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Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2004, 27 Pages
Authors: Mag. Susanne Bortolotti, Beatriz Schönstein
Subject: Economics / Business: Personnel and Organisation
Details
Tags: Herausforderungen, Personalarbeit, Berufliche, Qualifikationen, Personalentwicklung
Year: 2004
Pages: 27
Grade: 1,00
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-28027-3
File size: 460 KB
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Excerpt (computer-generated)
Herausforderungen künftiger Personalarbeit:
Berufliche Qualifikationen und Personalentwicklung
von: Susanne Bortolotti
INHALTSVERZEICHNIS
1 Einleitung und Problemstellung 4
1.1 AUFBAU DER ARBEIT 4
1.2 AUSGANGSSITUATION 4
1.3 WANDEL DER ARBEITSWELT 5
1.4 VERBREITUNG DER INFORMATIONSTECHNOLOGIE ALS MOTOR DES WANDELS 5
1.5 BESCHÄFTIGTEN- UND QUALIFIKATIONSENTWICKLUNG 5
2 Sechs Thesen zum Thema „Berufliche Qualifikationen und Personalentwicklung“ aus der Delphistudie 7
2.1 THESE 1: QUALIFIKATIONEN UND BERUFLICHE WEITERENTWICKLUNG DER MITARBEITER GEWINNEN EINEN HÖHEREN STELLENWERT 7
2.1.1 Humankapital als wichtigste betriebliche Ressource 7
2.1.2 Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften steigt 8
2.1.3 Problematik der Wissenszertifizierung 8
2.2 THESE 2: NEUE FORMEN DES BERUFLICHEN LERNENS BZW. DER QUALIFIZIERUNG MÜSSEN ENTWICKELT WERDEN 9
2.2.1 Lebenslanges Lernen, private und betriebliche Weiterbildung 9
2.2.2 Informations- und Kommunikationstechnologien und E-Learning 10
2.2.3 Individualisierung der Bildungsprozesse 11
2.3 THESE 3: DIE PERSONALENTWICKLUNG IST AUF EINE ERHÖHTE EINSATZFLEXIBILITÄT DER MITARBEITER AUSZURICHTEN 12
2.3.1 Atypische Beschäftigung 12
2.3.2 Interner Nachwuchs-Aufbau 12
2.3.3 Zukunft der Personalentwicklung 13
2.4 THESE 4: DIE ERHÖHTE EINSATZFLEXIBILITÄT DIENT DER PERSÖNLICHEN ARBEITSPLATZSICHERUNG 13
2.4.1 Mobilität und Flexibilität 13
2.4.2 Auflösung von starren und rigiden Strukturen 14
2.5 THESE 5: BISHER GÜLTIGE BERUFS- UND FUNKTIONSBILDER SIND ZU ÜBERPRÜFEN UND ANZUPASSEN 14
2.5.1 Längere Lebensarbeitszeit und Wissenstransfer zwischen den Generationen 14
2.5.2 Kaum mehr ein Job auf Lebensarbeitszeit, mehrere Jobs parallel 15
2.5.3 Globale, vernetzte, virtuelle Unternehmungen 15
2.6 THESE 6: BETRIEBLICHE INCENTIVE-LEISTUNGEN MÜSSEN DEN GEÄNDERTEN BEDINGUNGEN ANGEPASST WERDEN 16
2.6.1 Variable Entlohnung und Stellenwert des Entgelts 16
2.6.2 Arbeitszeitautonomie 16
3 Einflussnetzwerke 17
4 Neue Erkenntnisse und Trends 19
4.1 NEUE ERKENNTNISSE AUS DEM WORKSHOP MIT DR. GLAUBITZ 19
4.2 FRAGEN AUS DEM WORKSHOP 20
4.3 NEUE ERKENNTNISSE AUS UNSERER LITERATURRECHERCHE 21
5 Fazit 24
6 Literaturverzeichnis 25
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
Diese Seminararbeit unternimmt den Versuch der Dokumentation und Analyse der Entwicklung beruflicher Qualifikationen und Personalentwicklung für den Zeitraum von 1997 bis 2003. Ausgangsbasis für die nachfolgende Seminararbeit waren sechs Thesen aus einer Delphistudie der Daimler-Benz-AG. Ziel der Aufgabenstellung war es zu recherchieren, inwiefern bzw. inwieweit ausgewählte Thesen eingetreten sind oder nicht bzw. sich erhärtet haben.
