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Kernbereiche und Schnittstellen

Termpaper, 2003, 14 Pages
Author: Daniela Lange
Subject: Nursing / Foster Care Management / Social Services

Details

Category: Termpaper
Year: 2003
Pages: 14
Grade: 2,3
Language: German
Archive No.: V26194
ISBN (E-book): 978-3-638-28607-7

File size: 231 KB
Notes :
Aufgabe HA lautete: Strategische Positionierung von Einrichtungen im Gesundheitswesen: Möglichkeiten und Grenzen einer wettbewerblich orientierten Unternehmenssteuerung



Excerpt (computer-generated)

Kernbereiche und Schnittstellen

von: Daniela Lange

7. Semester

 


Inhaltsverzeichnis

EINLEITUNG 1

1 DIE ARZTPRAXIS IM WANDEL 2

1.1 DER ARZT ALS UNTERNEHMER 2

1.1.1 Interne Beziehungen 2
1.1.2 Externe Beziehungen 2

1.2 DER SCHLÜSSELPROZESS IN DER ARZTPRAXIS 2

2 MARKETING IN DER ARZTPRAXIS 4

2.1 MARKETINGSTRATEGIE 4

2.1.1 Die Produktpolitik 5
2.1.2 Die Preispolitik 5
2.1.3 Die Distributionspolitik 5
2.1.4 Die Kommunikationspolitik 5

3 SCHNITTSTELLE ZUM QUALITÄTSMANAGEMENT 7

3.1 QUALITÄTSZIELE 7
3.2 DIE QUALITÄTSPOLITIK 7

4 ZUSAMMENFASSUNG 9

LITERATURVERZEICHNIS III






Einleitung

Das Gesundheitswesen durchläuft gegenwärtig einen strukturellen Wandel. Durch die Einführung eines leistungsorientierten Vergütungssystems wird sich der Wettbewerb, vor allem im stationären Bereich, verstärken. Die Einrichtungen im Gesundheitswesen müssen sich mehr denn je im Konkurrenzkampf beweisen und sich ihre jeweilige eigene Position im Markt sichern. Doch auch der ambulante Bereich des Gesundheitswesens ist von der Umbruchsituation betroffen. Von der klassischen starken Abgrenzung von stationärem und ambulantem Bereich kann nicht mehr die Rede sein. Mit Hilfe einer verstärkten Leistungserbringung durch niedergelassene Ärzte sollen Kosten- und Leistungseinsparungen im stationären Bereich erzielt werden. Die einzelnen Bereiche des Gesundheits- und Sozialwesen sind keine konkurrenzfreien Zonen mehr. Die Dynamik im Gesundheitswesen erfordert eine richtige Positionierung in diesem Wettbewerb. Somit wird jeder Dienstleistungsanbieter gezwungen, sich mit den effizienten Strukturen des Marketings auseinander zu setzen. Die Besonderheit liegt darin, dass im Vergleich zum kommerziellen Markt, immaterielle Produkte, d.h. Dienstleistungen und Werte, angeboten und vermarktet werden sollen. Demnach ist die strategische Positionierung der jeweiligen Gesundheitseinrichtung ein sehr wichtiger Punkt. Jedoch ist die methodische Anwendung des klassischen Marketings nicht ausreichend. Die wirtschaftliche und qualitätsorientierte Führung einer Einrichtung steht im Mittelpunkt und so stellen sich auch Fragen wie Änderungen in der Organisations- und Rechtsform auf.
Diese Hausarbeit soll an einem Beispiel aus dem ambulanten Sektor des Gesundheitswesens aufzeigen, welche Möglichkeiten und Grenzen eine Facharztpraxis bei ihrer wettbewerblich orientierten Unternehmenssteuerung hat.

1 Die Arztpraxis im Wandel

Das Gesundheitswesen durchlebt zur Zeit einen Wandel, der geprägt ist von neuen gesetzlichen Regelungen, zunehmendem Wettbewerb und veränderten Patienten- bzw. Kundenansprüchen. Für die Arztpraxis, als wichtige Einrichtung im ambulanten Sektor des Gesundheitswesens, bedeutet dies Anpassung. Das bisherige Praxiskonzept, bei dem die ärztliche Leistung im Mittelpunkt steht, funktioniert zwar noch in Einzelfällen, ist aber auf keinen Fall zukunftssicher. Der Erfolgsfaktor liegt in einem kundenorientierten Dienstleistungskonzept, bei dem alle beteiligten Personen (Kunden, Patienten, Mitarbeiter, Konkurrenz, Partner, etc.) aktiv mit einbezogen werden.

1.1 Der Arzt als Unternehmer

Die Situation der niedergelassenen Ärzte hat sich ökonomisch gesehen stark verschärft aufgrund von Budgetierungen und unterschiedlichen Vergütungsmodellen, die sich in den jeweiligen Facharztgruppen unterscheiden. Die Tätigkeit des Arztes als Mediziner ist allein nicht mehr ausreichend. Der Arzt ist zusätzlich als Manager und Unternehmer für seinen Praxiserfolg verantwortlich. Da er auf die indirekten Faktoren (politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Lage) wenig Einfluss hat, muss er sich hauptsächlich auf die direkten Beziehungen, sowohl intern als auch extern konzentrieren.

1.1.1 Interne Beziehungen

Dienstleistungsqualität lässt sich nur mit sehr gut ausgebildetem bzw. geschultem und hoch motiviertem Personal erreichen. Ärzte, Arzthelferinnen und sonstiges Praxispersonal arbeiten effektiver, wenn das Arbeitsklima positiv ist und der Kommunikations- und Informationsfluss ohne Schwierigkeiten funktioniert. Auf diese Art und Weise werden die Versorgungsabläufe optimiert.Je mehr sich das Personal mit dem eigenen Unternehmen identifiziert, desto effektiver und effizienter ist die geleistete Arbeit. Mitarbeiter können sich auch zu Mitunternehmern entwickeln.

1.1.2 Externe Beziehungen

Das aktive Bemühen um die externen Beziehungen hat einen wesentlichen Einfluss auf den Praxiserfolg. Die potentiellen Kunden der Arztpraxis (Patienten, Zuweiser, etc.) müssen über Leistungsangebot und Leistungsumfang so informiert sein, dass sie von der Dienstleistung überzeugt sind und aktiviert werden, diese in Anspruch zu nehmen. Patientenzufriedenheit und die daraus folgende Bindung an die Praxis können z.B. Ergebnisse von vertrauensbildender Öffentlichkeitsarbeit sein.

1.2 Der Schlüsselprozess in der Arztpraxis

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