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"Mathematik aus der Zeitung"

Scholary Paper (Seminar), 2002, 15 Pages
Author: Daniel Klumpp
Subject: Pedagogy: Common Didactics, Educational Objectives

Details

Event: Begleitseminar zur schulpraktischen Ausbildung
Institution/College: Karlsruhe University of Education (Mathematik (und ihre Didaktik))
Tags: Mathematik, Zeitung, Begleitseminar, Ausbildung
Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2002
Pages: 15
Grade: 1,75
Language: German
Archive No.: V26839
ISBN (E-book): 978-3-638-29058-6

File size: 549 KB
Notes :
Seminararbeit (Begleitseminar) im Zuge der schulpraktischen Ausbildung. Mit eigens erarbeiteten Beispielen für die Unterrichtspraxis. Themenschwerpunkt: Wie erstellt man aus geeigneten Artikeln aus aktuellen Zeitungen, Zeitschriften etc. interessante, "reale" Mathematikaufgaben für den Schulgebrauch.



Excerpt (computer-generated)

"Mathematik aus der Zeitung"

von: Daniel Klumpp

 


Inhaltsverzeichnis

Vorwort  S. 3

Kritische Auswahl der Zeitungsartikel  S. 3

Didaktischer Spielraum bei der Nutzung der Zeitungsartikel  S. 4

Gründe für die Verwendung von Zeitungsausschnitten im Mathematikunterricht  S. 5

Nachteile und Grenzen der Mathematik aus der Zeitung  S. 7

Besonders attraktive Zeitungsartikel  S. 8

Beispiel I  S. 10
Beispiel II  S. 11
Beispiel III  S. 12
Beispiel IV  S. 13
Beispiel V  S. 14

Quellenangabe  S. 15

 


 

 

Vorwort

Wenn man mit offenen Augen Zeitungen nach Ausschnitten durchstöbert, die im Mathematikunterricht Verwendung finden sollen, wird man auf den ersten Blick schnell fündig. In vielen Artikeln, vor allem in den Rubriken Wirtschaft und Sport, wimmelt es nur so von Zahlen, Tabellen und Grafiken. Doch nicht jeder Zeitungsausschnitt ist gleichermaßen für den Einsatz im Unterricht geeignet. Würde man aus jedem mathematisch angehauchten Artikel eine Aufgabe für den Schulgebrauch formen, hätte man sich das Leben zu leicht gemacht und würde sicherlich bald auf Desinteresse bei den Schülern stoßen. Welchen Teenager interessiert schon, ob eine japanische Aktiengesellschaft eine Ertragsauschüttung vornimmt und, wenn ja, wie sich diese auf die Einzelaktien auswirkt? Sinnvoller ist es, nicht nur Zahlen in den Vordergrund des Stöberns zu rücken, sondern auch den Kontext. Man sollte sich fragen, ob der Artikel auch wirklich Interesse bei den Schülern weckt und ob die Schüler durch das Lösen der Aufgabe Informationen zu anderen Fächern erhalten oder einen sonstigen besonderen Nutzen aus den Aufgaben ziehen können. Denn nur durch abwechslungsreiche, altersgemäße und vor allem schülernahe Artikel kann man die Lernbereitschaft der Schüler im Vergleich zu den oft erdachten und monotonen Aufgaben aus den Mathematikbüchern steigern.

Kritische Auswahl der Zeitungsausschnitte nach folgenden Gesichtspunkten:

- Enthält der Artikel wirklich Fakten, mit denen man in der aktuellen Lehrplaneinheit arbeiten kann und sind seine Angaben aktuell?
- Suche ich einen Ausschnitt mit dessen Hilfe ich mathematisches Neuland erläutern möchte oder einen, bei dem die Schüler einen selbständigen Zugang zum Sachgebiet und den jeweiligen mathematischen Strukturen finden können?
- Stoße ich mit dem Artikel auf Interesse bei den Schülern?
- Ist der Ausschnitt verständlich und altersgemäß strukturiert?
- Sprengt die Arbeit mit dem Artikel im Unterricht den zeitlichen Rahmen?
- Will ich fächerübergreifend oder fächerverbindend arbeiten?

Didaktischer Spielraum bei der Nutzung der Zeitungsartikel

Bei der Art und Weise des Einsatzes der Artikel bieten sich dem Lehrer mehrere Möglichkeiten:

Lehrerorientierte Möglichkeiten:
- Die Schüler erhalten zu vorgegebenen Zeitungsartikeln eindeutige Aufgabenstellungen. Sie üben damit unter anderem die Informationsentnahme und die Bewertung der Daten.
- Eine vorgegebene Frage wird mit Hilfe einer umfangreichen Datensammlung bearbeitet. Die Suche der richtigen Daten steht im Vordergrund.

Kombinierte Möglichkeiten:
- Zu vorgegebenen Daten schreiben Schüler eigene Kommentare oder Gegenartikel (bietet sich vor allem bei Artikeln mit Rechen- und Denkfehlern an!).
- Schüler schreiben Rechengeschichten zu vorgegebenem Thema mit begrenztem Daten-material (fächerübergreifend mit dem Fach Deutsch möglich!).
- Die Schüler machen eigene Aufgaben aus einem vorgegebenen Datenvorrat. Sie entscheiden, mit welchen Zahlen sie arbeiten.

Schülerorientierte Möglichkeiten:
- Schüler suchen selbst einen geeigneten Zeitungsartikel und erfinden eine Aufgabe mit vorgegebener Struktur.
- Schüler schreiben Rechengeschichten zu einem freien Thema (fächerverbindend mit dem Fach Deutsch möglich!)

Projektarbeit:
In Projekten suchen sich die Schüler das Datenmaterial zu fächerübergreifenden Fragen selbst, bearbeiten die Daten und beziehen die Ergebnisse in die Projektarbeit mit ein. Ein fächerverbindendes Projekt zum Beispiel mit dem Fach Erdkunde (Klasse 8/Lehrplanein- heit 3: „Temperatur und Vegetationszonen der Erde“) und dem Fach ITG wäre: „Aufzeichnung der Wetterdaten über 1 Jahr (1 Monat) in der Region X anhand von Diagrammen.“

Gründe für die Verwendung von Zeitungsausschnitten im Mathematikunterricht

[...]


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