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Soziolinguistische Erkenntnisse zu geschlechtsspezifischem Redeverhalten - Zum Verhältnis von Sprache und Geschlecht

Termpaper, 2004, 15 Pages
Author: Tobias Goldschmidt
Subject: English Language and Literature Studies - Linguistics

Details

Category: Termpaper
Year: 2004
Pages: 15
Grade: 1,0
Language: German
Archive No.: V24981
ISBN (E-book): 978-3-638-27727-3

File size: 254 KB


Excerpt (computer-generated)

Soziolinguistische Erkenntnisse zu geschlechtsspezifischem
Redeverhalten - Zum Verhältnis von Sprache und Geschlecht

von: Tobias Goldschmidt

 


1 Einleitung 4

2 Beobachtungen an der Schule 4

3 Geschlechtsspezifisches Redeverhalten  6

3.1 Volkslinguistik 6
3.2 Soziolinguistik 7

3.2.1 Otto Jesperson 7
3.2.2 Die Entwicklung der Soziolinguistischen Forschung  8

4 Ergebnisse Soziolinguistischer Forschung 8

4.1 Abweichungen vom Sprachstandard 9
4.2 Geschlechtsspezifisches Kommunikationsverhalten 11
4.3 Die Bedeutung der Sprache beim „doing gender“  12

5 Fazit 13

6 Literatur  16

 

 


 

1 Einleitung

The main application of work on the relationship between language and sex has, of course, been in attempts to change our use of discriminatory language, in order to remove sexual inequality from society. [...] It helps our general understanding of the way in which language reflects and maintains social divisions, and of the way in which our thinking is often unconsciously moulded by our language. An understanding of this will help to eliminate not only sexual inequality, but inequality in all areas of social life.1

Wie uns nicht erst die PISA Studie gezeigt hat, ist ein Bereich der Gesellschaft, in dem Ungleichbehandlung eine verheerende Rolle spielen kann, die Schule. Und eben dort entstand auch die Idee zu dieser Arbeit; nämlich während eines Praktikums an einem Berliner Gymnasium. Dort habe ich mich in einigen Hospitationsstunden damit beschäftigt, das Redeverhalten der Schüler und Schülerinnen unter geschlechtsspezifischen Gesichtspunkten zu beobachten. Die deutlich wahrzunehmenden Unterschiede, die ich im folgenden Kapitel vorstellen möchte, haben mich neugierig gemacht, mich weiter in die soziolinguistische Literatur zum Thema Gender und Sprache einzulesen. Die so entstandene Arbeit versucht nach einer knappen Beschreibung meiner Beobachtungen, einen Überblick über den Forschungsstand zu geben und zu guter letzt anhand dieses Überblicks meine Beobachtungen zu interpretieren.

2 Beobachtungen an der Schule

Ich habe meine Beobachtungen an einem mittelgroßen Gymnasium mit etwa 600 Schülern und 65 Lehrkräften in Berlin / Friedenau durchgeführt. Soziostrukturell kann die Schülerschaft sicherlich vorwiegend der gehobenen Mittelschicht zugerechnet werden, was wohl vornehmlich durch das gehobene Wohnumfeld begründet zu sein scheint. Insgesamt habe ich 50 Stunden an 10 Vormittagen in der Schule verbracht. Hauptsächlich habe ich einen Englisch- und einen Politikleistungskurs der Jahrgangsstufen 12 bzw. 13 beobachtet.

[...]


1 Siehe: Jenny Cheshire: The Relationship between Language and Sex in English, in: Peter Trudgill (Hrsg.) Applied Sociolinguistics, London 1984, Seite 46


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