Neuheiten lernfeldstrukturierter Lehrpläne

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Details
Autor: Monika Urlberger
Fach: Pädagogik - Allgemein
Institution/Hochschule: Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Wirtschafts-und Sozialpädagogik)
Jahr: 2002
Seiten: 20
Note: 1,7
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 522 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-27180-6
ISBN (Buch): 978-3-638-93976-8
Zusammenfassung / Abstract
„Gute“ Rahmenlehrpläne sind eine wichtige Voraussetzung für „guten“ Unterricht. Diese Feststellung verdeutlicht, dass mit der beschleunigten Veränderung politischer und ökonomischer Rahmenbedingungen durch Globalisierung und Internationalisierung die Revision der Lehrpläne zu einer permanenten Aufgabe wird. Ein Blick auf den aktuellen Stand der Wissenschaft sowie auf die Wirtschaftspraxis zeigt, dass die bis vor kurzem gültigen Rahmenlehrpläne für berufliche Schulen stark modernisierungsbedürftig waren. Mit den von der Kultusministerkonferenz (KMK) 1996 eingeführten lernfeldstrukturierten Rahmenlehrplänen wurde versucht, den neuen gesellschaftlichen Anforderungen besser gerecht zu werden. In dieser Arbeit werden die wesentlichen Punkte der lernfeldorientierten Neustrukturierung der Lehrpläne vorgestellt. Zunächst werden die curricularen Entwicklungen der Berufsausbildung in Deutschland in den letzten Jahrezehnten dargestellt. Dazu werden die beiden sich ablösenden Ansätze der Fach- und Handlungssystematik mit ihren Vor- und Nachteilen diskutiert. Nachdem die Unterschiede der Umsetzung des Lernfeldkonzepts in den Bundesländern herausgearbeitet wurden, werden am Beispiel der Industriekaufleute in Bayern die inhaltlichen und strukturellen Unterschiede der alten und neuen Landeslehrpläne aufgezeigt.
Textauszug (computergeneriert)
Neuheiten lernfeldstrukturierter Lehrpläne
von: Monika Urlberger
Inhaltsverzeichnis
1. Problemstellung 1
2. Die Entwicklung curricularer Ansätze in der Berufsausbildung in Deutschland
2.1. Historischer Rückblick 1
2.2. Vom Lerngebiet zum Lernfeld 3
2.3. Fächer- versus Handlungssystematik 4
3. Modelle der Implementation des Lernfeldkonzepts in den Bundesländern 6
4. Gegenüberstellung der neuen und alten Rahmen- und Landeslehrpläne
4.1. Änderungen in der Struktur der Rahmenlehrpläne 8
4.2. Änderungen in den Verbindlichkeiten der Lehrplanrichtlinien 9
4.3. Änderungen in den Lerninhalten am Beispiel des Landeslehrplans für Industriekaufleute in Bayern
4.3.1. Aufbau und Struktur des Landeslehrplans 9
4.3.2. Das Lernfeld versus das Lerngebiet „Jahresabschluss“ 11
5. Schlussbemerkung 13
Anlagen 14
Literaturverzeichnis 16
1. Problemstellung
„Gute“ Rahmenlehrpläne sind eine wichtige Voraussetzung für „guten“ Unterricht.1 Diese Feststellung von Petersen verdeutlicht, dass mit der beschleunigten Veränderung politischer und ökonomischer Rahmenbedingungen durch Globalisierung und Internationalisierung die Revision der Lehrpläne zu einer permanenten Aufgabe wird. Ein Blick auf den aktuellen Stand der Wissenschaft sowie auf die Wirtschaftspraxis zeigt, dass die bis vor kurzem gültigen Rahmenlehrpläne für berufliche Schulen stark modernisierungsbedürftig waren. Mit den von der Kultusministerkonferenz (KMK) 1996 eingeführten lernfeldstrukturierten Rahmenlehrplänen wurde versucht, den neuen gesellschaftlichen Anforderungen besser gerecht zu werden.2
Im Folgenden werden die wesentlichen Punkte der lernfeldorientierten Neustrukturierung der Lehrpläne vorgestellt. In einem einleitenden Abschnitt werden zunächst die curricularen Entwicklungen der Berufsausbildung in Deutschland in den letzten Jahrezehnten dargestellt. Dazu werden die beiden sich ablösenden Ansätze der Fach- und Handlungssystematik mit ihren Vor- und Nachteilen diskutiert. Nachdem die Unterschiede der Umsetzung des Lernfeldkonzepts in den Bundesländern herausgearbeitet wurden, werden am Beispiel der Industriekaufleute in Bayern die inhaltlichen und strukturellen Unterschiede der alten und neuen Landeslehrpläne aufgezeigt.
2. Die Entwicklung curricularer Ansätze in der Berufsausbildung in Deutschland
2.1. Historischer Rückblick
[...]
1 Vgl. Petersen, W., Leitideen, 2000, S. 217.
2 Vgl. Berger, B./Diehl, T., Theoretische Grundlagen, 2000, S. 22-23.
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