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Altersdepression

Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2004, 13 Pages
Author: Michael Hüttermann
Subject: Social Pedagogy / Social Work

Details

Event: Erkrankungen im Alter
Institution/College: University of Duisburg-Essen
Tags: Altersdepression, Erkrankungen, Alter
Category: Scholarly Paper (Advanced Seminar)
Year: 2004
Pages: 13
Grade: 1,0
Language: German
Archive No.: V26048
ISBN (E-book): 978-3-638-28504-9

File size: 177 KB


Excerpt (computer-generated)

Altersdepression

von: Michael Hüttermann

 


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung / Begriffserklärung 4

2. Depressionsarten 5

2.1 Psychogene Depression 5
2.2 Somatoge Depression 5
2.3 Endogene Depression 5

3. Ursachen 6

4. Symptome 6

4.1. Psychische Symptome 7

4.1.1 Selbstwertgefühl 7
4.1.2. Konzentrationsfähigkeit 7
4.1.3 Seelisches Empfinden: 7
4.1.4 Motivation/Antrieb 8
4.1.5 Denken 8
4.1.6. Soziale Kontakte 8

4.2. Physische Symptome 9

4.2.1 Essverhalten 9
4.2.2 Schlafstörungen 9
4.2.3 Atmungsstörungen 9
4.2.4 Herzbeschwerden 9
4.2.5 Kreislauf 9
4.2.6 Kopfdruck 9
4.2.7 Verdauungstrakt 10

5. Behandlung von (Alters)depressionen 10

5.1 Therapie- und Behandlungsmöglichkeiten 10

5.1.1 Medikamente 10
5.1.2 Psychotherapie 11
5.1.3 Schlafentzugstherapie 11
5.1.4 Lichttherapie 11
5.1.5 Beschäftigungstherapie 11
5.1.6 Bewegungstherapie 12
5.1.7 Entspannungstherapie 12

6. Suizidalität 12

7. Schlusswort 13

Literatur: 14

 

 


1. Einleitung / Begriffserklärung

Der Begriff Depression (lat. depressus , bzw. deprimere „niederdrücken“) wird, laut Fremdwörterlexikon, beschrieben mit „Niedergeschlagenheit“ und „gedrückter Stimmung“, jedoch ist diese Beschreibung irreführend und unvollständig da Empfindungen wie Traurigkeit und Niedergeschlagenheit ebenso ganz normale Gefühle sind die durch alltägliche belastende Ereignisse ausgelöst werden können.
Eine Depression ist vielmehr eine Erkrankung des Gemüts die neben Erscheinungen wie z.B. Traurigkeit, Antriebslosigkeit und sozialem Rückzug auch körperliche Auswirkungen wie z.B. Schlafstörungen und Appetit- und Verdauungsstörungen hervorrufen kann. Bei Frauen treten Depressionen etwa doppelt so oft auf wie bei Männern, insgesamt leiden bis zu 18% der deutschen mindestens einmal in ihrem Leben tatsächlich an einer Depression, wovon etwa 2 bis 7 % als dringend behandlungsbedürftig eingestuft werden. Von einer Altersdepressionen (auch Involutionsdepression) im besonderen spricht man, wenn ein Mensch nach dem 65. Lebensjahr erstmals an einer Depression erkrankt. Nach Gurland („The comparative frequency of depression in various adult age groups”, 1976) unterscheidet sich der Verlauf der Depression im Alter nicht kategorisch von depressiven Störungen bei jüngeren Menschen, sie entwickelt sich eher schleichend und die Ursachen hierfür sind aber gemeinhin andere (siehe hierzu Punkt 3 dieser Hausarbeit). Laut Zaudig („Depression und Demenz im Alter - Abgrenzung, Wechselwirkung, Diagnose, Therapie“, 2001) neigen alte Menschen allerdings häufiger zur Bagatellisierung depressiver Symptome und psychische Störungen werden weniger oder auch gar nicht akzeptiert. Depressive Symptome werden bei ca. 10 bis 15 % der älteren Menschen festgestellt. Bei älteren Menschen die in Einrichtungen wie Pflege- oder Altersheimen leben liegt der Anteil bei geschätzten 30 % von denen allerdings nur ca. 15 % tatsächlich diagnostiziert werden. Eine Altersdepression ist also eine medizinisch ernstzunehmende Erkrankung die fachgerechter Behandlung Bedarf, allerdings häufig als normale Erscheinung des Alterns hingenommen wird.

2. Depressionsarten

2.1 Psychogene Depression

Die psychogene Depression ist eine neurotische oder reaktive Art der Depression, die aus einer seelischen Ursache resultiert. Hiermit sind z.B. Reaktionen auf persönliche Tragödien (Beispiel: Tod eines nahestehenden Menschen) oder auch die nicht ausreichende Verarbeitung von Ereignissen im frühen Kindesalter gemeint.

2.2 Somatoge Depression

Die somatoge Depression beschreibt eine durch körperliche Erkrankungen bedingte Depression, hervorgerufen durch nicht- oder schwerheilbare Krankheiten wie z.B. Krebs, Aids oder Alzheimer oder durch zermürbende (chronische) Erkrankungen wie z.B. Migräne.

2.3 Endogene Depression

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