Register or log in at GRIN

Your e-mail-address or password is wrong
Register now
For new authors: free, easy and fast
This will be used as your user name, please specify a valid e-mail address

Lost password

Your e-mail-address or password is wrong

Request a new password
Der Rheinische Städtebund close

Please wait

Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.

Der Rheinische Städtebund

Scholary Paper (Seminar), 1999, 19 Pages
Author: Sandra Kaske
Subject: History - Middle Ages, Early Modern

Details

Event: Seminar: Fürsten brechen Städtemacht - die Beseitigung städtischer Freiheiten in Europa vom ausgehenden 14.
Institution/College: University of Vechta (FB Geschichte)
Tags: Rheinische, Städtebund, Seminar, Fürsten, Städtemacht, Beseitigung, Freiheiten, Europa
Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 1999
Pages: 19
Grade: 2,0
Language: German
Archive No.: V2556
ISBN (E-book): 978-3-638-11548-3
ISBN (Book): 978-3-638-78677-5
File size: 185 KB

Abstract

Mit dem Dynastienamen „Staufer“ oder „Hohenstaufer“ verbinden sich auch heute noch Vorstellungen von einer glanzvollen Epoche der deutschen Geschichte. Der Name des Geschlechts leitet sich von seinem Stammsitz ab, der Burg Stauf auf dem Hohenstaufen am Nordrand der Schwäbischen Alb. Schon die Herzöge von Schwaben aus diesem Hause waren die Gründer von Städten und Burgen, vor allem in Schwaben und im Elsaß, hervorgetreten. 1138 bestieg erstmals ein Mitglied der Familie den Thron, Friedrich I. (Barbarossa), König seit 1152, Kaiser seit 1155, gewann damit eine führende Position in der europäischen Politik zurück. Sein Ansehen machte ihn zum Anführer des Kreuzzuges, auf dem er 1190 starb. Seine Politik allerdings hatte bei den Städten Oberitaliens ein Gefühl der Bedrohung hervorgerufen, das durch die Ehe seines Sohnes Heinrich VI. (König 1190, Kaiser 1191) mit der Erbin des Königreiches Sizilien noch verstärkt wurde. Dieser normannische Staat in Unteritalien und Sizilien war der „modernste“ des ausgehenden 12.Jahrhunderts.


Excerpt (computer-generated)

Hochschule Vechta
Fach Geschichte

Seminar: Fürsten brechen Städtemacht - die Beseitigung städtischer Freiheiten 
in Europa vom ausgehenden 14. bis ins 16. Jahrhundert
Wintersemester 1998/99

Der Rheinische Städtebund

Inhaltsverzeichnis 

1. Die Staufer 1


1.1 Kaisertum und Papsttum 2
1.2 Friedrich und die Reichsfürsten 3

2. Die Zeit nach den Staufern 4


2.1 Gegenkönig Heinrich Raspe 4
2.2 Graf Wilhelm von Holland 5

3. Das Königtum Wilhelm von Holland 5

4. Die Situation im Rheingebiet im 13. Jahrhundert 6

5. Der Rheinische Städtebund 7


5.1 Die Städte des Bundes 9

5.1.1 Mittelrhein 9
5.1.2 Oberrhein 10
5.1.3 Franken und Bayern 10
5.1.4 Hessen und Thüringen 10
5.1.5 Niederrhein 11
5.1.6 Westfalen und Bremen 11

6. Die Doppelwahl von 1257 und ihre Folgen
für den Rheinischen Bund 12

7. Zeit nach dem Rheinischen Städtebund 13

8. Literatur 14

 

Zeittafel:

[...]

