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Berlin Alexanderplatz

Hauptseminararbeit, 2003, 12 Seiten
Autor: Andrea Krumnow
Fach: Filmwissenschaft

Details

Kategorie: Hauptseminararbeit
Jahr: 2003
Seiten: 12
Note: 15/20
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V24323
ISBN (E-Book): 978-3-638-27221-6

Dateigröße: 733 KB


Textauszug (computergeneriert)

Berlin Alexanderplatz

 


von: Andrea Krumnow

Gliederung

1. Einleitung S.3

2. Der Autor: Alfred Doeblin S.3

3. Der Regisseur: Phil Jutzi S.4

4. Der Hauptdarsteller: Heinrich George S.5

5. Historischer Kontext S.6

6. Technische Mittel S.7

6.1. Ton S.7
6.2. Musik S.8
6.3. Kamera S.8
6.4. Kostuem und Dekoration S.9
6.5. Beleuchtung S.9

7. humoristische Elemente S.10

8. Symbole S.10

9. Zusammenfassung S.11

 

 

 


 

1. Einleitung

Der Film « Berlin Alexanderplatz - die Geschichte vom Franz Biberkopf » basiert auf dem gleichnamigen Roman von Alfred Doebel, der im Jahr 1929 erschien. Es ist die Geschichte eines Transportarbeiters, der aus der Strafanstalt Tegel entlassen wird, und nun als ehrlicher Mann ein „neues“ Leben beginnen moechte. Alfred Doeblin hat in seinem Roman das Leben des Berliner Milieus beschrieben. Das Berlin der zwanziger Jahre dient als Schauplatz des Geschehens. „Hier wurde kein Einzelschicksal analysiert. Das kollektive Geschehen, das Allgemeine einer menschlichen Situation erfuhr eine gueltige dichteresche Gestaltung. Das Werk zaehlt zu den grossen Epen unserer Zeit.“1 Das Drehbuch zum Film ist ebenfalls von Alfred Doeblin enstand aber in Zusammenarbeit mit Hans Wilhelm und Karl Heinz Martin, der fuer die Dialog-Regie verantwortlich war. Diese Arbeit wird den Film „Berlin Alexanderplatz“ behandeln, in dem sie sich zuerst den Kurzbiographien des Romanautor, des Regisseur und des Hauptdarstellers zuwendet. Des weiteren versucht sie eine Einordnung in den historischen Kontext und analysiert dann die technischen Mittel. Zum Abschluss wird die Wirkung und Kritik des cineastischen Werkes dargestellt.

2. Der Autor : Alfred Doeblin

Alfred Doeblin wurde am 10. August 1878 in Stettin, dem heutigen Szczecin in Polen, geboren. Mit seinem Erzählband « Die Ermordung einer Butterblume » und den Romanen : « Die drei Sprünge des Wang-Lun » (1915), « Wadzeks Kampf mit der Dampfturbine » (1918) und « Wallenstein » (1920) wurde er zu einem der fuehrenden Vertreter der expressionistischen Literatur. Im Alter von 40 Jahren trat Doeblin in die USPD (Unabhaengige Sozialistische Partei Dtl.) ein, die sich im April 1917 gruendete und sich gegen eine Fortsetzung des 1. Weltkrieges aussprach. 3 Jahre spaeter wechselte er dann zur SPD. Der Autor laesst sich also politisch „links“ einordnen. Sein Roman „Berlin Alexanderplatz“ wurde 1929 veroeffentlicht und etablierte ihn zu einem der populaersten Autoren der Weimarer Republik. Die Authentizitaet des Romans ergibt sich aus Doeblins Erfahrungen im Arbeits- und Privatleben.

[...]


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