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Autor: Daniela Lange
Fach: Pflegemanagement / Sozialmanagement
Details
Tags: Steuerungsinstrumente, Unternehmensstrategien, Gesundheitswesen
Jahr: 2004
Seiten: 16
Note: 2,0
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 249 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-28604-6
Aufgabe HA lautete: Beschreiben und begründen Sie die Vorteile und Risiken von vernetzten Versorgungs-/Unterstützungsformen aus Sicht von Patienten. Welche Konsequenzen für die Organisation von Einrichtungen ergeben sich aus diesen Aspekten?
Textauszug (computergeneriert)
Steuerungsinstrumente und Unternehmensstrategien
im Gesundheitswesen
von: Daniela Lange
8. Semester
Inhaltsverzeichnis
EINLEITUNG 1
1 VERNETZE VERSORGUNGS-/ UNTERSTÜTZUNGSFORMEN IM GESUNDHEITSWESEN 2
1.1 DEFINITION 2
1.2 AUFGABEN 2
1.3 ZIELE 3
2 NUTZEN FÜR DIE PATIENTEN 4
2.1 VORTEILE UND CHANCEN FÜR DIE PATIENTEN 4
2.2 NACHTEILE UND RISIKEN FÜR DIE PATIENTEN 6
3 AUSWIRKUNGEN IN DEN GESUNDHEITSEINRICHTUNGEN 8
3.1 ORGANISATORISCHE GRUNDLAGEN 8
3.1.1 Aufbauorganisation 8
3.1.2 Ablauforganisation 9
3.1.3 Betriebswirtschaftliche Führung 9
3.2 GESETZLICHE GRUNDLAGEN 10
3.2.1 Rechtsformwahl 10
3.2.2 Haftung 10
4 ZUSAMMENFASSUNG 11
LITERATURVERZEICHNIS III
Einleitung
Mit den Neuregelungen des Gesetzes zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GMG) vom 14.11.2003 werden neue Wege für das System der gesundheitlichen Versorgung eingeschlagen. Kernaussagen wie: „Mehr Mitsprache – mehr Qualität – mehr Effizienz“1 zeigen ganz deutlich die zukünftige Richtung. Den Patienten werden mehr Rechte eingeräumt (z.B. Erweiterung der Informationsmöglichkeiten, Erhöhung der Kosten- und Leistungstransparenz). Damit verbunden ist vor allem auch die wachsende Eigen- verantwortung der Patienten für ihre Gesundheit. Die Qualität der medizinischen Behandlung soll z.B. durch eine gesteigerte Zusammenarbeit zwischen ambulanten und stationären Versorgungseinrichtungen verbessert und gesichert werden. Ein Wettbewerb, der von staatlicher Seite z.B. durch den freigegebenen Versandhandel mit Arzneimitteln unterstützt wird, sorgt für mehr Effizienz und auch Transparenz. All diese Strukturen unterstützen die Erweiterung des Leistungsspektrums in der medizinischen Versorgung – dazu zählen unter anderem auch die vernetzten Versorgungsformen. Die Bildung von medizinischen Versorgungszentren und die Vereinbarung integrie rter Versorgungsmodelle mit einzelnen Krankenkassen stehen dabei im Mittelpunkt. Die Herausforderungen liegen darin, dass die steigende Anzahl an medizinischen Leistungen (z.B. aufgrund des sehr hohen Entwicklungsniveaus in Technologie etc.) mit zunehmend sinkenden staatlichen finanziellen Mitteln bezahlt werden müssen. Diese Hausarbeit zeigt die Auswirkungen von vernetzten Versorgungs- und Unterstützungsformen auf. Aus der Sicht von Patienten werden die Vor- und Nachteile dargestellt. Für die Einrichtungen des Gesundheits- wesens ergeben sich neue Organisationsperspektiven, welche es gilt, erfolgreich umzusetzen. Sowohl die Chancen als auch die Risiken für das Bestehen auf dem Gesundheitsmarkt sind groß. Das aus der Neuentwicklung resultierende wachsende Angebot wird durch die Nachfrage der Kunden bestimmt. Entscheidend für den Erfolg in diesem Wettbewerb ist die Qualität der angebotenen Leistungen. Verbesserte Versorgungsqualität und gesteigerte Versorgungseffizienz rücken als Ziel in den gesundheitspolitischen Vordergrund.
1 Vernetze Versorgungs-/ Unterstützungsformen im Gesundheitswesen
1.1 Definition
Im deutschen Gesundheitssystem sind verschiedene Kooperationsformen möglich. Im Mittelpunkt der vernetzten Versorgungsformen stehen dabei das Praxisnetz und die integrierte Versorgung. Das Praxisnetz verbindet in einem lokalen oder regionalen Verbund niedergelassene Ärzte bzw. Arztpraxen miteinander. Neben der klassischen ärztlichen Kooperation in Form von Gemeinschaftspraxen, Praxisgemeinschaften etc. dient das Praxisnetz vorrangig der organisierten Zusammenarbeit mit dem Ziel eines interkollegialen Informationsaustausches, welcher eine Vielzahl von Vorteilen mit sich bringt. Diese Vorteile bzw. weitere Ziele werden unter dem Punkt 1.3 genannt. Praxisnetze können sowohl fachgruppenbezogen als auch fachgruppenübergreifend sein. Unter der integrierten Versorgung wird eine sektorübergreifende Versorgungsform der Patienten verstanden. Sie umfasst sowohl die Zusammenarbeit von Krankenkasse/n und einem bzw. auch mehreren Leistungsanbieter/n, als auch die Zusammenarbeit von Leistungsanbietern aus unterschiedlichen Sektoren des Gesundheitswesens 2. Die bisherige strikte Trennung von ambulantem und stationärem Bereich soll somit überwunden werden. Ebenso können integrierte Versorgungsformen zwischen ärztlichen und nichtärztlichen Leistungserbringern existieren.
1.2 Aufgaben
[...]
1 o.V.: Die Gesundheitsreform: Eine gesunde Entscheidung für alle, hrsg. v. Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung, Berlin 2003, S. 7.
2 Vgl. Hellmann, Wolfgang: Management von Gesundheitsnetzen, Stuttgart Berlin Köln 2001, S. 1.
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