhang 1.
Grundsätzlich ist zu erwähnen, dass die Ergebnisse der vorliegenden Untersuchung nur so gut sein können wie das zugrunde liegende Datenmaterial, welches hauptsächlich dem siebten UN Survey of Crime Trends and Operations of Criminal Justice Systems1 entnommen wurde. Diese Studie bezieht sich auf die Jahre 1998 bis 2000 und basiert auf einer Umfrage2 unter den Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen. Von diesen 189 Ländern haben nur sechzig die Frage nach der Gesamtzahl der versuchten und tatsächlich begangenen Verbrechen beantwortet, und nur diese Staaten konnten folglich in die vorliegende Arbeit mit einbezogen werden. Bereits dies kann eine Verfälschung der Ergebnisse bewirken, da die Stichprobe möglicherweise nicht repräsentativ für die Grundgesamtheit ist. Des Weiteren erscheint es zumindest fraglich, ob alle Länder die im UN Survey gestellten Fragen richtig und wahrheitsgemäß beantworten konnten oder wollten, was zu einer weiteren Verzerrung der Ergebnisse führen könnte.
Die vorliegende Arbeit gliedert sich nun wie folgt: In Kapitel 2 wird der dieser Untersuchung zugrunde liegende Datensatz dargestellt und erläutert, der Regressand sowie die neun potentiellen Regressoren werden definiert. In Kapitel 3 werden dann Hypothesen über die Richtung der Zusammenhänge zwischen dem Regressand und den potentiellen Regressoren aufgestellt und anhand der Pearson-Korrelationskoeffizienten verifiziert oder falsifiziert. Kapitel 4 ist der Diskussion von drei unterschiedlichen Regressionsmodellen gewidmet, mit deren Hilfe Kriminalitätsraten geschätzt und vorhergesagt werden können. Diese Modelle werden dann in Kapitel 5 validiert und miteinander verglichen; das eine „beste“ Regressionsmodell schließlich wird in Kapital 6 dazu verwendet, um exemplarisch die Fallzahlen zweier Länder zu schätzen und mit den tatsächlichen Kriminalitätsraten zu vergleichen. Des Weiteren fasst dieses Kapitel die wichtigsten Ergebnisse der Regressionsanalyse zusammen und diskutiert eventuelle Einschränkungen der Gültigkeit der Modelle. Mit Kapitel 7, einem kurzen Fazit, wird diese Arbeit dann abgeschlossen.
2. Definition der Variablen, Daten und Datenquellen
[...]
1 Vgl. Internetquelle 1
2 Vgl. Internetquelle 2
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