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Termpaper, 2002, 12 Pages
Author: Daniela Lange
Subject: Nursing / Foster Care Management / Social Services
Details
Tags: Sozial-, Grundlagen, Thema, Lernen
Year: 2002
Pages: 12
Grade: 2,0
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-28605-3
File size: 280 KB
Kurze, aussagefähige und auf das Wesentliche bezogene Hausarbeit zum Thema Lernen.
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Excerpt (computer-generated)
Sozial- und geisteswissenschaftliche Grundlagen –
Thema: Lernen
von: Daniela Lange
5. Semester
Inhaltsverzeichnis
EINLEITUNG 1
1 LERNTHEORIEN 2
1.1 BEHAVIORISMUS 2
1.1.1 Klassisches Konditionieren 2
1.1.2 Operantes Konditionieren 3
1.2 KOGNITIVISMUS 3
1.2.1 Lernen am Modell 3
1.2.2 Lernen durch Einsicht 3
2 LERNPROZESS 4
2.1 BIOLOGISCHE GRUNDLAGEN DES LERNENS 4
2.1.1 Der Weg der Information in das Gedächtnis 4
2.2 PSYCHOLOGISCHE GRUNDLAGEN DES LERNENS 5
2.3 LERNTYPEN 5
3 ZUSAMMENFASSUNG 6
LITERATURVERZEICHNIS III
ANHANG IV
Einleitung
Es ist wahrscheinlich gar nicht so einfach, zu erklären, was lernen eigentlich ist. Lernen ist eine Fähigkeit, sein Verhalten aufgrund individueller Erfahrungen zu ändern. Es trägt dazu bei, sich in einer ständig verändernden Umwelt zurecht zu finden und somit zu überleben. Doch kann man das Lernen lernen? Es ist bekannt, dass jeder Mensch auf seine eigene Art und Weise Lernstoff aufnimmt und verarbeitet, aber auf welchen Theorien beruht dieser Vorgang? Das Lernen erfordert auf der einen Seite immer Motivation, Interesse und Aktivität vom Lernenden selbst und auf der anderen Seite aber auch Orientierung, Anleitung und Hilfe von Außenstehenden. Ziel ist es immer, effektiv zu lernen, um einen größtmöglichen Erfolg zu erzielen, egal in welcher Lebenssituation bzw. in welchem Lernprozess. Es gibt viele verschiedene Arten, etwas zu lernen. In dieser Hausarbeit werden die wichtigsten Lerntheorien kurz dargestellt und der Lernprozess mit seinen biologischen und psychologischen Grundlagen beschrieben. Im Anhang sind die genannten und hervorgehobenen Personen noch einmal kurz aufgelistet.
1 Lerntheorien
In der Wissenschaft gibt es vier unterschiedliche Denkmodelle, welche Lerntheorien beschreiben.
1.1 Behaviorismus
Der Behaviorismus ist eine amerikanische Forschungsrichtung zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Behavioristen versuchten, aus dem Verhalten von Lebewesen deren seelische Merkmale zu erkennen1. [behavio(u)r = Verhalten] Jegliches Verhalten sei dementsprechend nicht angeboren, sondern durch Erfahrungen mit der Umwelt erlernt. Der Mensch ist demnach ein passives Wesen und sein Bewusstsein steht nicht im Mittelpunk t. Ausschließlich das Verhalten der Menschen und die beobachtbaren Zusammenhänge zwischen Reiz und Reaktion sind Forschungsgegenstand 2. In folgende zwei Unterkategorien lässt sich der Behaviorismus unterteilen:
1.1.1 Klassisches Konditionieren
Es ist bekannt, dass ein Reiz zu einer Reaktion führt und der Mensch über angeborene Reflexe verfügt. Angeboren heißt, dass für eine Reaktion auf einen Reflex kein Lernen stattgefunden haben muss. Ein Beispiel hierfür ist der Patellarsehnenreflex (Schlag auf die Sehne des M. quadriceps femoris unterhalb der Patella und die darauf folgende Streckung im Kniegelenk 3). Die klassische Konditionierung beschreibt die Verknüpfung zweier Reize, welche dieselbe Reaktion auslösen, obwohl diese Reaktion vorher nur von einem der beiden Reize ausgelöst wurde. Nach mehrmaligem Wiederholen dieser Situation, kann ein eigentlich völlig unbeteiligter Reiz diese Reaktion selber auslösen. I.P. Pawlow hat dieses Phänomen an Hunden entdeckt. Der angeborene Speichelreflex (Speichel- abgabe bei Nahrungsaufnahme) beginnt bereits beim Anblick der Nahrung. Pawlow führte gleichzeitig zu dem unbedingten Reiz (Nahrung) einen neutralen Reiz dazu (Glockenton). Nach mehrmaligen Wiederholungen reichte alleine der Glockenton aus, um bei dem Hund den Speichelfluss auszulösen4. J.B. Watson hat die konditionierten Reaktionen auf den Menschen übertragen. Er vertrat die Meinung, dass jegliches Verhalten konditionierbar sei.
1.1.2 Operantes Konditionieren
[...]
1 Vgl. Der kleine Duden Fremdwörterbuch, 3. Auflage, Mannheim, Wien, Zürich 1991, S. 57
2 Vgl. Plassmann, Ansgar; Schmitt, Günter. Zitiert von Quelle im Internet. Online im Internet: http://www.plassmann.de/dipl/behavior/behavior.htm (Stand: 09.06.2002)
3 Vgl. Pschyrembel Medizinisches Wörterbuch, 257. Auflage, Hamburg 1993, S. 1303
4 Vgl. Traub, Martina; Mödinger, Wilfried; Schüppel, Reinhart; Eitle, Werner: Studienbrief Soziale und Geisteswissenschaftliche Grundlagen, 3. Auflage, Riedlingen 2000, S. 49
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