1. Die Staufer

Mit dem Dynastienamen ,,Staufer" oder ,,Hohenstaufer" verbinden sich auch heute noch Vorstellungen von einer glanzvollen Epoche der deutschen Geschichte. Der Name des Geschlechts leitet sich von seinem Stammsitz ab, der Burg Stauf auf dem Hohenstaufen am Nordrand der Schwäbischen Alb. Schon die Herzöge von Schwaben aus diesem Hause waren die Gründer von Städten und Burgen, vor allem in Schwaben und im Elsaß, hervorgetreten. 1138 bestieg erstmals ein Mitglied der Familie den Thron, Friedrich I. (Barbarossa), König seit 1152, Kaiser seit 1155, gewann damit eine führende Position in der europäischen Politik zurück. Sein Ansehen machte ihn zum Anführer des Kreuzzuges, auf dem er 1190 starb. Seine Politik allerdings hatte bei den Städten Oberitaliens ein Gefühl der Bedrohung hervorgerufen, das durch die Ehe seines Sohnes Heinrich VI. (König 1190, Kaiser 1191) mit der Erbin des Königreiches Sizilien noch verstärkt wurde. Dieser normannische Staat in Unteritalien und Sizilien war der ,,modernste" des ausgehenden 12.Jahrhunderts. Sein Besitz bedeutete eine führende Rolle im Mittelmeer und eine Umzingelung der päpstlichen Staaten in Mittelitalien, die formell noch zum Reich gehörenden Städte der Lombardei mußten den Verlust ihrer politischen Freiheiten und damit ihrer wirtschaftlichen Blüte befürchten. Zudem bedrohte ein starkes Kaisertum die Selbständigkeit der Fürsten im Reich. Der Plan Heinrichs, das Reich in eine Erbmonarchie umzuwandeln, mußte daher diese Fürsten aufhorchen lassen. Als der Kaiser 1197 überraschend starb, war eine starke Partei nicht mehr bereit, einen Staufer zum Nachfolger zu wählen. Nach einer Doppelwahl standen sich der Staufer Philipp und der Welfe Otto IV. gegenüber. Nach langem Zögern stellte sich der als Schiedsrichter angerufene Papst auf die Seite des Welfen, der sich im Reich aber erst nach der Ermordung Philipps (1208) durchsetzen konnte. Als Otto aber nach der Kaiserkrönung am 4.Oktober 1209 die alte staufische Italienpolitik wieder aufnahm, um die kaiserliche Oberhoheit in Süditalien wiederherzustellen, betrieb der Papst Innozenz Friedrichs (II., der letzte noch lebende Staufer) Wahl zum Gegenkönig gegen Kaiser Otto IV. Die meisten Reichsfürsten, vor allem die süddeutschen, traten auf Friedrichs Seite und wählten ihn 1211 zum König; 1212 kam Friedrich II. nach Deutschland, um seine Ansprüche gegen Otto IV. durchzusetzen. Im folgenden Thronstreit verbündete sich der Welfe Otto mit England, der Staufer Friedrich mit Frankreich. Die Schlacht von Bouvines (östlich von Lille) entschied mit dem Sieg des französischen Königs Philipp August über das englisch-welfische Heer den Kampf um den deutschen Thron zu Gunsten Friedrichs. Am 25. Juli 1215 wurde Friedrich nochmals in Aachen vom Mainzer Erzbischof zum König gekrönt. Otto starb nahezu unbeachtet im Mai 1218.1

Der Schwerpunkt der politischen Tätigkeit Friedrichs II. blieb Italien. Im Jahre 1220 holte Friedrich entgegen seinem Versprechen seinen unmündigen Sohn Heinrich (VII.), der bereits König von Sizilien war, nach Deutschland, übertrug ihm das Herzogtum Schwaben und ließ ihn zum römisch-deutschen König wählen. Im Gegenzug gestand er den geistlichen Reichsfürsten in der Confoederatio cum principibus ecclesiasticis weitreichende Rechte zu. Dies sollte ihm die Unterstützung dieser Männer sichern. Ebenfalls 1220 wurde Friedrich von Papst Honorius III. zum Kaiser gekrönt.2

[...]

1 vgl. Haverkamp 1984, S. 214 ff.

2 vgl. ebd., S. 216.


Comments

No comments yet

Add Comment
Your comment is reviewed before being published

Other users also were interested in the following titles:


This text can be quoted and accessed from this url:

http://www.grin.com/e-book/2556/der-rheinische-staedtebund
please wait Please wait