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Empirische Untersuchung zu Knuspels Schreibaufgaben (Marx, 2003)

Seminararbeit, 2003, 14 Seiten
Autor: Nicole Reise
Fach: Statistik

Details

Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2003
Seiten: 14
Note: 1,3
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V27697
ISBN (E-Book): 978-3-638-29675-5

Dateigröße: 234 KB


Textauszug (computergeneriert)

Universität Leipzig
Erziehungswissenschaftliche Fakultät
Methoden der Empirischen Sozialforschung II
Proseminar im Sommersemester 2003

Empirische Untersuchung zu Knuspels Schreibaufgaben (Marx, 2003)

von: Nicole Reise

 


Gliederung

1. Abstract

2. Theorie – und Problemstellung

3. Methode

3.1 Stichprobe
3.2 Erhebungsverfahren
3.3 Durchführung
3.4 Auswertung

4. Ergebnisse

5. Interpretation

6. Literaturverzeichnis




 

1. Abstract

Im Rahmen des Seminars Methoden der empirischen Sozialforschung Teil zwei wurde eine zweitägige Rechtschreibetestung in einer vierten Klasse einer Grundschule durchgeführt. Bei den Tests handelte es sich um den in der Erprobung befindlichen Knuspel-Rechtschreibetest Form A und Form B für dritte und vierte Klassen von Prof. Dr. Harald Marx. Um einen optimalen Ablauf zu garantieren, wurde die Durchführung der Testung im Vorfeld von den beiden Testleiterinnen geübt. Außerdem waren beide bei den Testungen anwesend und wechselten sich mit der Leitung des Tests und der Hospitation ab. Die Testungen fanden unter guten Rahmenbedingungen statt, zum einen war die Klasse sehr motiviert und zum anderen beeinflussten die äußeren Umstände das Geschehen positiv. Das Ziel der Untersuchung war ein Vergleich der Deutsch - beziehungsweise Rechtschreibeleistungen von Jungen und Mädchen und die Klärung der Frage, ob die Schüler bei der zweiten Testung bessere Ergebnisse erzielten als bei der Ersten . Anhand der ausgewerteten Daten war festzustellen, dass die Klasse mittelmäßige bis gute Ergebnisse erzielte und die Mädchen besser abschnitten als die Jungen. Auch die Vermutung, dass die zweite Testung besser ausfallen würde als die Erste, bestätigte sich.

2. Theorie und Problemstellung

Die Untersuchung soll nach zwei Hauptgesichtspunkten ausgewertet werden. So werden im Folgenden die Deutsch – Leistungen der Jungen und Mädchen verglichen sowie das Abschneiden beider Geschlechter bei der ersten und der zweiten Knuspel-Rechtschreibetestung. Die Thesen lauten: Mädchen sind besser in Deutsch als Jungen und die Schüler schneiden bei der Re-testung besser ab, als bei der ersten Testung.

1.) Es soll untersucht werden ob die Mädchen im Fach Deutsch besser sind als die Jungen.
2.) Dabei sollen explizit die Rechtschreibeleistung beider Geschlechter verglichen werden.
3.) Es soll das Abschneiden der Schüler bei den beiden Knuspel–Tests Form A und B verglichen werden.

Immer wieder hört man den Ausspruch: Jungen sind besser in Mathematik und Mädchen besser in Deutsch. Auch in einschlägiger Literatur wird darüber berichtet. Es werden Studien durchgeführt und diverse Untersuchungen sollen diese Aussage entweder bestätigen oder wiederlegen. Fakt ist, dass sich die rechte Gehirnhälfte der Jungen, die für logische und räumliche Wahrnehmung verantwortlich ist, schneller entwickelt als die der Mädchen. Deshalb sind Jungen auch meist besser in Mathematik. Bei den Mädchen hingegen entwickelt sich zunächst vorrangig die linke Gehirnhälfte, die für Sprach – und Leseleistung verantwortlich ist. Deshalb können die weiblichen Schüler meist eher schreiben und lesen als die Männlichen. In der Forschung wird sogar davon ausgegangen, dass Mädchen im Gehirn eine Art eigenes Sprachzentrum besitzen und deshalb sehr sensibilisiert für Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung sind. Diese These wird allerdings noch erforscht und kann von daher nicht als bewiesen angesehen werden. Als zweite Hauptthese soll das Abschneiden der Schüler in der ersten Testung Form B und der zweiten Testung Form A verglichen werden, wobei man davon ausgeht, dass in der zweiten Testung bessere Ergebnisse erzielt werden müssten. Die Art und Weise der Durchführung und die Rechtschreibeproblematik sind den Schülern bei der Re-testung bereits bekannt.

3. Methode

3.1 Stichprobe

Die beiden Testungen fanden in einer vierten Klasse einer Grundschule im Leipziger Osten statt. An der ersten Testung nahmen 18 Kinder, fünf Jungen und 13 Mädchen teil. Nach Auskunft der Lehrerin handelt es sich bei 2 Jungen um verhaltensauffällige Kinder. An der Testung nahmen vier Ausländer und zwei Aussiedler teil. Aufgrund einer internen Schulsportveranstaltung, zum Zeitpunkt der ersten Testung, fehlten sechs Jungen. An der zweiten Testung nahmen alle 24 Schüler dieser vierten Klasse teil, 11 Jungen und 13 Mädchen. Unter ihnen vier Ausländer und drei Aussiedler. Das Durchschnittsalter der Schüler betrug 10,6 Jahre.

3.2 Erhebungsverfahren

[...]


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