Militärische Entwicklungen zwischen 1650 und 1750

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Details

Titel: Militärische Entwicklungen zwischen 1650 und 1750
Autor: Jean Philipp Ruprecht Beckmann
Fach: Geschichte - Mittelalter, Frühe Neuzeit
Veranstaltung: Hauptsemniar der Siebenjährige Krieg
Institution/Hochschule: Universität Mannheim (Seminar für neuere Geschichte)
Kategorie: Hauptseminararbeit
Jahr: 2003
Seiten: 29
Note: 2,0
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 2749 KB
Archivnummer: V24365
ISBN (E-Book): 978-3-638-27256-8

Textauszug (computergeneriert)

Militärische Entwicklungen zwischen 1650 und 1750

 


von: Jean Philipp Ruprecht Beckmann

Inhaltsverzeichnis

1) Einleitung 2

2) Abriss der Epoche 3

3) Militärische Entwicklungen

3.1) Die Bewaffnung 3
3.2) Die Versorgung 6

4) Taktik und Strategien

4.1) Vorbemerkung zu den Begriffen Strategie und Taktik 11
4.2) Die Infanterietaktik 12
4.3) Die Kavallerietaktik 13
4.4) Die Artillerietaktik 15
4.5) Zusammenwirken der Waffen in der Schlacht 16
4.6) Die Strategie 17

5) Bewertung und Ausblick 19

Literaturverzeichnis 27
 

 

 



 

1) Einleitung

Der Krieg ist eine Sache, die die Geschichte durch die Jahrhunderte durchzieht und die wohl zu den schlimmsten Ereignissen gehört. Aber die Geschichte eines Krieges lässt sich nicht betrachten, ohne das Instrument der Kriegsführung, die Armee, näher zu betrachten. Diese Arbeit will einen Überblick über die Entwicklung im Kriegswesen innerhalb eines 100 Jahre umfassenden Zeitraumes geben. In dieser Zeit vollzog sich die Entwicklung vom Söldnerheer des dreißigjährigen Krieges hin zum stehenden Heer aus Landeskindern, das mit Abwandlungen bis heute besteht.

Hans Delbrück schreibt dazu: „Die ungeheuren Nachteile des Kriegsführens mit nur auf Zeit angenommenen Söldnern war von Anfang an den Staatsmännern wie den Theoretikern nicht verborgen. Der Fortschritt vollzog sich auf eine Weise, die kein Theoretiker vorgeschlagen, kein Philosoph konstruiert und Niemand vorausgesehen hatte. (…) Die Soldbanden wurden nicht ersetzt durch ein Kriegertum anderen Ursprungs, sondern sie änderten ihren Charakter, indem sie dauernd unter den Fahnen blieben und zu stehenden Heeren wurden. (…) Der gesamte politisch-soziale Zustand Europas wandelt sich mit der neuen Heerordnung. “1 Zunächst werden die Charakteristika dieser Epoche in einem kurzen Abriss vorgestellt. Anschließend werden die Entwicklungen auf dem militärischen Gebiet, der Ausrüstung, Taktik erläutert.

Am Ende der Arbeit soll ein kurzer Ausblick die weiteren Entwicklungen zeigen, die das Militär in den folgenden Jahrzehnten genommen hat. Nicht behandeln werde ich den Festungs- und Seekrieg, da diese so umfangreiche Vorbemerkungen zur Technik erfordern, dass dies den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde.

2) Abriss der Epoche2

[...]


1 Hans Delbrück: Geschichte der Kriegskunst: 3. Buch. Die Epoche der stehenden Heere, S. 2 ff. IN: Digitale Bibliothek Band 72: Geschichte der Kriegskunst, S. 3872 ff (vgl. Delbrück Gdk 4. Teil, S. 255)
2 Eine Ausführliche Einführung in diese Epoche bietet: Duchardt, Heinz, „Das Zeitalter des Absolutismus“, München, 1992. Die Ausführungen zu diesem Punkt folgen diesem Buch.

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