1.1 Aufbau der Arbeit
Der strukturelle Aufbau unserer Arbeit ist so gegliedert, dass im nachfolgenden Kapitel die sechs Thesen zum Thema „Berufliche Qualifikationen und Personalentwicklung“ genauer betrachtet werden. Unter Punkt 3 stellen wir die Beziehungszusammenhänge der unterschiedlichen Themen zur Arbeit „Herausforderung künftiger Personalarbeit“ mit Hilfe von zwei Einflussnetzwerken dar. Im weiteren Verlauf der Arbeit folgt eine kurze Abhandlung zur aktuellen Problemdarstellung des Themas „Wandel der Arbeit“. Im Anschluss wird auf die unter Punkt 2 behandelten Thesen Bezug genommen, indem eine detaillierte Ausarbeitung der Erkenntnisse aus der Literaturrecherche vorgenommen wird. Zum Schluss werden neue Erkenntnisse und Trends sowohl aus der Literaturrecherche, als auch aus dem Workshop angeführt.
1.2 Ausgangssituation
Der Wandel der Wirtschaft und der Arbeitswelt erstreckt seine unmittelbaren Auswirkungen auf die Beschäftigten- und Qualifikationsentwicklung sowie die Qualifikationsanforderungen an die Beschäftigten. Ausgelöst werden diese Veränderungen in der Arbeitswelt u. a. durch die Globalisierung der Wirtschaft und des Handels sowie durch sinkende Markteintrittsbarrieren. Die wichtigsten Folgen von Strukturwandel und Globalisierung sind verstärkter Kostendruck, zunehmende Innovationen und eine erweiterte Produktpalette. Vorangetrieben werden diese Entwicklungen durch die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien. Der zunehmende Technikeinsatz und die steigende Marktdynamik als auch Veränderungen der Kundenstruktur führen des Weiteren zu einem nachhaltigen Strukturwandel in den Organisationen. Prozessorientierte Betriebs- und Arbeitsorganisationen beginnen sich durchzusetzen, mit dem Ziel rascher auf Wandlungen der Märkte und differenzierter auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Kunden reagieren zu können. Im Unterschied zur traditionellen Organisation nach Fachabteilungen Berufliche Qualifikationen und Personalentwicklung und entsprechenden Berufen, strukturieren in prozessorientierten Arbeitsorganisationen die Erfordernisse der Prozesse gleichermaßen Aufgabenzuschnitte und Zuständigkeiten.1
1.3 Wandel der Arbeitswelt
Bei einer Befragung von rund 34,3 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland in den Jahren 1998/1999 zum Thema „Wandel der Arbeitswelt und seine Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen und die Arbeitsbelastungen“ gab fast jeder zweite Befragte (43 %) an, er sehe sich in Folge dieser veränderten Arbeitssituation seit 1997 mit gestiegenen fachlichen Anforderungen konfrontiert. Auch werden Befragte, die mit einer neuen Arbeitssituation konfrontiert wurden, bei ihrer Arbeit häufiger vor neue Aufgaben gestellt, in die sie sich erst einmal hineindenken und einarbeiten müssen (44%) als Beschäftigte, deren Arbeitssituation seit 1997 gleich geblieben ist (28%). Demzufolge sagen Beschäftigte in neuen Arbeitssituationen auch häufiger, dass zumindest teilweise Dinge verlangt werden, die nicht erlernt wurden (29%) als nichtbetroffene Befragte (19%). Die Bewältigung neuer Aufgaben, die vom normalen Arbeitsablauf abweichen, erfordern Problemlösungskompetenz und die ständige Bereitschaft, sich weiterzubilden.2
1.4 Verbreitung der Informationstechnologie als Motor des Wandels
Die zunehmende Verbreitung und der Einsatz von Informationstechnologien in fast allen Bereichen verlangen in nahezu allen Berufen EDV-Kenntnisse. Fast jeder dritte Beschäftigte (30%) benötigte – laut der Befragung aus 1998/1999 - bei seiner Tätigkeit EDVKenntnisse, die über Grundkenntnisse hinausgingen, so die Ergebnisse der BIBB/IABErwerbstätigenbefragung. Beschäftigte in technischen Berufen, Büroberufen, Organisations- und Verwaltungsberufen sowie Dienstleistungskaufleute benötigen signifikant häufiger (rund 60%) besondere EDV-Kenntnisse.3
1.5 Beschäftigten- und Qualifikationsentwicklung
[...]
1 Vgl. Böhning (2003), S.1
2 Vgl. Böhning (2003), S.1f (weitere Informationen zum Datensatz unter: www.bibb.de/forum/projekte/bibb_iab/start.htm)
3 Vgl. Böhning (2003), S. 2f
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